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Spieleinkauf leicht gemacht!

Unter dem Motto „Mit Umwelt und Gesundheit spielt man nicht“ fand krzlich eine Infoveranstaltung statt. Dabei wurde ber Spielzeug aus kologischer, gesundheitlicher und sozialer Sicht diskutiert. Als Gastgeber dieses wichtigen Gedankenaustausches fungierte das Bundesministerium fr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Aus diesem Anlass hier ein paar Gedanken zum Spielzeug und was beim Erwerb von Sachen zum Spielen bedacht werden sollte. 

Falsches Spiel. Kleinkinder erkunden ihre Spielsachen mit allen Sinnen. Dazu gehrt auch das „Verkosten“: Gerne wird der farbenfrohe Baustein aus Kunststoff in den Mund gesteckt. Spieldinge mssen daher so gebaut und dimensioniert sein, dass ein Verschlucken - und ein damit verbundenes Ersticken – unmglich ist.
Wichtig ist auch, dass sich aus dem Baustein oder dem hei geliebten „Puppi“ keine giftigen Schadstoffe lsen. Sollte eigentlich selbstverstndlich sein. Tatschlich sind jedoch im sterreichischen Handel Bausteine entdeckt worden, von denen sich die Farbe lst, wenn ihre kindlichen Besitzer gensslich an ihnen lutschen. Das darf einfach nicht sein!
Aber auch der geliebte Schmusebr kann krebserzeugende Stoffe enthalten, die ber Mund und Haut in den Krper des Kindes gelangen.

Spielwaren Kaspel© Helmuth hler, Innsbruck

Lieber weniger. Langlebiges Spielzeug, pdagogisch „wertvolles“ Material ist Spielsachen, die leicht und schnell kaputtgehen, vorzuziehen. Geklrt sollte auch immer werden, ob es Ersatzteile gibt. Klassische Spielsachen knnen auch hufig mit bereits Vorhandenem (auch von Mama und Papa!) kombiniert bzw. ergnzt werden. Die Folge: Das Kind wird lnger und intensiver damit spielen.
Daher: Lieber weniger Spielsachen, aber diese von besserer (haltbarer!), umweltverantwortlicher Qualitt. Denn billig ist nicht unbedingt das Beste fr das Kind. Gerade bei Wegwerf-Produkten aus China treten hufig Unvertrglichkeiten durch Schadstoffe auf. Deshalb beim Spielwarenkauf auf (eine mglichst regionale) Erzeugung in Europa achten.

Spielereien weitergeben. Weitere Pluspunkte: Hochwertiges Spielzeug „berlebt“ meist auch die intensivste Nutzung durch die Kleinen, kann daher spter an Geschwister, Verwandte weitergegeben werden. Oder auf diversen Internet-Brsen verkauft bzw. getauscht werden.
Denn immer mehr Eltern legen darauf Wert, dass das Spielzeug fr ihre Sprsslinge kologisch nachhaltig und sozial vertrglich produziert wurde. Geht es dabei doch um die Zukunft der heute noch spielenden Kinder!

Renaissance der Bauksten. Daher ist in den letzten Jahren eine Renaissance des Spiels mit ganz klassischen, seit Generationen in sterreich beliebten Holzbauksten, aber auch ganz neu entwickelten Bausteinen aus nachhaltigem ko-Material zu beobachten: Sie frdern ungemein die Kreativitt der damit spielenden Kinder und diese hantieren dabei mit Naturprodukten.

Spielwaren Seilbahn© Helmuth hler, Innsbruck

Orientierungshilfe. Eine wichtige Orientierungshilfe beim Kauf von Spielsachen sind vergleichende Produkttests und Prfzeichen. Seit Jnner 2017 gibt es auch Richtlinien fr mit dem sterreichischen Umweltzeichen prmiertes Spielzeug. Um diese Auszeichnung zu erhalten, werden die Produkte streng auf gesundheitsschdliche Inhaltsstoffe geprft, ein verantwortlicher Umgang mit natrlichen Ressourcen bei der Produktion verlangt und auch die sozialen Gegebenheiten bei der Produktion abgefragt. Es darf verraten werden, dass die Verleihung des sterreichischen Umweltzeichens an einen sterreichischen Produzenten unmittelbar bevorsteht. Wir werden demnchst hier darber berichten.

Das Christkind und seine „Vertreter“ werden jedenfalls nach dem Lesen dieser berlegungen besser auf den Kauf von Spielsachen vorbereitet sein. Und das berhmte Glcklein darf bald krftig luten!!!

Lesen Sie hier, welchen Anforderungen Spielsachen erfllen mssen, um mit dem sterreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet zu werden:
Kurzfassung
Langfassung