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Arbeiten zur Zertifizierungsmöglichkeit für Kindergärten

Am 11.5.2017 gab es ein Treffen mit den an der Pilotphase beteiligten Kindergärten sowie den Berater/innen die diesen Prozess begleitet haben, um deren Rückmeldungen zur Umsetzbarkeit der Richtlinie zu diskutieren und in das aktuelle Dokument einzuarbeiten. Auf Basis dieser Diskussion wurde das Diskussionspapier für den 2. Fachausschuss im Mai 2017 erstellt. Darauf basierend wird der Schluss-Entwurf Ende Juni Umweltzeichen-Beirat diskutiert werden.

FINALER ENTWURF zum DOWNLOADEN.

Weitere Informationen zur Umsetzung der Kriterien bzw. Links finden Sie bis zum Herbst 2017 hier
z.B. Checklisten, Kurzfassung der Kriterien oder eine nach Themen und Bundesländern sortierbare XLS-Liste mit Tipps zu pädagogsichen Impulsen oder Weiterbildung.

Das Wissen und die Erfahrung vieler Beteiligter hat geholfen, praktikable Kriterien zu entwickeln – denn das Umweltzeichen ist für alle da.
Aus den Erfahrungen mit der Auszeichnung für Umweltzeichen-Schulen ist bekannt Kinder betrachten den Globus© Lernwerkstatt Ludesch
+ das Team- und Arbeitsklima wird (noch) besser
+ es gibt eine gesündere und ökologischere Verpflegung 
+ bei Sanierungen wird auch besonders auf ein angenehmes Raumklima geachtet 
+ durch ökologisches Bauen und Sanieren werden Betriebskosten gespart
+ Bildung für eine nachhaltige Entwicklung fördert zugleich Bildungsqualität und Nachhaltigkeit

Die Richtlinie hat die Schwerpunktthemen Umweltschutz, Gesundheitsvorsorge und Bildungsqualität. Ziel ist es auch, einen Entwicklungsprozess dazu auszulösen und besonders engagierte Kindergärten auszuzeichnen. Die Kriterien richten sich an Kindergärten und betreffen teilweise auch die Erhalter bzw. Träger (z.B. Energienutzung, Beschaffung).

Hintergrund der Initiative  sind auch die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der UNO (siehe auch SDGs bis 2030), dabei insbesondere eine hochwertige Bildung (siehe auch Weltaktionsprogramm für BNE), Gesundheit und Wohlergehen sowie Maßnahmen zum Klimaschutz.
Als Partner sind der VKI und das FORUM Umweltbildung vom Umweltministerium beauftragt, eine Richtlinie mit o.g. Schwerpunkten zu erstelllen.

Sie wollen einer der ersten Umweltzeichen-Kindergärten werden?
Dann senden Sie bitte eine E-Mail anadermutz@vki.at oder elisabeth.schneider@bmlfuw.gv.at

Projektplan und die bisherigen Entwürfe (anklicken)

Spielsteine© Kreuzpointner

Ihr Kindergarten soll der erste Umweltzeichen-Kindergarten werden?

Wenn man von der Vision einer nachhaltigen Entwicklung ausgeht, dann müssen auch Kinder in ihren jüngsten Jahren als Persönlichkeiten gesehen und behandelt werden. Sie leisten in ihrem Drang zu gestalten und die Welt zu entdecken, einen maßgeblichen Beitrag und wachsen in eine nachhaltige Gesellschaft hinein. Die Kinder müssen dazu aber in einem Kindergarten eine Kultur der Nachhaltigkeit erlernen und erproben können.

© Spielende Kinder (Foto: Yasmin Wagner)

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schon im Kindergarten? – Unbedingt!

Wir müssen Kindern ermöglichen, im Kindergarten eine Kultur der Nachhaltigkeit zu erlernen und zu erproben. Der Drang der Kinder, zu gestalten und die Welt zu entdecken, wird dabei einbezogen. Nur so können sie als Erwachsene einen maßgeblichen Beitrag leisten, um eine nachhaltige Gesellschaft zu entwickeln. (1) Genau dabei will das Österreichische Umweltzeichen mitwirken: Kriterien für Kindergärten werden gerade erarbeitet ...

© Kindergarten Kocher

Mehr Raum für Kinder

Die geplante Umweltzeichen-Richtlinie für Kindergärten soll die Raumgestaltung als Teil des pädagogischen Konzepts mit einbeziehen. Dadurch soll u. a. die Bewegungsfreiheit gefördert und die Lärmentwicklung verringert werden ...