Österreichische Tourismusbetriebe präsentieren sich zukunftsfit mit dem Österreichischen Umweltzeichen
Bei einer Verleihung am 27.3. zeigten sich Umweltminister Totschnig und Tourismus- und Energie-Staatssekretärin Zehetner beeindruckt vom hohen Grad an Unabhängigkeit von fossilen Energien und der Effizienz im Umgang mit knappen Ressourcen bei den österreichischen Tourismusbetrieben.
Der Tourismus verdeutlicht damit wieder seine Rolle als wichtiger Motor für die Weiterentwicklung der Regionen und der österreichischen Gesamtwirtschaft. Dieses Potential haben auch viele Tourismus Betriebe schon erkannt, was sich in einer Verdoppelung der Anzahl der zertifizierten Betriebe in den letzten fünf Jahren zeigt.
„Unsere Tourismusbetriebe sind Aushängeschilder für Qualität und Nachhaltigkeit. Wer das Umweltzeichen trägt, übernimmt Verantwortung für unsere Natur und stärkt die Regionen. Das Österreichische Umweltzeichen steht für gelebte Nachhaltigkeit, die für Gäste sichtbar ist – und sich auch wirtschaftlich auszahlt: mit sinkendem Energieverbrauch und einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro“, betont Bundesminister Norbert Totschnig.
Das Österreichische Umweltzeichen steht für hohe ökologische Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von Energie- und Wasserverbrauch über Abfallvermeidung bis hin zum Einsatz regionaler Produkte.
„Nachhaltigkeit ist ein klarer Wettbewerbsvorteil. Immer mehr Gäste achten bewusst darauf, wie und wo sie ihren Urlaub verbringen. Mit dem Umweltzeichen setzen unsere Betriebe ein starkes Signal für Qualität, Transparenz und Vertrauen. Gleichzeitig profitieren die Unternehmen selbst: Sie arbeiten effizienter und positionieren sich erfolgreich in einem wachsenden Markt. Nachhaltigkeit wird damit immer mehr zum entscheidenden Faktor für wirtschaftlichen Erfolg und langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, so Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner.
Die ausgezeichneten Betriebe tragen dazu bei, Österreich als nachhaltige Tourismusdestination weiter zu stärken.
Dynamische Entwicklung des Österreichischen Umweltzeichens
Seit seiner Einführung im Jahr 1990 hat sich das Umweltzeichen zu einem starken Instrument entwickelt. In den letzten fünf Jahren stieg die Zahl der Lizenznehmer aus allen Branchen um rund 60 % auf über 1.800. Auch wirtschaftlich zeigt sich dieser Erfolg: „Der Umsatz von Umweltzeichen-Produkten hat sich seit 2020 von 1,2 Mrd. Euro auf über 2,4 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.“
Der größte Anteil entfällt mittlerweile auf den sehr dynamischen Tourismusbereich mit etwa 880 Unternehmen, ergänzt durch über 250 Betriebe aus dem Kultur- und Veranstaltungsbereich – insgesamt mehr als 1.000 Unternehmen in diesem Umfeld, was nahezu einer Verdoppelung innerhalb von fünf Jahren entspricht.
Ausgezeichnet wurden:
Die Tourismusdestinationen:


- Kitzbühler Alpen - St. Johann in Tirol


Die Tourismusbetriebe:
Aus dem Bezirk Neusiedl am See:
- St- Martins Lodge in Frauenkirchen
Aus Klagenfurt:
Vom Weissensee:
Aus dem Bezirk Baden:
Aus dem Bezirk Gänserndorf:
- Schloss Ort Nationalpark Zentrum
Aus dem Bezirk Mistelbach:
- Hotel Therme Laa an der Thaya
Aus dem Bezirk Linz:
- GO Gastro Catering mit zwei Betriebsstätten
Aus dem Bezirk Ried im Innkreis:
Aus dem Bezirk Zell am See:
Aus Graz:
Aus dem Bezirk Leibnitz:
- ZIB Nikolai aus St. Veith in der Südsteiermark
Aus dem Bezirk Liezen:
- AlpenParks Hagan Lodge Altausee
- Hotel Seebacherhof Bad Mittendorf
- Hotel Waldfrieden Schladming
Aus dem Bezirk Imst:
Aus Innsbruck:
- Bergisel Stadion und Bergisel Sky
Aus dem Bezirk Kitzbühel:
Aus dem Bezirk Kufstein:
Aus dem Bezirk Landeck:
- Familien und Naturhotel Darrehof
Aus dem Bezirk Wörgl:
- Hotel Haflingerhof Wildschönau
Aus dem Bezirk Bludenz:
Aus Wien:
- GMS Gourmet Gmbh Telekom Lassallestraße
