Die 10R der Kreislaufwirtschaft
Hier finden Sie alle Artikel des diesjährigen Schwerpunktthemas "Die 10R der Kreislaufwirtschaft". Diese werden monatlich mit dem jeweiligen Newsletter veröffentlicht und zusätzlich hier gesammelt.
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In einer kreislauforientierten Wirtschaft wird der Wert von Produkten, Materialien und Ressourcen entlang der "10 Rs" so lange wie möglich erhalten. Ziel ist es Abfälle und Umweltbelastungen konsequent zu minimieren und den Ressourcenverbrauch innerhalb der planetaren Grenzen zu halten.

Warum entsorgen, was noch funktioniert? Genau hier setzt Reuse an: Statt funktionsfähige Dinge vorschnell zu entsorgen, umzugestalten oder in Einzelteile zu zerlegen, sollte man ihre Nutzungsphase durch Wiederverwendung verlängern und somit ihren Lebenszyklus konsequent weiterdenken.

Nach "Rethink" ist "Reduce" – also das gezielte Verringern von Material- und Energieeinsatz – das 3. zentrale Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Dahinter steht die Idee, mit weniger Input die gleiche oder sogar eine höhere Qualität zu erreichen.

Nachhaltiges Wirtschaften beginnt im Kopf. Das zweite der 10 R der Kreislaufwirtschaft – Rethink – fordert dazu auf, Gewohntes grundlegend zu hinterfragen. Es geht nicht nur darum, Produkte effizienter zu machen, sondern darum, Geschäftsmodelle, Besitzlogiken und Wertschöpfungssysteme neu zu denken.

Der erste Grundsatz der Kreislaufwirtschaft, „Refuse“, setzt bereits ganz am Anfang an: Noch bevor Materialien eingesetzt, Produkte hergestellt oder Dienstleistungen erbracht werden, geht es darum, unnötige Belastungen für Umwelt und Klima von vornherein zu vermeiden.