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EU Ecolabel ergeht erstmals an österreichische Reinigungsfirma

Der Linzer Reinigungsdienstleister „Die Reinigungsfront GmbH“ hat einen umfangreichen Zertifizierungsprozess durch die TÜV Nord Austria GmbH und den VKI (Verein für Konsumenteninformation) durchlaufen und bekam dafür als erstes österreichisches Reinigungsunternehmen für seine Abteilung "The Green Front" das EU Ecolabel verliehen.

Die beiden Geschäftsführer Michael Pellosch und Robert Auberger führen seit 2012 eine klassische Gebäudereinigungsfirma, die „Reinigungsfront GmbH“. Mehr und mehr geriet das Thema Nachhaltigkeit in den Focus. Um Nachhaltigkeit und Umweltschutz ernsthaft und systematisch anzugehen, wurde mit „The Green Front“ eine eigene Abteilung in der Firma gegründet. The Green Front ist ein ganzheitliches Konzept und strebt nachhaltige Gebäudereinigung auf allen Ebenen an. Die biozertifizierten Reinigungsmittel stehen dabei im Mittelpunkt. Es handelt sich um hochkonzentrierte Enzymreiniger, die den Bakterien die Nahrungsquelle entziehen.

Umfangreiche Anforderungen

Es war ein umfangreicher Kriterienkatalog, der auf dem Weg zur Zertifizierung zu erfüllen war. Seit Mitte letzten Jahres wurde in der „Green Front“ daran gearbeitet. Neben dem Herzstück, nämlich der Reinigung mit biotechnologischen Reinigungsmitteln, mussten Konzepte zur Mülltrennung, Plastikvermeidung und Energieeinsparung kreiert und implementiert werden.

Biotech-Reinigungsmittel als Basis des Erfolgs

Die von einem kanadischen Unternehmen lizensierten und in Europa hergestellten biotechnologisch erzeugten Reinigungsmittel sind hochkonzentriert und entziehen Bakterien die Nahrungsquellen. Bleiben diese in hochspezialisierten Labors erzeugten Mikroorganismen auf der Oberfläche, so bekämpfen sie später auftretende Verschmutzungen. Dieser Effekt hält mehrere Tage an und sichert ein längerfristig frisches Erscheinungsbild. Die biotechnologischen Reiniger lösen sich rückstandsfrei und geruchlos auf.

„Ein großer Vorteil dieser Enzymreiniger ist, dass sie haut- und atemwegsschonender als konventionelle Mittel sind“, freut sich Reinigungsfront-Geschäftsführer Michael Pellosch. Das ist gut fürs Team, aber auch gut für die Kunden, die ihre Räumlichkeiten gesundheitsschonend gesäubert bekommen.

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Maßnahmen-Mix

Das EU Eco Label fordert jedoch nicht nur die Verwendung ökologischer Reinigungsmittel, sondern einen ernsthaften Maßnahmen-Mix. Hierbei wurden durch die Auditorin Mag. Renate Schmid vom TÜV Nord Austria auch die Dosiereinrichtungen, die Nutzung von Mikrofaserprodukten, die regelmäßigen Schulungen der Mitarbeiter, das Abfallmanagement und Grundzüge eines Umweltmanagements auditiert.

Alle Mittel werden stark verdichtet ausgeliefert, die Reinigungsflaschen wieder befüllt. Darüber hinaus kommt auf geeigneten Flächen Mikrofaser zum Einsatz, die Abfallsäcke sind aus biologisch abbaubarer Maisstärke. „Wir schulen unsere Teams regelmäßig, um jede Möglichkeit der umweltfreundlichen Anwendung zu nutzen“, erklärt Geschäftsführer Robert Auberger, der sich auch über eine reduzierte Krankenstandsquote seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freut. Die Umstellung auf die biologischen Reinigungsmittel sieht er dabei als einen wichtigen Faktor.

Aber auch energieeffiziente Staubsauger und Waschmaschinen sind Standard. Die Ernsthaftigkeit ihrer Bestrebungen unterstreicht die Firma zusätzlich durch den Bezug von 100% Ökostrom und dem Ziel, langfristig auf E-Mobilität umzusteigen.

Nachhaltigkeit ist Gebot der Stunde

„Umweltfreundlich zu reinigen ist in Zeiten des Klimawandels kein Luxus, sondern ein Gebot der Stunde“, zeigen sich die Michael Pellosch und Robert Auberger, die beiden Geschäftsführer von „der Reinigungsfront“ überzeugt. Nachhaltigkeit beschäftigt die beiden schon lange und sie hoffen, viele bestehende und potentielle Kunden von ihrer umweltzertifizierten Reinigung überzeugen zu können. Zu den zufriedenen Kunden zählen unter anderem die Mrs. Sporty Clubs Urfahr, Leonding,