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Newsletter Februar 2026: Refuse – Bewusster Verzicht

Der erste Gedanke, wenn man den Begriff Kreislaufwirtschaft hört, ist oft Recycling. Doch es beginnt schon viel früher – nämlich bei „Refuse“. Das erste der 10 Rs der Kreislaufwirtschaft dreht sich um den bewussten Verzicht. Ob im Büro, in der Schule, im Kulturbereich oder beim Bauen und Wohnen – überall gibt es einfache Möglichkeiten, Umweltbelastungen gar nicht erst entstehen zu lassen. Wie das in der Praxis funktioniert und welche Rolle das Umweltzeichen dabei spielt, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Verzicht in der Praxis
Der erste Schritt in der Kreislaufwirtschaft startet nicht mit einem Produkt, einer Dienstleistung oder Materialien, sondern mit dem bewussten Verzicht. Das Fundament der Kreislaufwirtschaft basiert darauf, unnötige Umweltbelastungen von vornherein zu vermeiden. Gemeinsam mit den Umweltzeichen-Kriterien lässt sich dies konkret und ohne Aufwand in der Praxis etablieren.

Nachhaltiger Dekorationsbau mit der UZ 75
Dekorationsbauten für Theater, Film oder Ausstellungen sind oft materialintensiv und werden nach kurzer Nutzung entsorgt. Die Richtlinie UZ 75 setzt hier neue Maßstäbe: Sie fordert Mehrfachnutzung, Recyclingfähigkeit und den konsequenten Verzicht auf schadstoffhaltige Materialien. So wird auch der Dekorationsbau Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

Das war die Bauen+Wohnen Salzburg 2026
Von 5. bis 8. Februar 2026 war das Österreichische Umweltzeichen bereits zum dritten Mal auf der Bauen+Wohnen Salzburg vertreten. Highlight war die Talkshow „Wie umweltfreundlich sind unsere Möbel?“, die zeigte: Nachhaltiges Handwerk ist längst zum Qualitätsmaßstab geworden. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher, interaktive Aktionen und ein attraktives Gewinnspiel sorgten für regen Austausch.

Kaunertal wird noch grüner
Am 20. Februar verlieh Bundesminister Totschnig in Anwesenheit von Vertretern der Region Kaunertal sowie des BMLUK das Umweltzeichen an Betriebe aus der Region im Gemeindeamt Kaunertal. Neben dem Umweltzeichen für Tourismusdestinationen für die Kaunertal – Naturpark und Gletscherregion erhielten auch fünf dort ansässige Beherbergungsbetriebe das Nachhaltigkeitssiegel.

Termine
Bis 27. Februar 2026, Trigos-Einreichung: Kurzentschlossene können noch bis Freitag ihre nachhaltigen Projekte einreichen. Der Trigos-Award bietet Unternehmen eine Bühne, die eine Führungsrolle und besondere Vorbildwirkung für verantwortliches Wirtschaften und Nachhaltigkeit übernehmen.
2. März bis 3. Mai 2026, Bildungsförderungsfonds: Umweltzeichen-Schulen können Schulprojekte zu Bildung für nachhaltige Entwicklung und den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen einreichen, um einen Kostenzuschuss von mindestens 300 bis maximal 1.300 Euro zu erhalten.
17. März 2026, 14.00 bis 17.00 Uhr, Online-Info-Workshop Umweltzeichen für Schulen: Lernen Sie Schritt für Schritt wie Sie mir Ihrer Schule den Weg zur Zertifizierung schaffen. Hier erfahren Sie alles über das Österreichische Umweltzeichen, den Weg dorthin und können alle Fragen mit Expertinnen und Experten klären.
Bis 1. Mai 2026, BNE-Auszeichnung 2026: Jetzt einreichen! Gemeinsam mit dem BMLUK sucht das Forum Umweltbildung für die BNE-Auszeichnung 2026 nachhaltige Bildungsprojekte in drei Kategorien: Kooperieren, Mobilisieren, Transformieren.
Tipps
- Chemikalien in Kosmetika: Mit Pflegeprodukten wollen wir unserer Haut etwas Gutes tun. Doch auch dort verstecken sich unnötige Risiken durch Mikroplastik, Konservierungsmittel oder Duftstoffe, die man leicht mit bewusstem Verzicht umgehen kann. Hier finden Sie alle Tipps!
- Im Alltag Ressourcen schonen: Manchmal ist Verzicht die beste Lösung. Im Büro kann das beispielsweise bedeuten, auf Ausdrucke zu verzichten oder auch statt Einweg-Kugelschreibern nachfüllbare Produkte zu wählen. In der Schule können Edelstahl- oder Glasflaschen sowie Lunchboxen aus Edelstahl viele Ressourcen schonen. Zudem sind diese Alternativen frei von BPA, Phthalaten, Schadstoffen und Mikroplastik.
- Nachhaltige Beschaffung in Gemeinden: Der Einkauf in Gemeinden hat großes Potenzial, sowohl Umwelt als auch das Gemeindebudget zu entlasten. Durch gebündelte Einkaufslösungen der BBG und praxisnahe Hilfsmittel wie das ProCure Handbuch wird nachhaltiges Wirtschaften einfacher.
- Schüler und Schülerinnen aufgepasst: In ganz Österreich können Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen eine Woche lang mit dem Trinkpass 2026 spielerisch die Ressource Wasser entdecken. Bei dem begleitenden Kreativwettbewerb zum Thema Wasserschutz kann außerdem ein Ausflug in einen Nationalpark gewonnen werden.

Neue Lizenznehmer
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