verschiedene Kosmetikprodukte
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Weniger Chemie in Kosmetik – so schützen Sie Ihre Familie

Pflegeprodukte sollen unserer Haut guttun – doch viele enthalten Stoffe, die wir vermeiden sollten. Besonders Kinder reagieren empfindlich: Ihre Haut ist dünner, sie nimmt Stoffe schneller auf und kann dadurch leichter geschädigt werden. „Refuse“ bedeutet daher: bewusst verzichten, bevor unnötige oder problematische Chemikalien überhaupt im Badezimmer landen.

In Shampoos, Lotionen oder Sonnenschutz kann Mikroplastik stecken, oder Duftstoffe, Konservierungsmittel, UV‑Filter und Farbstoffe, die allergen wirken, das Hormonsystem beeinflussen oder zu bedenklichen Abbauprodukten zerfallen können. Vorsorge ist daher sinnvoll – besonders bei Produkten für Babys und Kinder.

Unser Tipp:

Ein chemikalienärmerer Alltag ist leicht erreichbar. Wer beim Einkauf auf klare, kurze Inhaltslisten, duftstofffreie Produkte und echten Bedarf achtet, reduziert viele Belastungen automatisch. Kinder brauchen keine volle Batterie an Cremes, Ölen oder Parfums – meist reichen wenige, milde Produkte völlig aus. Auch bei Sonnenschutz gilt: Schutz durch Kleidung und Schatten zuerst, Creme nur ergänzend.

Unterstützung bieten geprüfte Gütesiegel wie das Österreichische Umweltzeichen und unabhängige Tests vom Verein für Konsumenteninformation. Damit fällt es leichter, Produkte zu wählen, die wirklich gut für die Haut und zugleich schonender für die Umwelt und Gesundheit sind.

Weniger Chemie bedeutet mehr Sicherheit – für Kinder, Erwachsene und alle, die bewusster konsumieren wollen.