Informationen zur Antragstellung: Fahrschulen UZ 59

Untenstehend finden Sie alle relevanten Informationen zur Richtlinie und zur Antragstellung.

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Warum gibt es ein Umweltzeichen für Fahrschulen?

Der Verkehr, damit die Mobilität, die Fortbewegung an sich unbesehen der Modalität, ist derzeit noch stark abhängig von Erdöl und benötigt Unmengen an Ressourcen. Im Betrieb entstehen viel Lärm und Abgase, die die Atemwege reizen, Anwohner belasten und die Erde buchstäblich überhitzen. Imperative genug um das Mobilitätsverhalten zu ändern.

Den Fahrschulen wächst daher eine höhere Bedeutung zu. Eine Erweiterung des Horizontes, vom motorisierten Individualverkehr hin zu allen verfügbaren Verkehrsmethoden und deren optimale Nutzung, ist ein Gebot der Stunde. Vorbildlichen Fahrschulen mit hoher Ausbildungsqualität, die dieses Ziel teilen, möchte das Österreichische Umweltzeichen ein ideales Marketinginstrument sein.
Umweltzeichen-Fahrschulen vermitteln ein Bewusstsein über die Auswirkungen des bestehenden autozentrierten Verhaltens. Schüler erhalten ein Gefühl dafür, wie die gewünschte Mobilität kostengünstiger, umweltschonender und mit wesentlich geringerem Unfallrisiko gelebt werden kann.

Durch die Ist-Analyse der betrieblichen Umweltsituation, des Fuhrparks und der Ausbildung, den daraus folgenden Zielen und der Evaluation der gesetzten Maßnahmen erreichen Umweltzeichen-Fahrschulen über die Ausbildung hinaus sukzessive und kostenschonend eine interne und gesamtbetriebliche Qualitätssteigerung.
Fahrschulen, die die Konformitätsprüfung bestehen, erhalten auf Wunsch von der Umweltzeichen-Marketingagentur professionelle und kostenfreie Unterstützung für die Adaptierung der Unternehmenskultur.

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) bietet im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv eine kostenlose Beratung an: https://www.klimaaktiv.at/mobilitaet/mobilitaetsmanagem/betriebe.html

Was kann ausgezeichnet werden?

Alle Fahrschulen, die den Voraussetzungen der § 109 - § 112 des Kraftfahrgesetzes (KFG) entsprechen und die sich auf folgende Ziele verstehen:

+ Gesicherte Ausbildungsqualität auf höchstem Niveau
+ Bildung eines Problembewusstseins zu Verkehr und Mobilität
+ Nutzung multimodaler Mobilität und bestehende Kapazität (Carsharing, Fahrgemeinschaften etc)
+ Vermittlung moderner und alternativer Technik und zweckorientierter Fahrzeuge
+ Vorbildfunktion der Fahrschulen (z.B. Reduktion CO2, Anteile Erneuerbarer Energie; Innovation, weniger Auto-km)

Was sind die Anforderungen?

+ Unternehmensleitbild: Ökologische Aspekte, Umweltmanagement und betriebliches Mobilitätsmanagement
+ Management-Knowhow und Problembewusstsein durch einschlägige Ausbildung
+ Ausbildende: hohes didaktisches Können, ökologisches Wissen, Spritsparfahrtraining, einschlägige Ausbildung

+ Ausbildung: hohe didaktische Qualität mit folgendem Inhalt:
* Fahrtraining als Spritspartraining
* Fahrtraining mit Elektroauto
* Multimodale Mobilität
* Integration Ökologie, Problembewusstsein zur autozentrierten Mobilität
* Zweckrationale Fahrzeuge, Carsharing, Fahrgemeinschaften

+ Fuhrpark: Moderne Technologie und Fahrzeugemission mit Mindeststandards und Gesamtpunktezahl, entweder zum Zeitpunkt der Auszeichnung oder mit Entwicklungszielen innerhalb eines Jahres.
+ Mindestpunktezahl zu ökosozialen Standards in allen Bereichen des Unternehmens
+ Freiwillige Zusatzinitiativen

Richtlinie: UZ 59 Fahrschulen

Weitere Informationen

Richtlinie: UZ 59 Fahrschulen

Informationblatt zur Antragstellung mit der Beschreibung aller relevanten Schritte

Liste der Prüfstellen

Nutzungsgebühren

Prüfprotokoll

Zum Online-Antrag

Informationblatt zur Antragstellung mit der Beschreibung aller relevanten Schritte.

Unter dem Button „Online-Antrag“ können Sie sich zum ersten Mal registrieren und durch Bekanntgabe einer Email-Adresse Ihr Interesse bekunden.
Nachdem Sie diese Adresse registriert haben, können Sie einen Antrag anlegen. In diesem Online-Antrag werden dann folgende Daten zusammengeführt und verwaltet:
Adresse und Kontaktdaten Ihrer Firma und einer Ansprechperson, Angaben zu Ihren Produkten, Informationen für das Marketing und unsere Webseite (Texte, Bilder etc.), Dokumente, die als Nachweise für das Umweltzeichen nötig sind und Ähnliches.
Diese Daten müssen Sie erst dann vollständig ausfüllen, wenn Sie einen verbindlichen Antrag zur Freigabe an den VKI stellen.



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