Informationen zur Antragstellung UZ 41 Bauprodukte aus Kunststoff

Untenstehend finden Sie alle relevanten Informationen zur Richtlinie und zur Antragstellung.

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Warum gibt es ein Umweltzeichen für diese Produkte?

Gemeinsames Merkmal all jener Produkte ist, dass sie frei von halogenierten organischen Verbindungen sind und dort, wo es technisch möglich und seitens der Gebrauchstauglichkeit erlaubt ist, Alternativen als Ersatz zum Primärkunststoff eingesetzt werden. Das sind z.B. mineralische Füllstoffe wie Talkum oder Recyclate aus Kunststoff.
Kann bzw. darf das Primärmaterial nicht substituiert werden, dann müssen die rückgebauten Produkte gesammelt und verwertet werden.
In den jeweiligen Kriterien zur Gebrauchstauglichkeit werden die unterschiedlichen Funktionalitäten der Produkte definiert.

Durch diesen modularen Aufbau der Richtlinie ist es nun möglich, eine einfache Erweiterung für zusätzliche Bauprodukte aus Kunststoff für den Hoch- und Tiefbau vorzunehmen.

Was kann ausgezeichnet werden?

Bauprodukte aus Kunststoff, die im Hoch- und Tiefbau eingesetzt werden.
Das sind beispiesweise Hausinstallationsrohre, Wasserversorgungsrohre, Hausabflussrohre, Abwasser- und Kanalrohre, Kabelschutzrohre, Kabelabdeckplatten, Leerverrohrungen, Dosen für Elektroinstallation, Schalter sowie Kabel und Leitungen.

Was sind die Anforderungen?

Folgende Stoffe dürfen in der Herstellung von Hausinstallationsrohren, Wasserversorgungsrohren, Hausabflussrohren sowie Abwasser- und Kanalrohren weder eingesetzt werden noch im Produkt enthalten sein:

+ halogenierte organische Verbindungen (z.B. Flammschutzmittel)
+ Phtalatsäurederivate
+ die Schwermetalle Blei, Cadmium und Chrom sowie deren Verbindungen

Alle anderen Produkte müssen gemäß ÖVE/ÖNORM EN 60754-1 bzw. OVE EN 50642 oder einem gleichwertigen Nachweisverfahren halogenfrei sein.
Der Einsatz von Polymeren ist auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, es sind alle Optimierungspotentiale auszuschöpfen und zu beschreiben.

Im Produkt muss entweder Recyclat oder ein alternativer Werkstoff als Rohstoffersatz enthalten sein. Ist dies technisch nicht möglich oder zulässig, dann muss das bei der Herstelllung anfallende Verschnitt- bzw. Umlaufmaterial in die Produktion einfließen oder getrennt gesammelt und weiterverwendet werden.

Details dazu finden Sie in der Richtlinie UZ 41 Bauprodukte aus Kunststoff.

Weitere Informationen

Richtlinie UZ 41 Bauprodukte aus Kunststoff

Informationsblatt zur Antragstellung mit der Beschreibung aller relevanten Schritte.
Prüfprotokoll
Liste der Prüfstellen zur Erstellung des Gutachtens
Nutzungsgebühren

Zum Online-Antrag

Informationsblatt zur Antragstellung mit der Beschreibung aller relevanten Schritte
Anleitung zum Online Antrag und zur Nutzung der Antragssoftware

Unter dem Button „Online-Antrag“ können Sie sich zum ersten Mal registrieren und durch Bekanntgabe einer Email-Adresse Ihr Interesse bekunden.
Nachdem Sie diese Adresse registriert haben, können Sie einen Antrag anlegen. In diesem Online-Antrag werden dann folgende Daten zusammengeführt und verwaltet:
Adresse und Kontaktdaten Ihrer Firma und einer Ansprechperson, Angaben zu Ihren Produkten, Informationen für das Marketing und unsere Webseite (Texte, Bilder etc.), Dokumente, die als Nachweise für das Umweltzeichen nötig sind und Ähnliches.
Diese Daten müssen Sie erst dann vollständig ausfüllen, wenn Sie einen verbindlichen Antrag zur Freigabe an den VKI stellen.



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