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Smart gardening in Fohnsdorf

In den Bundesschulen Fohnsdorf wächst das Gemüse "automatisch" - Schülerinnen und Schüler arbeiten hier mit einem vollautomatischem Hochbeet.

Ein Höhepunkt zu Umweltzeichen-Tag ist die Präsentation des neuen „Smart Gardeningprojektes“ in den Bundesschulen Fohnsdorf.

Eine Weiterentwicklung der bereits seit dem Jahr 2015 bestehenden und bewirtschafteten Hochbeete und Kompostanlagen bietet ein Projekt, welches in Kooperation mit der Firma Novu Track Ende April dieses Schuljahres gestartet wurde.

Automatisch kontra manuell

Das vollautomatisierte Hochbeet, das vergleichend mit einem manuell bearbeiteten Hochbeet bewirtschaftet wird, verfügt über verschiedene Ladestationen, welche mehrere Sensoren beinhalten, die ein Roboterschwenkarm auf Schienen bedienen und unterschiedliche Anweisungen zur Bepflanzung (Aussaat), Bewässerung, Fotodokumentation, Unkrautentfernung und Ernte ausführen kann. Es ist ein „botanisches Tamagotchi“ das Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern auslöst und großen Chance im Bereich der Verbesserung der Bodengesundheit und idealen Pflanzenbewirtschaftung bietet um dadurch beispielweise auf Schädlingsbekämpfung in Zukunft verzichten zu können. Die Chance für Umwelt und Klima (ein gesunder Boden als Klimachance, Kohlenstoffspeicher, Erhöhung der aeroben Mikrofauns usw.) sind für die Forschung von großem Interesse und bieten den Schülerinnen und Schülern vor allem die Möglichkeit erworbenes naturwissenschaftliches Fachwissen in technologische Prozesse zu integrieren.

Eine App ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern eigene Bewirtschafttungspläne (Bepflanzung, Bewässerung und Ernte) für das vollautomatische Hochbeet zu erarbeiten. Die Ernte wird im Schulrestaurant veredelt. Ein Kreis der sich in diesem Schultyp im Sinne der Abfallvermeidung, Transportkostenreduktion und Klimaschonung ideal schließt!