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Newsletter März 2026: Rethink – Bewusstes Nutzen statt unachtsames Besitzen

Nachhaltigkeit beginnt im Kopf. Das zweite der 10 Rs der Kreislaufwirtschaft „Rethink“ fordert dazu auf, Gewohnheiten grundlegend zu hinterfragen. Im Zentrum stehen die Fragen, wie Dienstleistungen angepasst werden können, um Ressourcen zu schonen und Prozesse effizienter zu gestalten. Bei diesem Ansatz wird die bereitgestellte Leistung und nicht der Materialaufwand zum Maßstab für erfolgreiche und nachhaltige Geschäftsmodelle. In dieser Ausgabe des Umweltzeichen-Newsletters erfahren Sie, wie Sie aus Verbraucher- und Unternehmer-Sicht den Ansatz von Rethink umsetzen können.

Rethink: Grundlegendes hinterfragen
Muss ein Produkt verkauft werden, damit es seinen Zweck erfüllt? Rethink sagt nein und rückt serviceorientierte Geschäftsmodelle in den Vordergrund. Anstatt Produkte zu verkaufen, werden diese wiederverwendet, deren Nutzung optimiert oder Leistungen bereitgestellt. Das Umweltzeichen zeichnet Betriebe aus, die den Rethink-Ansatz bereits erfolgreich umgesetzt haben.

Mit Carsharing Mobilität neu denken
Wie gut Rethink im Alltag umgesetzt werden kann, zeigt sich auch beim Carsharing. Ein privat genutzter Pkw verbraucht viel Platz und ist durchschnittlich 23 Stunden am Tag ungenutzt. Mit Carsharing ersetzt man bis zu 20 Pkws und reduziert damit unnötigen Ressourcenverbrauch durch ungenutzte Autos. Die Richtlinie UZ 77 definiert klare Kriterien, mit denen Anbieter von Carsharing ihre Flotten ökologisch ausrüsten können.

Nachhaltigkeit am Rücken: Plastikarme Schultaschen
Immer mehr Händler entscheiden sich bewusst, nachhaltige und plastikfreie Schultaschen anzubieten. Initiativen wie „Clever einkaufen für die Schule” helfen Eltern, die passenden umweltfreundlichen Schultaschen für ihre Kinder zu finden. Mittlerweile gibt es sogar ein kreislauffähiges Modell aus zerlegbaren Bestandteilen und einem hohem Rezyklatanteil.

Zwei Schultaschensets von Schneiders Vienna gewinnen
Bei unserem Gewinnspiel können Sie bis zum 16. April 2026 eines von zwei Schultaschensets von Schneiders Vienna gewinnen. Hergestellt nach EU-REACH-Standards, sind die Modelle frei von PFC, PVC und anderen schädlichen Stoffen. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Termine
25. März 2026, 18:00 Uhr, online, Stromkosten clever senken: Kurzentschlossene können sich noch für das Webinar oder eine Gruppenberatung beim VKI anmelden. Profitieren Sie von leichten, sofort umsetzbaren Tipps für Ihren Stromverbrauch.
Bis 29. März 2026, Überarbeitung der Richtlinie für Schulen und Pädagogische Hochschulen: Bis Ende März ist die Online-Diskussion für die Richtlinienüberarbeitung der UZ 301 geöffnet. Sollten Sie Interesse an einer Teilnhame an der (Online-)Diskussion haben oder sich mit Ihrem Know-How anders einbringen wollen, schreiben Sie bitte eine kurze Nachricht mit dem Betreff "Teilnahme Überarbeitung UZ 301 Schulen und Pädagogische Hochschulen" an umweltzeichen@vki.at.
Bis 2. April 2026: Reichen Sie ein für den Bundespreis Ecodesign, der ökologisches Design für Produkte und Dienstleistungen auszeichnet.
13. April 2026, 13:30 – 15:00 Uhr, ÖGUT Webinar: In dieser Webinar-Reihe diskutieren Sie über Rohstoffe als geeignete Anlageklasse für nachhaltige Investor:innen.
29. April 2026, 17:00 – 19:00 Uhr, Webinar „Toolbox sichere Schulvorplätze“: Das Webinar vermittelt Wissen und Tipps, wie Sie einen kindgerechten und sicheren Schulvorplatz umsetzen können und vernetzt mit anderen Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen aus Wien.
Bis 3. Mai 2026, Bildungsförderungsfonds: Umweltzeichen-Schulen können beim Bildungsförderungsfonds einreichen, um ein Projekt an Ihrer Schule zum Thema nachhaltige Entwicklung fördern zu lassen.
Bis 27. Mai 2026, VCÖ-Mobilitätspreis: Reichen Sie bis Ende Mai Ihr Projekt ein. Ausgezeichnet werden innovative Projekte, die eine ökologische und sozial verträgliche Verkehrswende vorantreiben. Wenn Sie bis 30. April einreichen, erhalten Sie kostenlos ein VCÖ-Medienpaket im Wert von 250 Euro.
5. Juni 2026, Umweltzeichen-Tag: Am alljährlichen Umweltzeichen-Tag können Lizenznehmer und Partner des Umweltzeichens ihr Engagement für Kreislaufwirtschaft sichtbar machen. Tragen Sie Ihre Aktivität ein. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website.
Tipps
- Ewigkeitschemikalien vermeiden: Ewigkeitschemikalien (PFAS) sind in vielen Alltagsprodukten enthalten und gefährden sowohl Umwelt auch Gesundheit. Achten Sie beim Einkauf auf anerkannte Gütesiegel wie das Umweltzeichen, um die Risiken von PFAS zu minimieren. Hilfreiche Tipps, wie Sie PFAS erkennen und vermeiden können, bekommen Sie hier.
- Ökologisch reisen: In einem aktuellen Blogbeitrag widmet sich der Verein für Konsumenteninformation (VKI) der Frage, warum „Rethink“ auch bei Reisen der ideale Hebel ist, um klimafreundliche Entscheidungen bei der Reiseplanung zu fällen und ein Zeichen für die Umwelt zu setzen.
- Rethink auch bei Schulmaterialen: Bei Rethink geht es darum, alternative Lösungen zum Neukauf zu suchen, also beispielsweise teilen, tauschen oder weitergeben. Bei Schulrucksäcken und Schultaschen kann man im eigenen Umfeld fragen, ob noch Modelle von älteren Kindern vorhanden sind. Ähnliches gilt auch für Pausenboxen oder Werkkoffer. So werden Ressourcen geschont und Produkte länger sinnvoll genutzt. Hier gibt es Infos zu umweltfreundlichen Schulmaterialen.
- Förderkompass Kreislaufwirtschaft: Der Österreichische Kreislauf HelpDesk gibt einen kompakten Überblick über aktuelle Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union für Ihre Idee im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Nehmen Sie hier Kontakt auf.

Neue Lizenznehmer
- Beherbergungsbetriebe
- Bildungseinrichtungen
- Green Meetings und Events
- Green Producing in Film und Fernsehen
- Schulen
- Sprech- und Musiktheater
- Tagungs- und Eventlokalitäten
- Europäisches Ecolabel

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Herausgeber und Medieninhaber:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,
Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
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