Museum Niederösterreich

Kulturbezirk 5
3100 St. Pölten
Niederösterreich, Österreich
Lizenz
  • UZ-Lizenz GM 140
Standort
  • Entfernung Zug 1.3km
  • Entfernung Bus 100m
  • Entfernung Hotel 600m
  • Entfernung Zentrum 1km
Ausstattung
  • Barrierefrei
  • Internet
  • Nichtraucher

Tauchen Sie im Haus der Geschichte in 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte ein. Erleben Sie die Flora und Fauna Niederösterreichs mit über 40 lebenden Tierarten im Haus für Natur. Besuchen Sie den stolzen Träger des österreichischen Umweltzeichens in Niederösterreich.

Unsere Umweltleistungen
Das haben wir für die Umwelt / für das Umweltzeichen bereits umgesetzt:

Es ist unser Ziel, unseren Besucher*innen besondere Denkanstöße zu liefern und Perspektiven und Alternativen im täglichen Handeln aufzuzeigen.
Daher haben wir uns auch als Museum mit den Themen Energie- und Klimaeffizienz sowie Nachhaltigkeit beschäftigt und bereits vorhandene Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten erhoben.
Wir haben eine ganzheitliche Regelung für den optimierten Einsatz von Heizung, Lüftung und Klimatisierung inklusive Wärmerückgewinnungssystemen und verzichten auf Heizgeräte und Klimaanlagen /-geräte in Außenbereichen.
Darüber hinaus setzen wir überwiegend energiesparende Beleuchtungsmittel ein.
Unser Haus ist mit bereits größtenteils mit wassersparenden Sanitäranlagen ausgestattet und wird bei allfälligen Neuanschaffungen in diesem Bereich noch weiter verbessert werden. 
Beim Abfall setzen wir so weit als möglich auf dessen Vermeidung. Wo er sich nicht vermeiden lässt, wird der Abfall getrennt und entsprechenden Recyclingsystemen zugeführt. Mit entsprechenden Behältnissen und Hinweisschildern machen wir auch unsere Besucher*innen auf die Abfalltrennung im Haus aufmerksam.
Ausstellungswände und Einbauten werden so oft wie möglich wiederverwendet und anschließend von einer externen Firma weiterverwertet. Bereits vorhandene Vitrinen, Bilderahmen, Bildschirme, Beamer und Lautsprecherboxen werden regelmäßig neu verbaut und bei der Konzeption neuer Ausstellungen berücksichtigt.
Bei Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln, sowie bei Büromaterialien achten wir auf sparsame Verwendung und den Einkauf nachhaltiger Produkte mit entsprechenden Gütesiegeln. Wir verkaufen keine Getränke in Dosen, sondern bestellen in Mehrweggebinden.
Im Museumsgarten verzichten wir auf chemisch-synthetische Dünger und Pestizide sowie auf Torf. Außerdem werden keine invasiven gebietsfremden Arten von unionsweiter Bedeutung zur Bepflanzung der Freiflächen eingesetzt.
Das Museum Niederösterreich ist hervorragend an das öffentliche Netz angebunden. Wir nutzen unsere Kommunikationskanäle auch dazu, unsere Besucher*innen auf dieses Angebot hinzuweisen und zu mehr nachhaltiger Mobilität zu motivieren.

UmweltZEICHEN – Slogan
Wir führen das Umweltzeichen weil…

... wir uns als Bildungseinrichtung unserer Vorbildwirkung bewusst sind und nachhaltige Handlungsweisen sowohl kommunizieren als auch praktizieren wollen.

MF

Ausstellungseröffnung "Auf der Flucht - 25 Objekte erzählen"

Einladung zur Ausstellungseröffnung "Auf der Flucht − 25 Objekte erzählen"

am Freitag, 1. März 2024, 18:30 Uhr

 

ZUR AUSSTELLUNG SPRECHEN
Hermann Dikowitsch, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Christian Rapp, Wissenschaftlicher Leiter Haus der Geschichte
Zuzana Brejcha, Filmschaffende

Musikalische Umrahmung: Basma Jabr
Moderation: Claudio Sunk
Im Anschluss lädt das Museum zu Brot & Wein

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Ausstellungseröffnung "Kinder des Krieges" & "KZ überlebt"

Das Museum Niederösterreich lädt zur Erföffnung der neuen Ausstellungeb im Haus der Geschichte “Kinder des Krieges” und “KZ überlebt” ins Museum Niederösterreich

ZUR AUSSTELLUNG SPRECHEN
 

Florian Krumböck, Abgeordneter zum NÖ Landtag in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Christian Rapp, Wissenschaftlicher Leiter Haus der Geschichte
Barbara Stelzl-Marx, Leiterin Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, Professorin für Zeitgeschichte Uni Graz
Alexander Kada und Annett Stolarski, Ausstellungsgestaltung und Illustrationen
Stefan Hanke, Fotograf und Gestalter der Ausstellung „KZ überlebt

GESPRÄCH MIT ZEITZEUG:INNEN

Ruth Igelberg und Ricardo Hnilicka

Musikalische Umrahmung: Klezmer Reloaded
Moderation: Susanne Pollinger

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Ausstellungseröffnung "Tiere der Nacht"

Das Museum Niederösterreich lädt zur Erföffnung der neuen Ausstellung im Haus für Natur "Tiere der Nacht" ins Museum Niederösterreich

ZUR AUSSTELLUNG SPRECHEN
 

Bernhard Heinreichsberger, Abgeordneter zum NÖ Landtag in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Ronald Lintner, Wissenschaftlicher Leiter Haus für Natur
Michael Stocker, Zoologe

Musikalische Umrahmung: SarahBernhard
Moderation: Silvia Schreiber

ISIN: 8GnQzHkjDu
Ausstellungseröffnung "Tierisch mobil! Natur in Bewegung"

Das Museum Niederösterreich lädt zur Erföffnung der neuen Ausstellung im Haus für Natur "Tierisch mobil! Natur in Bewgeung" ins Museum Niederösterreich

ZUR AUSSTELLUNG SPRECHEN
 

Doris Schmidl, Abgeordnete zum NÖ Landtag in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Ronald Lintner, Wissenschaftlicher Leiter Haus für Natur
Richard Zink, Leiter Vogelwarte Seebarn, NÖ

Musikalische Umrahmung: Gravögl
Moderation: Katharina Sunk

ISIN: INWHOvBxGy
Erlebte Natur & Erzählte Geschichte: Die Breite Föhre - Ein Naturdenkmal mit Geschichte

Erlebte Natur & Erzählte Geschichte
Die Breite Föhre - Ein Naturdenkmal mit Geschichte 

Moderator Manfred Rosenberger im Gespräch mit Dagmar BrescharJosef Bramer und Franz Strobl 

Dienstag, 27. Jänner 2026, 18:30 Uhr

Die Breite Föhre – Ein Naturdenkmal mit Geschichte: eine Schwarzföhre, die über Jahrhunderte am Anninger (Mödling) stand – war mehr als nur ein Baum. Sie war ein Wahrzeichen, ein Treffpunkt, ein Naturdenkmal und ein Symbol für Beständigkeit. 450 Jahre alt, von Feuer und Zeit gezeichnet, prägte sie das Landschaftsbild und die Erinnerung vieler Generationen.

Doch ihr Ende war nicht das Ende ihrer Geschichte: Dank der Fürsprache zahlreicher Künstler fand die Breite Föhre einen neuen Platz im Museum Niederösterreich. Dort markiert sie heute eine Wegekreuzung zwischen dem Haus der Geschichte und dem Haus für Natur – und lebt somit als Symbol des Dialogs und der Reflexion weiter.

Am 27. Jänner 2026 wird im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung von Haus für Natur und Haus der Geschichte die Erneuerung des Bereichs um die historische Schwarzföhre im Museum zelebriert. Moderator Manfred Rosenberger spricht mit Josef Bramer und Franz Strobl, den beiden Künstlern und Initiatoren der Rettungsaktion sowie mit Dagmar Breschar, der Chefredakteurin von natur&land vom Naturschutzbund Österreich, über die Bedeutung der Breiten Föhre und ihre bewegte Geschichte.

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Erlebte Natur: Ab in den Süden! Die Reise der Waldrappe

Erlebte Natur: Ab in den Süden! Die Reise der Waldrappe 

mit Lisbeth Siebert-Lang und Barbara Steininger
Dienstag, 12. November 2024, 18:30 Uhr

Er brütete am Grazer Schlossberg und am Salzburger Mönchsberg. Doch spätestens zu Beginn des 17. Jahrhunderts war der Waldrapp aus Österreich verschwunden. Wie lässt sich  eine Vogelart wieder ansiedeln, wenn die Jungvögel die Zugstrecke in den Süden nur von ihren Eltern lernen können?

Im Gespräch mit Manfred Rosenberger erklären Lisbet Siebert-Lang vom Waldrapp-Projektteam und die Waldrapp-Ziehmutter Barbara Steininger, wie man Waldrappen mit der Hand aufzieht und wie man sie trainiert, den Lockrufen aus dem Ultraleichtflugzeug zu folgen. Die beiden Expertinnen laden ihr Publikum zu einem spannenden Flug über die Alpen in die Toskana oder auch nach Andalusien ein. Ziel des Projektes ist es, dass der Waldrapp eines Tages den Menschen weder braucht noch fürchten muss.

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Erlebte Natur: Der Schlammpeitzger - Kleiner Fisch mit großer Bedeutung für die Auen

Erlebte Natur
Der Schlammpeitzger - Kleiner Fisch mit großer Bedeutung für die Auen
Im Gespräch mit den Experten Gerhard Käfel, Thomas Zuna-Kratky und Josef Wanzenböck

Di, 24. Februar 2026 18:30 Uhr

Der Schlammpeitzger (Misgurnus fossilis) ist ein verborgen lebender Kleinfisch und eine Charakterart ursprünglicher Augewässer. Dank seiner Fähigkeit, bei Sauerstoffmangel Luft zu atmen und Trockenzeiten eingegraben im feuchten Schlamm zu überstehen, nimmt er unter den heimischen Fischen eine besondere Stellung ein.

Dennoch gilt die Art laut Roter Liste der Fische Österreichs als „vom Aussterben bedroht“, auch in den March-Thaya-Auen sind die Bestände durch Lebensraumverlust stark rückläufig.

Um dem entgegenzuwirken, hat der Verein AURING im Jahr 2025 im Rahmen eines Biodiversitätsprojekts verlandete Grabensysteme in den Marchwiesen bei Hohenau behutsam renaturiert. Die Maßnahmen wurden wissenschaftlich begleitet, erste positive Effekte auf den Lebensraum konnten bereits dokumentiert werden.

Das Haus für Natur im Museum Niederösterreich widmet dieser bedrohten Art besondere Aufmerksamkeit. In Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck (Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee) und dem Verein AURING soll der Schlammpeitzger wieder im Museum gezeigt werden.

Bei dieser Veranstaltung spricht Moderator Manfred Rosenberger mit den Experten Gerhard Käfel und Thomas Zuna-Kratky (Verein AURING) sowie Josef Wanzenböck (Universität Innsbruck) über die Bedeutung des Schlammpeitzgers, seine außergewöhnlichen Fähigkeiten und die Zukunft dieser bedrohten Art.

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Erlebte Natur: Faszination Birding - Wie Vogelbeobachtung unseren Blick auf die Natur verändert

Erlebte Natur
Faszination Birding - Wie Vogelbeobachtung unseren Blick auf die Natur verändert
Im Gespräch mit Biologin Marion Schindlauer und Ornithologe Leander Khil.

Di, 24. März 2026 18:30 Uhr

Das Singen der Vögel, die Rufe der Tiere, das Rauschen des Windes – die Klangwelt der Natur berührt uns tief, wirkt wohltuend und steigert nachweislich unser Wohlbefinden. Sie lädt dazu ein, innezuhalten und genauer hinzuschauen. Immer mehr Menschen greifen zum Fernglas, doch was macht Vogelbeobachtung so beliebt? Moderator Manfred Rosenberger spricht mit Leander Khil, Ornithologe, Fotograf & Autor, sowie Marion Schindlauer, Biologin im Naturreservat Marchauen, über Österreichs Vogelwelt und wie Birding den Blick auf Natur und Lebensräume verändert. Vogelbeobachtung ist fast überall und zu jeder Zeit möglich.

Marion Schindlauer studierte Biologie in Salzburg und später Wildtierökologie in Wien. Bereits während ihres Studiums begann sie in der Forstverwaltung Marchauen als Biologin zu arbeiten. Seit knapp 15 Jahren hat sie auch ihren privaten Lebensmittelpunkt in den March-Thaya-Auen, wo sie sich mit der Natur, aber vor allem mit der Vogelwelt beschäftigt.

Leander Khil ist Ornithologe, Autor und Naturfotograf aus Graz und veröffentlicht Bücher sowie Beiträge zur Vogelbeobachtung und Artenkenntnis. In Vorträgen und Publikationen vermittelt er seine Begeisterung für die Vogelwelt einem breiten Publikum.

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Erlebte Natur: Forstwirtschaft und Artenvielfalt: Natürliche Feinde?

Forstwirtschaft und Artenvielfalt:
Natürliche Feinde?

Donnerstag, 1. Juni 2023, 18:30 Uhr

mit Naturvermittler Reinhard Pekny und Forstwirt Markus Hoyos

Muss ein Wald immer bewirtschaftet werden? Wie kann man die
Erhaltung von Grünraum finanzieren, wenn man ihn nicht nutzt?
Wie können sich private Waldbesitzer ökologische Brache leisten?
Ist ein Urwald praktisch, weil man nichts tun muss? Welchen
Wert hat das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal als Weltnaturerbe
für die Gesellschaft? Wie können Forstarbeiten die Nachhaltigkeit
im Wald fördern? Naturvermittler Reinhard Pekny und
Forstwirt Markus Hoyos haben unterschiedliche Antworten.

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Erlebte Natur: Gekommen um zu bleiben?!

Erlebte Natur: Gekommen um zu bleiben?!
Wildtiere im Fokus

Dienstag, 9. April 2024, 18:30 Uhr

mit Jennifer Hatlauf (Goldschakal Projekt Österreich) und Christian Übl (Direktor Nationalpark Thayatal)

Wildtiere müssen sich frei bewegen können, um geeignete Lebensräume zu erschließen, Nahrung und Paarungspartner zu finden. Nur so kann eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erhalten werden. Dank zahlreicher Initiativen, intensiver Schutzbemühungen und Aktionsplänen zur Vernetzung von Lebensräumen kehren Wildtiere zurück. Auch Tierarten, die bei uns nicht heimisch waren, wie der Goldschakal - ein kleiner Vertreter der Familie der Hunde - breiten sich in ganz Europa aus, heimlich, still und leise.

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Erlebte Natur: Insektengeflüster - Über das verborgene Leben auf sechs Beinen

Erlebte Natur: Insektengeflüster - Über das verborgene Leben auf sechs Beinen

mit Dominique Zimmermann
Dienstag, 28. Jänner 2025, 18:30 Uhr

Insekten bauen mit Klimaanlage, züchten Pilze, halten Nutztiere, versklaven verwandte Arten, ziehen zum Überwintern in den Süden und produzieren extrem potentes und schmerzhaftes Gift. Ihre Artenvielfalt und ihre Anzahl übersteigen die aller anderen Tiere an Land. Sie sind also nicht unsere unscheinbaren Mitbewohner auf diesem Planeten – sie sind die Mehrheit. Und als solche spielen sie eine entscheidende Rolle für unser Ökosystem.

Die Insektenexpertin Dominique Zimmermann ist Autorin des vielgelobten Buches „Insektengeflüster“ und Kuratorin im Naturhistorischen Museum Wien. Im Gespräch mit Manfred Rosenberger erklärt die engagierte Forscherin unterhaltsam, warum selbst wir Menschen ohne Insekten nicht leben könnten und steht dem Publikum Rede und Antwort.

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Erlebte Natur: Keine Schokolade ohne Artenvielfalt

Erlebte Natur "Mehr als Genuss: Keine Schokolade ohne Artenvielfalt"

mit Ameisenexpertin Magdalena Sorger und Schokoladenmacher Michael Salge
 

Dienstag, 18. November 2025
18:30 – 20:30 Uhr

Süße Versuchung und große Verantwortung: für nachhaltigen Kakao braucht es gesunde Böden, funktionierende Kreisläufe und widerstandsfähige Pflanzen. Doch konventioneller Kakaoanbau zerstört Lebensräume, gefährdet Bestäuber und schwächt ganze Ökosysteme.

Die Krux: ohne Artenvielfalt gibt es auch keine Schokolade.  Schließlich bestäuben Insekten die Kakaoblüten – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Tafel.

Moderator Manfred Rosenberger spricht mit Magdalena Sorger, Ameisenexpertin, Evolutionsökologin und Wissenschaftskommunikatorin, sowie Michael Salge, Gründer der Bean-to-Bar Schokoladenmanufaktur AHERZ, über die Bedeutung von Biodiversität, die Herausforderungen konventioneller Landwirtschaft und die Chancen für eine nachhaltige (und süße) Zukunft.

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Erlebte Natur: Lebendige Nacht - Unterwegs in der Stadt

Erlebte Natur: Lebendige Nacht - Unterwegs in der Stadt

mit Richard Zink und Marion Jaros
Dienstag, 8. April 2025, 18:30 Uhr

Mehr als die Hälfte aller Tierarten sind dämmerungs- oder nachtaktiv. Fledermäuse jagen etwa Insekten, die einen wesentlichen Beitrag zur Bestäubung der Pflanzen leisten. Wer die Natur nicht in der Nacht beobachtet, der verschläft die Schönheit der Nachtfalter, die jenen der Tagfalter um nichts nachsteht.

Im Gespräch mit Richard Zink, dem Leiter der Außenstellen Seebarn der Österreichischen Vogelwarte, und der Schmetterlingsexpertin und Naturvermittlerin Marion Jaros begibt sich Moderator Manfred Rosenberger in dieser Nacht an jene spannenden Orte, wo sich Eule und Igel in der am Abend „Guten Morgen!“ sagen.

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Erlebte Natur: Mein Hund ist nicht auf Whatsapp - Wie mit Haustieren kommunizieren?

Erlebte Natur: Mein Hund ist nicht auf Whatsapp

Donnerstag, 14. September 2023, 18:30 Uhr

Wie mit Haustieren kommunizieren?
Mit Hundetrainer Leo Slotta-Bachmayr und Tierpsychologin Denise Seidl

Als wäre die Kommunikation zwischen Hund und Katze nicht schon kompliziert genug, mischen sich aber auch überall noch diese großen Säugetiere ein. Wie kommuniziere ich richtig mit meinen Haustieren? Eher wortreich oder nonverbal? Und wie höre ich meinen Tieren richtig zu? Wie stelle ich überhaupt fest, dass mir mein Haustier etwas sagen will? Diese und weitere spannende Fragen erörtert Moderatorin Ute Maurnböck-Mosser mit dem Biologen und Hundetrainer Leo Slotta-Bachmayr und der Tierpsychologin und Autorin Denise Seidl.

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Erlebte Natur: Naturparadies aus zweiter Hand - Lebensraum Schottergrube

Erlebte Natur: Naturparadies aus zweiter Hand - Lebensraum Schottergruben

Gespräch mit Anton Lasselsberger, Wolfgang Stark und Gerhard Rotheneder

Dienstag, 20. Februar 2024, 18:30 Uhr

Beim Abbau von Stein, Kies und Sand entstehen in der Landschaft sichtbare Spuren. Diese Eingriffe scheinen auf den ersten Blick Lebensräume vollständig zu zerstören. Tatsächlich können solche Abbaustätten jedoch oft wertvolle Lebensräume darstellen und es bedarf nachhaltiger Planung, Fachwissen sowie durchdachter, langfristiger Maßnahmen, um solche Areale gezielt zu gestalten.

Anhand von Bildern und Videos zeigen Anton Lasselsberger (Lasselsberger GmbH), Wolfgang Stark  (Schmetterlingsexperte) und Gerhard Rotheneder (Naturfotograf), dass diese Abbaubereiche zu einem Naturparadies aus zweiter Hand werden können.

ISIN: 3bCvX8Iw9e
Erlebte Natur: Sagt der Rabe zum Elefanten... Die Sprache der Tiere

Erlebte Natur: Sagt der Rabe zum Elefanten... Die Sprache der Tiere

Donnerstag, 20. April 2023, 18:30 Uhr

mit Elefanten-Forscherin Angela Stöger und Raben-Experten Thomas Bugnyar

Gibt es eine Sprache der Tiere? Kommunizieren Tiere nur überlebensnotwendige Dinge oder plaudern sie auch? Was unterscheidet die Kommunikation von Raben und Elefanten und welche Gemeinsamkeiten gibt es? Wie funktioniert die Erforschung der Kommunikation von Tieren überhaupt? Das Gespräch mit der weltweit führenden Elefanten-Forscherin Angela Stöger und dem Raben-Experten Thomas Bugnyar bietet spannende Einblicke in die aktuelle Forschung.

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Erlebte Natur: Spürnasen im Dienste des Artenschutzes

Erlebte Natur: Spürnasen im Dienste des Artenschutzes

Gesprächsrunde mit den Experten Stefan Konrad und Folko Balfanz

Dienstag, 24. September 2024, 18:30 Uhr

Der illegale Handel mit wildlebenden Tieren und Pflanzen stellt für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten eine existenzielle Bedrohung dar. Vor allem Reptilien und Vögel werden immer wieder Opfer dieses kriminellen Milliardengeschäfts. Der Schutz bedrohter Arten ist eine der Kernaufgaben moderner Zoologischer Gärten. Im Kampf gegen den illegalen Tierschmuggel arbeitet der Tiergarten Schönbrunn daher seit Jahren mit dem Zoll des Finanzministeriums am Flughafen Wien zusammen. Er unterstützt vor Ort die Ausbildung und das Training von Artenspürhunden, die geschmuggelte lebende Tiere erschnüffeln, und stellt dafür auch Geruchsproben zur Verfügung.

Die Experten Folko Balfanz und Stefan Konrad zeigen auf wie man mit Spürhunden versucht, dem internationalen Schmuggel von bedrohten Arten Einhalt zu gebieten.

ISIN: Gzu7B3X5lo
Erlebte Natur: Unterwegs in den Tropen - Wenn Frösche winken

Erlebte Natur: Unterwegs in den Tropen – Wenn Frösche winken

Donnerstag, 30. November 2023, 18:30 Uhr

Unterwegs in den Tropen – Wenn Frösche winken
Mit Tropenbiologe Walter Hödl und Zoologin Doris Preininger

Der Tropenbiologe Walter Hödl und die Zoologin Doris Preininger laden zu einer faszinierenden Wissenschaftsreise vom Amazonas über Französisch Guyana bis nach Borneo ein. Ihre Berichte über Forschungsergebnisse zur Kommunikation von Fröschen sind ein leidenschaftliches Plädoyer für den Artenschutz. Wie verständigen sich Frösche über das klassische Quaken hinaus? Was hat es mit den winkenden Fröschen auf sich? Worüber unterhalten sie sich eigentlich? Was muss dringend zum Schutz dieser bedrohten Tiere und ihrer Lebensräume getan werden? Über 40 Prozent aller Amphibienarten gelten nämlich weltweit als bedroht.

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Erzählte Geschichte FÜR SCHULEN: "Mühlviertler Hasenjagd"

Erzählte Geschichte für Schulen
"Mühlviertler Hasenjagd": Gespräch mit Zeitzeugin Anna Hackl

Am Dienstag, 7. Mai 2024 um 10:00 Uhr ist Zeitzeugin Anna Hackl zu Gast bei der Erzählten Geschichte für Schulen im Museum Niederösterreich.

Als im Februar 1945 rund 500 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen ausbrachen, war Anna Hackl 14 Jahre alt. Ihre Familie traf damals die mutige Entscheidung, zwei Offiziere der Roten Armee drei Monate lang auf ihrem Hof in Schwertberg (Bezirk Perg, Oberösterreich) zu verstecken. Die Familie brachte sich damit in große Gefahr, rettete den beiden Offizieren aber ihr Leben. Denn die zynisch als „Mühlviertler Hasenjagd“ bezeichnete Menschenhatz, die auf den Großausbruch aus dem KZ folgte, überlebten vermutlich nur elf der entflohenen Häftlinge.

Im Gespräch mit Ute Maurnböck-Mosser erzählt die 93-jährige ihre Geschichte.

ISIN: muzct6b5AT
Erzählte Geschichte FÜR SCHULEN: Kindheit im Zwangsarbeiterlager

Erzählte Geschichte: Kindheit im Zwangsarbeiterlager
Gespräch mit Zeitzeugin Katja Sturm-Schnabl

Als sprachliche und kulturelle Minderheit verfolgte das NS-Regime die slowenischsprachige Bevölkerung in Kärnten.
So wurde die sechsjährige Katja Sturm-Schnabl mit ihrer Familie 1942 von den Nationalsozialist:innen verschleppt. Mehr als drei Jahre wurde sie in verschiedenen Arbeitslagern festgehalten. Ihre Schwester überlebte nicht. Nach der NS-Zeit holte Katja Sturm-Schnabl die Schule nach, studierte Slawistik und wurde Professorin an der Uni Wien. Seit vielen Jahren engagiert sie sich als Zeitzeugin.
Im Gespräch mit Ute Maurnböck-Mosser erzählt die 88-Jährige ihre Geschichte.

ISIN: LH6XimjuaP
Erzählte Geschichte mit Erika Freeman
ISIN: CEz0vm5I1f
Erzählte Geschichte: "Flucht und Neubeginn"

Erzählte Geschichte: Flucht und Neubeginn

Reinhard Linke im Gespräch mit den Autor:innen Julya Rabinowich und Amir Gudarzi

Donnerstag, 20. Juni 2024, 18:30 Uhr

Am Weltflüchtlingstag präsentiert das Haus der Geschichte ein Zeitzeug:innenforum zum Thema Flucht und Literatur. Im Gespräch mit Moderator Reinhard Linke sprechen die Schriftstellerin und Kolumnistin Julya Rabinowich und der Dramatiker und Autor Amir Gudarzi über Fluchterfahrungen und deren Verarbeitung in ihrem eigenen literarischen Schaffen.

Die beiden lesen aus ihren aktuellen Romanen „Der Geruch von Ruß und Rosen“ und „Das Ende ist nah“. 
„Jeder Krieg hinterlässt seine Spuren: in Ländern, in Städten, in Familien, Körpern und in Seelen. Menschen, die das nicht erlebt haben, können sich oft nicht vorstellen, was dieses Überleben bedeutet“, so Rabinowich.

Julya Rabinowich und Amir Gudarzi beantworten im Anschluss Fragen aus dem Publikum.

ISIN: k6iwJCZOgK
Erzählte Geschichte: "Mühlviertler Hasenjagd"

Erzählte Geschichte: "Mühlviertler Hasenjagd" mit Anna Hackl

Dienstag, 14. Mai 2024, 18:30 Uhr

Als im Februar 1945 rund 500 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Mauthausen ausbrachen, war Anna Hackl 14 Jahre alt. Ihre Familie traf damals die mutige Entscheidung, zwei Offiziere der Roten Armee drei Monate lang auf ihrem Hof in Schwertberg (Bezirk Perg, Oberösterreich) zu verstecken. Die Familie brachte sich damit in große Gefahr, rettete den beiden Offizieren aber ihr Leben. Denn die zynisch als „Mühlviertler Hasenjagd“ bezeichnete Menschenhatz, die auf den Großausbruch aus dem KZ folgte, überlebten vermutlich nur elf der entflohenen Häftlinge.

Die heute 93-jährige Mutter von fünf Kindern besucht nach wie vor unermüdlich rund 30 Schulklassen im Jahr, um ihre Geschichte zu erzählen.

ISIN: GQn7P8fqXV
Erzählte Geschichte: "Was bringt die Erinnerung? - Zur Bilanz eines Gedenkjahres"

Erzählte Geschichte
Was bringt die Erinnerung? - Zur Bilanz eines Gedenkjahres
Gespräch mit Margit Reiter und Stefan Karner
Dienstag, 11. November 2025, 18:30 Uhr

Das Zeitgeschichtejahr 2025 nähert sich dem Ende. Unter dem Motto „Erinnern für die Zukunft“ wurde dem Kriegsende 1945, dem Jahr des Staatsvertrags 1955, dem österreichischen EU-Beitritt 1995 sowie der EU-Osterweiterung gedacht. Man erinnerte in Form von Gedenkveranstaltungen, Publikationen, TV-Dokumentationen und Ausstellungen.

Angesichts der zahlreichen Aktivitäten stellen sich zwei Fragen. Zum einen: Brachte das Jahr 2025 neue Erkenntnisse zur österreichischen Zeitgeschichte? Zum anderen: Was können wir überhaupt aus der Betrachtung der Vergangenheit für die Gegenwart lernen – gerade in einem so turbulenten Jahr, in dem die Demokratie von allen Seiten unter Druck zu geraten scheint?

Dazu spricht Christian Rapp (wissenschaftlicher Leiter im Haus der Geschichte St. Pölten) mit der Zeithistorikerin Margit Reiter (Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Universität Salzburg) und dem Historiker Stefan Karner (Universität Graz und ehem. Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung).

ISIN: cIwYyLxaMW
Erzählte Geschichte: "Weltordnung am Wendepunkt?"

Erzählte Geschichte: Weltordnung am Wendepunkt?

Reinhard Linke im Gespräch mit der Nahost-Expertin Gudrun Harrer

Donnerstag, 24. Oktober 2024, 18:30 Uhr

Der russische Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und der Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023: Die Auswirkungen dieser zwei Ereignisse haben Europa und den Nahen Osten nachhaltig verändert. Seither gehen die Schreckensbilder von Leid und Verwüstung um die Welt. Erleben wir eine „Zeitenwende“, wie es der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz ausgedrückt hat? Müssen wir uns in Zukunft von einer westlich dominierten Weltordnung verabschieden, oder werden diese Ereignisse letztlich den Zusammenhalt und die Anziehungskraft von EU und Nato verstärken?

Anlässlich der Ausstellung „Auf der Flucht“ im Haus der Geschichte in St. Pölten diskutiert Moderator Reinhard Linke mit der Journalistin und Nahost-Expertin Gudrun Harrer, ob sich unsere Weltordnung an einem Wendepunkt befindet.

ISIN: iuIBUx2ycK
Erzählte Geschichte: Angekommen - eine Heimkehr

Erzählte Geschichte: Angekommen - eine HeimkehrBiographische Lesung mit Lena Rothstein
Donnerstag, 6. März 2025, 18:30 Uhr

2023 veröffentlichte die Schauspielerin, Sängerin und Autorin Lena Rothstein mit „Angekommen – eine Heimkehr“ ihre Autobiografie.

1943 wurde sie als Lena Schwarz in Glasgow als Kind jüdischer Holocaust-Geflüchteter geboren. Ihre Eltern konnten als Jugendliche mit einem der letzten Kindertransporte von Österreich nach Großbritannien entkommen. Als die junge Familie 1946 zurückkehrte, war kein Übergang zur Vorkriegsexistenz möglich.

In ihrem Buch schildert Lena Rothstein – aus damaliger Kinderperspektive – die Ankunft im Heimatland ihrer Eltern und die Herausforderungen der Situation für die Familienangehörigen.
Nach einem Einführungsgespräch mit Martha Keil (Wissenschaftliche Leitung Ehemalige Synagoge St. Pölten und Injoest) liest die Autorin aus ihrem Buch und erzählt von ihrem Leben und ihrem künstlerischen Werdegang.

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Erzählte Geschichte: Berichte über das Unfassbare

Der Krieg in der Ukraine: Zeitzeugen-Forum mit Christian Wehrschütz

Seit über einem Jahr tobt der Krieg Russlands gegen die Ukraine. Nüchtern analysierend berichtet der ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz vom ersten Tag an. Wie fasst man das Unaussprechliche in Worte? Unter welchen Bedingungen entstehen seine Berichte? Wie findet man die Balance zwischen Berichten von vorderster Front und der eigenen Sicherheit? Gibt es eine Perspektive für ein Ende des Blutvergießens? Im Gespräch mit Reinhard Linke bietet Christian Wehrschütz einen Blick hinter die Kulissen seiner Arbeit.

ISIN: FJHt03aRp2
Erzählte Geschichte: Der "Alte Kontinent"? - Österreichs Rolle in Europa und die Zukunft der EU

Erzählte Geschichte
Der "Alte Kontinent"? - Österreichs Rolle in Europa und die Zukunft der EU
Zeitzeug:innenforum mit Heide Schmidt und Franz Fischler
Dienstag, 6. Mai 2025, 18:30 Uhr

Vor 30 Jahren wurde Österreich Teil der Europäischen Union. Seit damals nützt man hierzulande die Vorteile des Staatenbundes – diskutiert aber auch über mögliche Nachteile der Mitgliedschaft. Heute scheinen autoritäre Tendenzen, Nationalismus und die Rückkehr des Krieges nach Europa den Zusammenhalt des Friedensprojektes zu bedrohen.

Die aktuellen Umbrüche zwingen die Mitgliedsstaaten, die Rolle der EU in der Welt und ihre eigene Position innerhalb der Gemeinschaft neu zu denken. Was können wir aus den letzten 30 Jahren lernen und wie kann die EU in einer neuen, multipolaren Weltordnung bestehen?

Als Podiumsgäste und Zeitzeug:innen werden Heide Schmidt und Franz Fischler mit Reinhard Linke und dem Publikum ins Gespräch kommen.

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Erzählte Geschichte: Die Besetzung der Hainburger Au


Erzählte Geschichte: Die Besetzung der Hainburger Au

mit Lena Schilling (Aktivistin) und Manfred Rosenberger (Zeitzeuge)

Donnerstag, 12. Oktober 2023, 18:30 Uhr

Die Besetzung der Hainburger Au im Dezember 1984 war nicht nur ein umweltpolitischer, sondern auch ein demokratiepolitischer Meilenstein. Die Protestaktion verhinderte den Kraftwerksbau, und legte den Grundstein für den Nationalpark Donau-Auen. Wer waren die Aktivist:innen von damals? Wie sehr waren sie mit der Region vertraut und was war für den Erfolg des Protests entscheidend? Wir diskutieren, wie die heutige Generation die Hainburger Au-Proteste sieht und sich für den Klimaschutz engagiert.

ISIN: LpbAu5XyK9
Erzählte Geschichte: Februarkämpfe 1934


Erzählte Geschichte: Februarkämpfe 1934

ISIN: vXFt8rjqAf
Erzählte Geschichte: Kindheit im Zwangsarbeiterlager

Erzählte Geschichte: Kindheit im Zwangsarbeiterlager
Gespräch mit Zeitzeugin Katja Sturm-Schnabl

Als sprachliche und kulturelle Minderheit verfolgte das NS-Regime die slowenischsprachige Bevölkerung in Kärnten.
So wurde die sechsjährige Katja Sturm-Schnabl mit ihrer Familie 1942 von den Nationalsozialist:innen verschleppt. Mehr als drei Jahre wurde sie in verschiedenen Arbeitslagern festgehalten. Ihre Schwester überlebte nicht. Nach der NS-Zeit holte Katja Sturm-Schnabl die Schule nach, studierte Slawistik und wurde Professorin an der Uni Wien. Seit vielen Jahren engagiert sie sich als Zeitzeugin.
Im Gespräch mit Ute Maurnböck-Mosser erzählt die 88-Jährige ihre Geschichte.

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Erzählte Geschichte: Mitspracherecht für die Umwelt? - Schutz, Rechte und Demokratie der Natur

Erzählte Geschichte
Mitspracherecht für die Umwelt? - Schutz, Rechte und Demokratie der Natur

Moderator Manfred Rosenberger im Gespräch mit Irmgard Griss, Michaela Krömer und Thomas Hansmann.

Seit 1986 ist St. Pölten Landeshauptstadt – ein Meilenstein, der sowohl die Stadt als auch Niederösterreich nachhaltig geprägt hat. 

Die Proteste in Zwentendorf und den Donau-Auen sowie die Klimaklage zeigen, wie eng Österreichs Demokratie mit dem Naturschutz verbunden ist. Aus kleinen aktivistischen Initiativen entstanden breite Bewegungen mit klarer rechtlicher Dimension: Sie fordern Umweltgesetze zum Schutz der Natur, geraten bei Protesten in juristische Konflikte oder bringen grundlegende Fragen zunehmend selbst vor Gericht.

Gleichzeitig sind trotz einiger Erfolge Naturräume weltweit in Gefahr. Eine wachsende Bewegung fordert Ökosysteme als Rechtspersonen anzuerkennen und der Natur eigene Rechte zu geben. Das schafft neue Schutzmöglichkeiten, wirft aber heikle Fragen auf: Wer kann die Natur vor Gericht repräsentieren und mit welcher Berechtigung?

Am 10. März 2026 diskutieren, unter der Moderation von Natur- und Kulturvermittler Manfred Rosenberger (Ranger im Nationalpark Donau-Auen und ehemaliger Au-Besetzer), die Juristin und vormalige Politikerin Irmgard Griss (Präsidentin des Obersten Gerichtshofes von 2007 bis 2011), Rechtsanwältin in zahlreichen nationalen und internationalen Klimaverfahren sowie Gründerin der NGO CLAW - Initiative für Klimarecht Michaela Krömer und der Leiter der NÖ Umweltanwaltschaft Thomas Hansmann zu diesem Thema. 

ISIN: WRu6cQHzwX
Erzählte Geschichte: Pepek. Ein Kind überlebt den Holocaust

Erzählte Geschichte
Was bringt die Erinnerung? - Zur Bilanz eines Gedenkjahres
Gespräch mit Margit Reiter und Stefan Karner
Dienstag, 11. November 2025, 18:30 Uhr

Das Zeitgeschichtejahr 2025 nähert sich dem Ende. Unter dem Motto „Erinnern für die Zukunft“ wurde dem Kriegsende 1945, dem Jahr des Staatsvertrags 1955, dem österreichischen EU-Beitritt 1995 sowie der EU-Osterweiterung gedacht. Man erinnerte in Form von Gedenkveranstaltungen, Publikationen, TV-Dokumentationen und Ausstellungen.

Angesichts der zahlreichen Aktivitäten stellen sich zwei Fragen. Zum einen: Brachte das Jahr 2025 neue Erkenntnisse zur österreichischen Zeitgeschichte? Zum anderen: Was können wir überhaupt aus der Betrachtung der Vergangenheit für die Gegenwart lernen – gerade in einem so turbulenten Jahr, in dem die Demokratie von allen Seiten unter Druck zu geraten scheint?

Dazu spricht Christian Rapp (wissenschaftlicher Leiter im Haus der Geschichte St. Pölten) mit der Zeithistorikerin Margit Reiter (Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Universität Salzburg) und dem Historiker Stefan Karner (Universität Graz und ehem. Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung).

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Erzählte Geschichte: Warum St. Pölten? - 40 Jahre Landeshauptstadt

Erzählte Geschichte
Warum St. Pölten? - 40 Jahre Landeshauptstadt 

ZIB-Moderator Martin Thür zieht Resümee mit den Zeitzeug:innen Daniela Wandl, Norbert Steiner und Hans Peter Schmidtbauer

Seit 1986 ist St. Pölten Landeshauptstadt – ein Meilenstein, der sowohl die Stadt als auch Niederösterreich nachhaltig geprägt hat. 

Warum St. Pölten?
Diese Frage stellten sich viele vor 40 Jahren, als es um die Entscheidung für eine eigene Landeshauptstadt für das Bundesland Niederösterreich ging. Manche zweifelten grundsätzlich am Sinn des Hauptstadt-Projekts, andere gaben vielleicht Krems oder Baden den Vorzug. Selbst in St. Pölten waren Entscheidungsträger:innen nicht von Beginn an vom Potenzial der neuen Aufgabe überzeugt.

Welche Bedenken gab es damals? Wie konnte man diese zerstreuen? Was trug zur erfolgreichen Entwicklung von Österreichs jüngster Landeshauptstadt bei? Was hätte anders laufen können?

Im Rahmen der Veranstaltung am 10. Februar 2026 teilen Zeitzeug:innen im Museum Niederösterreich ihre Erinnerungen zur Genese und Entwicklung der Landeshauptstadt.

ZIB-Moderator Martin Thür, selbst geborener St. Pöltner, spricht mit der Theatermacherin Daniela Wandl, dem Landeshauptstadtplaner Norbert Steiner sowie Hans Peter Schmidtbauer, Medienmanager und damals Vorstand des Hauptstadtkomitees.

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Tag der Artenvielfalt 2025
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Tag der Artenvielfalt 2026

Sonntag, 31. Mai 2026, 10:00 - 16:00 Uhr
Im Museumsgarten und in der Museumslounge

Ein Sonntag im Zeichen der Biodiversität
GEMEINSAM wollen wir mehr BEWUSSTSEIN für die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und Lebensräumen schaffen. Denn nur was wir kennen und verstehen, werden wir schützen.

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