© Barbara Dusek

Endlich wieder Laufevents - natürlich mit Umweltzeichen

Der erste Laufwettbewerb nach dem Corona-Lockdown fand am 19. Juli über 5 km - sicher und umweltfreundlich um die Seestadt Aspern, organisiert von Fairsport Events, statt.

„Die Organsiation des Laufevents war eine große Herausforderung und ein Experiment, aber ich wollte zeigen, dass es möglich ist.“ Organisator Jürgen Smrz (fairsport events) steht im Zielbereich des Seestadt-Einzel-Zeitlaufs und freut sich über positive Rückmeldungen der ankommenden Läufer*nnen. Als Lizenznehmer für das Österreichische Umweltzeichen für Green Events hat er mit dem 2018 zertifizierten "fairness run" schon Erfahrung mit den Anforderungen an umweltfreundliche Laufveranstaltungen, dieses Jahr ist aber zusätzlich die Sicherheit der TeilnehmerInnen eine große Aufgabe.


Jürgen Smrz im Zielbereich

Sicherer Wettbewerb trotz Corona

Die professionelle Organisation gibt Sicherheit: Die Anzahl der TeilnehmerInnnen ist auf 250 begrenzt und hier am Rande der Seestadt ist viel Raum um rund um die Veranstaltung auch beim Aufwärmen ausreichend Abstand zu halten. Da jede/r Teilnehmer/in eine auf die Minute genaue Startzeit zugewiesen bekommen hat, gibt es auch weder bei der Startnummern- und Chip-Ausgabe noch im Startbereich ein Gedränge. Das ist im ersten Moment ungewohnt, aber gleichzeitig auch erleichternd. Der Sprecher weist immer wieder charmant und humorvoll auf Sicherheitsabstände und andere Maßnahmen hin.

Anfahrt problemlos mit Rad oder Öffis

Der Veranstaltungsort wurde praktisch ausgewählt - sowohl mit der U-Bahn, als auch mit dem Rad ist der Start-/Zielbereich einfach und klimaschonend zu erreichen und durch die gut strukturierten Startzeiten kann man Gepäck und Kleidung problemlos abgeben und wieder holen. Durch die Kooperation mit einem Fitnesscenter in der Seestadt gibt es sogar die angenehme Möglichkeit, gleich nach dem Lauf zu duschen, sodass man auch bei öffentlicher Anreise nicht verschwitzt heimfahren muss. Oder man springt einfach in den Seestadt-See.

Mehrwegbecher und nachhaltige Produkte vermeiden Abfall

Obwohl die Strecke mit 5 km nicht unüberwindbar lang ist, ist es bei dem schwülen Wetter doch erfrischend, bei der Hälfte eine Wasserstation vorzufinden. Die Becher sind ausschließlich Mehrwegbecher und können leicht wieder in einen der Behälter, die nach der Ausgabe entlang der Strecke stehen, hinein geworfen werden - es liegt kein Müll auf dem Boden über den man stolpern oder auf dem man ausrutschen könnte. Auch im Ziel warten die Becher und werden von den LäuferInnen ordentlich in den bereitgestellten Kübel gestapelt. Die Chips für die Zeitnehmung werden beim Ausgang wieder abgegeben und so ist der einzige Mülleimer, der sich füllt, die Biotonne in der die Bananenschalen landen. Die obligatorische Teilnehmermedaille aus Holz passt dann gut zum Gesamteindruck.

Für alle, die diesmal nicht dabei waren...

...gibt es am 16. August die nächste Möglichkeit sich zu erproben und 5 km umweltfreundlich am Rand der Seestadt zu laufen! Die Anmeldung ist noch offen: https://seestadt-einzel-zeitlauf.at/