Wandern beim Schlankschlemmerhotel Kürschner
© Schlankschlemmerhotel Kürschner

„Wo man nicht zu Fuß war, ist man nie gewesen“ - Wandern im Spätherbst

Allerorts ist von Entschleunigung die Rede und vom Innehalten, um die Anforderungen des Alltags gut bewältigen zu können. Wo könnten wir besser zur Ruhe kommen, als bei einer Wanderung in den Bergen? In Österreich finden sich für jeden Geschmack und jede Kondition die passenden Touren.

Selten sind in einer Region so vielfältige Wanderwege und Klettertouren vereint, wie in Kötschach-Mauthen, in Kärnten. Hier finden sich mehr als 100 Kilometer der bekanntesten Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade und Höhenlagen. Wer hoch hinaus will, klettert bis auf 2.600 m. Die Geruhsamen unter den Naturfans wandern auf 700 m über die Almen.

Kötschach-Mauthen hat in den letzten Jahren viel in Richtung Nachhaltigkeit unternommen. Die Gemeinde ist energieautark. Hier finden Sie Tourismusangebote, die bereits das österreichische Umweltzeichen tragen. Ein besonderer Tipp für umweltbewusste Gäste ist das Alpencamp Kötschach-Mauthen (ausgezeichnet mit dem EU Ecolabel): Beim Bau des „Hüttendörfels“ am Campingplatz wurden alle ökologischen Kriterien berücksichtigt, von der Nutzung örtlicher Ressourcen bis hin zu unbehandeltem mondphasengerechtem Bauholz.
Oder Sie entspannen ein paar Tage in einem der kleinsten aber gemütlichsten Wellnesshotels Österreichs, im „Schlank Schlemmer Hotel Kürschner“. Das Haus wurde in den letzten Jahren nach baubiologischen Kriterien umgebaut. Die Gäste genießen Lebensmittel aus dem Alpenraum, bevorzugt in bio und der Saison entsprechend.

Damit die Tour ein Vergnügen wird

Wenn Sie eine Wandertour planen, wählen Sie eine Route, die den persönlichen Möglichkeiten entspricht. Menschen, die keinen Sport betreiben, sollten gemütlich beginnen. In Wanderführern sind blau gekennzeichnete Touren leicht (Forststraßen, normale Gehwege). Rot gekennzeichnete Touren sind Wanderwege, die mitunter steil bergauf gehen. Schwarz markierte Touren verlaufen z.T. auf felsigen ausgesetzten Wegen, Schwindelfreiheit ist notwendig.

Besonders wichtig ist die richtige Ausrüstung:

  • Verwenden Sie beim Wandern keine Turnschuhe sondern Bergschuhe mit rutschfester Sohle und Knöchelschutz. Schuhe vor der ersten Wanderung eingehen.
  • Das Wetter am Berg kann rasch umschlagen. Mehrere Lagen für die unterschiedlichen Tagestemperaturen wählen. Regenjacke, -hose und Handschuhe mitnehmen.
  • Wandersocken halten durch Verstärkungen an den empfindlichen Stellen den Druck von den Füßen. Die Füße sollten trocken bleiben, denn Feuchtigkeit weicht die Hornhaut auf und Blasen können leichter entstehen. Auch frisch gewaschene Wollsocken reiben die Haut auf – ein paar Baumwollsocken darunter verhindern dies.
  • Gehstöcke beugen einer Überlastung der Gelenke vor. Richtig verwendet setzt man die Stöcke beim Bergabgehen nahe beim Fuß auf. Beim Bergaufgehen Stöcke nur beim Transport von schwerem Gepäck verwenden.
  • Auch bei leichter Bewölkung Sonnenschutzcreme verwenden. Unbedingt den Kopf mit Kapperl oder Hut schützen.
  • Mit zunehmender Höhe vermindert sich das Durstgefühl. Denken Sie daran zu trinken, jedoch keinen Alkohol, er vermindert die Leistungsfähigkeit.
  • Beim Aufstieg sollen die Kinder voraus gehen und das Tempo angeben. Viele Pausen machen! Beim Runtergehen sollen die Kinder hinter den Erwachsenen gehen (Rutschgefahr, Kinder neigen dazu hinunterzulaufen).
  • Gehen Erwachsene alleine, so sollten sie die Strecke in langsamem Tempo gleichmäßig durchgehen. Pausen machen müde!
  • Blasenpflaster und Verbandsmaterial mitnehmen.