WEGA-Filmproduktionsges.m.b.H.

Hägelingasse 13
1140 Wien
Wien, Österreich
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  • UZ-License UW 1579

 Die Wiener Filmproduktionsfirma WEGA-Film wurde im Jahr 1980 von Dr. Veit Heiduschka gegründet. Zwischen dem Durchbruch 1986 mit der Gaunerkomödie MÜLLER’S BÜRO unter der Regie von Niki List und dem Academy Award („Oscar“) für den Besten fremdsprachigen Film für den Film „AMOUR“ von Regisseur Michael Haneke im Jahr 2013 hat die WEGA-FILM in den vergangenen dreißig Jahren über 50 Kino-Spielfilme, über 20 Fernsehfilme und über 20 Dokumentarfilme produziert.

Mit ihrem breiten Spektrum an Dokumentar- und Spielfilmen gehört die WEGA-Film heute zu den herausragenden Filmproduktionsfirmen Österreichs.

Our environmental performance
We have already implemented the following for the environment / for the eco-label:

Unser Planet Erde ist ein kostbares Geschenk für die Menschheit. Mit vereinten Kräften können wir eine Zukunft gestalten, in der das Leben lebenswert ist. Jeder von uns kann dazu beitragen, diese Vision zu verwirklichen. Wir wollen global denken und lokal handeln, um diese Welt zu einem besseren Ort für kommende Generationen zu machen.

Als WEGA Film bemühen wir uns kontinuierlich, Nachhaltigkeit schon in das Geschichten-Erzählen und in deren Umsetzen zu integrieren und uns einer ganzheitlichen Umweltverantwortung zu stellen. Dabei achten wir insbesondere auf: Abfallwirtschaft, Mobilität, sowie Energiegewinnung und -Nutzung. Dies wollen wir im Sinne der drei Säulen der Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch und soziale Nachhaltigkeit) umsetzen. Das heißt, wir bemühen uns Ressourcen nur in dem Maße zu beanspruchen, wie diese sich regenerieren, dabei wirtschaftlich sparsam zu arbeiten und dies sinnvoll für Mitarbeiter*innen umzusetzen.

Dies passiert sowohl in kleinerem Rahmen, wie dem Kauf von Bio-Lebensmitteln und Mehrwegflaschen für den allgemeinen Gebrauch, bis hin zu umgreifenden Leistungen wie der Nutzung der zwei großen Lagerräume für Kostüme und Filmmöbel, wodurch sich Neuanschaffungen reduzieren. Dadurch konnten wir einige Filme praktisch ohne Kostümeinkäufe produzieren, was sich natürlich stark auf die CO2-Bilanz der Projekte auswirkt.

WEGA Film ist außerdem stetig bemüht, sich zu verbessern und neue Wege mit innovativen Maßnahmen für nachhaltigeres Arbeiten und nachhaltigere Projekte zu schaffen, unter anderem mit unserem hausinternen Green Film Consultant Christian Bachmann.

So wollen wir – neben der „grünen“ Produktion unserer einzelnen Filme – vor allem auch unsere Energie-Bilanz in unseren Räumlichkeiten senken. Dies wollen wir unter anderem mit unserer Photovoltaikanlage am Dach des Hauses für nachhaltige Eigenstromproduktion erreichen, der dann ins eigene Netz eingespeist wird. Pläne für die Installation von Solarpaneelen auf dem Dach des Gebäudes sind in Arbeit und haben das Potenzial, die Klimaneutralität der Postproduktionsanlage zu erreichen. Darüber hinaus gehende Energie kann zusätzlich durch Akkus gespeichert und an sehr sonnigen Tagen auch weitere Büroräume über grüne Energie direkt versorgen.

Die WEGA-Film hat 2023 mit dem Film CYBERPUNK ROMANCE ihre erste “offizielle” grüne Produktion unter Einhaltung der ökologischen Standards Deutschlands und Österreichs realisiert. 2024 haben wir mit dem Projekt „green_screen“ unsere Postproduktion durch eine Solar-Anlage nachhaltig gestaltet. Das Projekt wurde von der Wirtschaftsagentur Wien gefördert. Darüber hinaus wollen wir unsere kommenden Film- und TV-Projekte ab 2025 mit dem Umweltzeichen umsetzen. 

Wir, die Wega Filmproduktionsges.m.b.H., verpflichten uns sowohl für unsere interne Büroführung als auch alle kommenden Film- und Fernsehprojekte, „green“, also nachhaltig und umweltfreundlich zu produzieren.

ECO-Label-Slogan
We have been awarded the eco-label because…

wir global denken und lokal handeln, um diese Welt zu einem besseren Ort für kommende Generationen zu machen.

Kochschule Schwarz
Kochschule Schwarz

München, 1938: Nach den Novemberpogromen liegt das jüdische Restaurant Schwarz in Trümmern. Der Besitzer und Chefkoch Richard Schwarz wurde ins KZ Dachau verfrachtet. Nun soll der Betrieb durch den "Anwalt" Edgar Enders liquidiert werden. Das Problem dabei: Das Restaurant war hoch verschuldet. Und die arischen Gläubiger pochen darauf, ihr Geld zurück zu bekommen. Edgar hat eine kühne Idee: Gemeinsam mit dem Juden Richard gründet er die Kochschule Schwarz - mit Schnellkursen für auswanderungswillige Juden, die sich durch ein gelerntes Handwerk die Chancen auf ein Visum verbessern wollen

Im Zuge der Umsetzung des österreichischen Umweltzeichens für Film (UZ76) wurde besonders auf die ökologisch nachhaltige Bauweise der Dekoration geachtet. Die Baumaterialien wurden nach den Kriterien des UZ 76 ausgewählt und nach Drehende teilweise einer Wiederverwendung zugeführt. 

Ein Abfallmanagement hat sichergestellt, dass alle unvermeidbaren Abfälle richtig entsorgt wurden und von lokalen Unternehmen Großteiles dem Recycling zugeführt werden konnten. 

Die gesamte Ausstattung von Szenenbild und Kostüm wurde im Sinne der Kreislaufwirtschaft gedacht und umgesetzt. 

Vereinzelte Flüge fanden nur innerhalb der Richtlinie statt und es konnten wesentlich mehr Bahn-KM als Flug-KM zurückgelegt werden. 

Der Fuhrpark wurde so angelegt das er der Richtlinie entsprochen hat. 

Als Unterkünfte für Team und Cast konnten wir vorrangig Unterkünfte mit ökologischen Maßnahmen buchen. 

Der Großteil der Motive konnte mit Feststrom gespeist werden. Wo das nicht möglich war, kamen richtlinienkonforme Aggregate zum Einsatz und die entstandenen CO2 Emissionen wurden kompensiert.