Umweltzeichen für Bildung

Das Umweltzeichen für die Bildung

Nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln setzt Wissen voraus. Wissen wird an Bildungsstätten vermittelt, und zwar sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene. Als Zeichen, dass dieses Handeln dort auch gelebt wird, gibt es die Zertifizierungsmöglichkeit für Kindergärten, Schulen und weitere Bildungseinrichtungen.

Voraussetzungen:

Damit eine Bildungseinrichtung das Österreichische Umweltzeichen UZ 301, UZ 302 oder UZ 303 beantragen kann, sind eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen, die unter www.umweltzeichen.at/Bildung nachzulesen sind. Zum Beispiel gilt das Umweltzeichen nur jeweils für den überprüften Standort. Schulen und Pädagogische Hochschulen werden mit UZ 301 ausgezeichnet, außerschulische Bildungseinrichtungen mit UZ 302. Und für Kindergärten gibt es die neue Richtlinie UZ 303. Schließlich werden Lebenslanges Lernen und damit auch die Erwachsenenbildung in unserer heutigen Zeit immer wichtiger.

Lebenslanges Lernen und alte Gewohnheiten:

Auch die Gehirnforschung belegt es: Lernen und umdenken ist auch in einem höheren Lebensalter möglich. Der alte Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ist also so nicht richtig. Das beweisen Bildungseinrichtungen mit dem Umweltzeichen. Dennoch, es geht in der nachhaltigen Entwicklung bekanntlich nicht so sehr ums Wissen, sondern ums Handeln – und damit um Gewohnheiten, die so früh wie möglich eingeübt und damit gelebter Alltag werden sollten.

Vielfältige Kriterien:

Damit eine Schule, ein Kindergarten oder eine Bildungseinrichtung das Österreichische Umweltzeichen erhält, muss sie Maßnahmen aus dem Umweltmanagement aber auch der Umweltbildung umsetzen und wird dadurch den Anforderungen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung gerecht. Schulen und Bildungseinrichtungen werden während der Umsetzungsphase durch eigens ausgebildete BeraterInnen des Österreichischen Umweltzeichens unterstützt.

Wettbewerbsvorteile:

Durch das Österreichische Umweltzeichen signalisieren Schulen und Bildungseinrichtungen, dass ihnen umweltfreundliches Handeln wichtig ist. Das ist nicht zuletzt ein wichtiger Wettbewerbsvorteil für sie: Denn künftige SchülerInnen bzw. deren Eltern aber auch die KundInnen der Bildungseinrichtungen schauen sich die Vielfalt der Bildungsangebote sehr genau an.