Österreichische Nationalbibliothek
Josefsplatz 11015 Wien
Vienna,

Die Österreichische Nationalbibliothek versteht sich als lebendige Brücke zwischen dem reichhaltigen Erbe der Vergangenheit und den zukunftsorientierten Ansprüchen der modernen Informationsgesellschaft und sieht sich als Mitgestalterin bzw. Vermittlerin in dem derzeitigen gesellschaftlichen und technologischen Transformationsprozess.
Als herausragende Gedächtnisinstitution des Landes ist sie ein dienstleistungsorientiertes Informations- und Forschungszentrum und eine vielfältige Bildungs- und Kultureinrichtung. Mit ihren acht reichhaltigen Sammlungen aus unterschiedlichsten Zeit- und Sprachräumen gehört die Österreichische Nationalbibliothek zu den bedeutendsten Bibliotheken der Welt. Ihre wertvollen Bestände präsentiert sie der Öffentlichkeit im barocken Prunksaal sowie in fünf weiteren Museen: im Literatur-, Papyrus-, Globen- und Esperantomuseum sowie im Haus der Geschichte Österreich.
Die Österreichische Nationalbibliothek ist stolze Trägerin des Österreichischen Umweltzeichens für Museen und Tagungs- und Eventlocations sowie des Umweltzeichens für Green Meetings und Events. Ihre repräsentativen Veranstaltungsräumlichkeiten sind als Green Location zertifiziert und können daher auch von externen Veranstalter*innen unter Einhaltung der spezifischen Auflagen für Green Events genutzt werden.
Denn im Zentrum von Wien, im historischen Ensemble der Hofburg gelegen, bieten diese Räumlichkeiten einen unvergleichlichen Rahmen für exklusive Events – ob im klassischen oder modernen Ambiente, mit zusätzlichen Höhepunkten wie Konzerten, Lesungen, Sonderführungen oder mit der Übernahme einer Patenschaft über eines der wertvollen Objekte. Das Aurum bildet einen reizvollen Kontrast zur barocken Opulenz des Prunksaals, der Augustinertrakt eignet sich besonders für Lesungen, Pressekonferenzen oder Präsentationen und die Beletage des Palais Mollard bietet mit ihren drei Salons ein exquisites Ambiente für vielfältige Veranstaltungen. Der Prunksaal und der Augustinerlesesaal sind ein prachtvoller Rahmen für repräsentative Festakte und exklusive Veranstaltungsformate.
Neben Raumvermietungen werden öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Musiksalons, Kulturtage u.v.m. in der Österreichischen Nationalbibliothek angeboten. Rund die Hälfte dieser Veranstaltungen werden als Green Event abgehalten und können von der Öffentlichkeit besucht werden.
Our environmental performance
Die Österreichische Nationalbibliothek steht für Nachhaltigkeit und Verantwortung und nimmt den Auftrag, das gemeinsame Wissens- und Kulturerbe dauerhaft zu bewahren und nutzbar zu machen, sehr ernst. Im Rahmen der Erfüllung unseres gesetzlichen Auftrags verfolgen wir daher das Ziel, einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen und aktiv einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität zu setzen.
Zu unseren bisherigen Erfolgen zählen:
- Jährliche Treibhausgasbilanzierung inkl. Erstellung einer Klimaschutz-Roadmap 2030
- Umstieg auf Strom aus erneuerbarer Energie und Errichtung von 2 Photovoltaik-Anlagen
- Ressourcenschonung durch Ausbau unserer digitalen Services und Angebote
- Steigerung der nachhaltigen Mobilität unserer Mitarbeiter*innen und Reduktion der Dienstreisen
- Einführung von Abfalltrennsystemen
- Durchführung von 50% der Eigenveranstaltungen als Green Events
- Einsatz nachhaltig zertifizierter Büromaterialien
ECO-Label-Slogan
…wir als Werteproduzentin und Impulsgeberin auch im Bereich Nachhaltigkeit als Vorbild wirken wollen.
EF
Archivgespräch: Hin und weg. Herkunft in der Literatur
Anlässlich der zu Ende gehenden Sonderausstellung „Woher wir kommen. Literatur und Herkunft“ (zu sehen im Literaturmuseum bis 15. Februar) sprechen die Autorinnen Milena Michiko Flašar und Toxische Pommes über die Bedeutung von Herkunft, Ankunft und Aufbruch für ihr Schreiben und lesen Auszüge aus ihrem Werk.
Archivgespräch: Thomas Bernhard heute
Als einer der bekanntesten österreichischen Schriftsteller polarisierte Thomas Bernhard sein Publikum wie kaum ein zweiter. Was fasziniert am Werk dieses einzelgängerischen Dandys, radikalen Provokateurs und vermeintlichen Misanthropen? Wie lässt sich das anhaltende Interesse in Form von Übersetzungen, Inszenierungen und literarischen Fortschreibungen erklären? Und wie begegnen wir den großen Themen seiner Bücher, z. B. unserem Verhältnis zur Natur, Krankheit und Alter oder der Überlebensnotwendigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen in Zeiten von KI und fortgeschrittener Naturzerstörung?
Archivgespräch. Ein Abend für Friederike Mayröcker
Anlässlich der zu Ende gehenden Sonderausstellung „ich denke in langsamen Blitzen. Friederike Mayröcker. Jahrhundertdichterin“ lesen Autor*innen und Weggefährt*innen Friederike Mayröckers (1924–2021) Texte und sprechen über die Bedeutung ihres Werks für das eigene Schreiben.
Ausstellungseröffnung "Ein Geschenk des Nils. Die Macht des Wassers im Alten Ägypten"
Eröffnung der Sonderausstellung "Ein Geschenk des Nils. Die Macht des Wassers im Alten Ägypten" im Papyrusmusem der Österreichischen Nationalbibliothek
Ausstellungseröffnung "Ein Jahrhundert in Bildern. Österreich 1925-2025"
Eröffnung der Sonderausstellung “Ein Jahrhundert in Bildern. Österreich 1925-2025”" im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
Ausstellungseröffnung "Spurensuche Byzanz. Fragmente des Griechischen Mittelalters"
Eröffnung der Sonderausstellung "Spurensuche Byzanz. Fragmente des Griechischen Mittelalters" im Papyrusmusem der Österreichischen Nationalbibliothek
Ausstellungseröffnung “Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen". Thomas Bernhard heute
Eröffnung der Sonderausstellung “Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen. Thomas Bernhard heute" im Literaturmuseum und Camineum der Österreichischen Nationalbibliothek
Ausstellungseröffnung “Woher wir kommen. Literatur und Herkunft"
Eröffnung der Sonderausstellung “Woher wir kommen. Literatur und Herkunft" im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek
Das besondere Objekt
Der Expertenvortrag am 4.6. 2024 präsentiert ein besonderes Objekt aus der Kartensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek: „Leo Belgicus“, war seit dem 16. Jh. ein beliebtes Motiv der niederländischen Kartografie.
Das besondere Objekt "Carl von Ghega: Malerischer Atlas der Eisenbahn über den Semmering
Ein Meilenstein im Eisenbahnbau war die Errichtung der Bahn-Strecke von Gloggnitz nach Mürzzuschlag. Mit der Eröffnung 1854 wurde die Semmering-Region touristisch erschlossen und entwickelte sich zu einem beliebten Ziel der Sommerfrische. Die Berge rückten näher an die Stadt und konnten von Wien aus nun bequem und schnell erreicht werden.
Das Interesse an der Bahnlinie war groß und bereits während der Bauphase erschienen illustrierte Werke. Zur Eröffnung publizierte der Konstrukteur Carl von Ghega ein sechs Meter langes Panorama – eine Bildgeschichte, die Ingenieurskunst, Technik und Naturerlebnis vereint.
Das besondere Objekt "Dachstein: Das verschwinden der Gletscher"
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Alpen und ihre Gletscher zu einem begehrten Ziel wissenschaftlicher Untersuchungen. Als Pionier der Gletscherforschung (Glaziologie) gilt der aus Nordböhmen stammende Geograf Friedrich Simony (1813–1896). Simony bestieg bis ins hohe Alter von 72 Jahren mehr als elf Mal den Gipfel des Dachsteins in Hallstatt und erforschte ihn umfassend. Dabei dokumentierte er auch den Rückgang des Karls-Eisfeldes, der ab 1879 besonders auffällig wurde, als ein Felsrücken im schwindenden Gletscher sichtbar wurde.
Das besondere Objekt (Duplikat)
Der Expertenvortrag am 30. Juli widmet sich einem Objekt zum Thema Fliegen:
Im Frühjahr 1846 verursachten spektakuläre Fahrten des Ballons „Adler von Wien“ einen Hype in den Wiener Printmedien. Diese Ballonfahrten dürften den bekannten Vedutenmaler Jakob Alt zu drei Ansichten inspiriert haben, die Wien „aus dem Luftballon“ zeigen. Es handelt sich um ein Objekt aus der Kartensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.
Das besondere Objekt Das besondere Objekt "Schreib- und Rechenübungen des Kronprinzen Ferdinand"""
Die Blätter mit Schreib- und Rechenübungen von Kronprinz Ferdinand (1793–1875), dem späteren Kaiser Ferdinand I. von Österreich, bieten einen einzigartigen Einblick in seine Schulausbildung. Der älteste Sohn von Kaiser Franz II./I. begann aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen erst spät mit dem Lernen. Zum Entstehungszeitpunkt der Blätter war er bereits etwa 17 Jahre alt.
Das besondere Objekt: Jüdisches Erbe in Wien: Der Friedhof in der Rossau
Das Aquarell „Der Friedhof in der Rossau“ aus dem 19. Jahrhundert, dessen Maler*in unbekannt ist, zeigt den Friedhof und das Versorgungshaus und dokumentiert eindrucksvoll die jüdische Geschichte Österreichs.
Das besondere Objekt: Praxis Artolloriae Pyrotechnicae
Das wachsende Interesse an Fachliteratur zu Artillerie und Pyrotechnik im 17. Jahrhundert spiegelt sich auch in dem Werk aus der Privatbibliothek von Franz I./II. wider, in dem solche Techniken ausführlich behandelt werden. Die Autoren dieser Traktate waren meist Büchsen- oder Zeugmeister.
Expertenvortrag "Weltstar aus Leidenschaft. 200 Jahre Johann Strauss Sohn "
Zum Auftakt der Sonderausstellung „Weltstar aus Leidenschaft. 200 Jahre Johann Strauss.“ findet am 21. Oktober um 18 Uhr ein kostenloser Expertenvortrag im Oratorium der Österreichischen Nationalbibliothek statt.
Internationaler Frauentag
Am Internationalen Frauentag öffnet die Österreichische Nationalbibliothek bei freiem Eintritt im Literatur-, Papyrus-, Globen- und Esperantomuseum ihre Pforten von 10 bis 18 Uhr.
Jandl Now! & Anderwo. Zum 100. Geburtstag von Ernst Jandl
Prämiert und präsentiert werden an diesem Abend die zehn Siegerbeiträge des Online-Lyrikwettbewerbs JANDL NOW! Inspiriert von Jandl und seinem poetischen Umgang mit Mehrsprachigkeit richtet sich der Wettbewerb an Jugendliche: In Kurzvideos wird „gejandlt“. Ebenso vom Wiener Dichter inspiriert tritt anschließend das Erste Wiener Heimorgelorchester (Thomas Pfeffer, Jürgen Plank, Daniel Wisser, Florian Wisser) mit seinem Programm ANDERWO auf.
Lesung. Christoph Ransmayr: "Atlas eines ängstlichen Mannes"
„Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt“, schreibt Christoph Ransmayr: In 70 Episoden führt der „Atlas eines ängstlichen Mannes“ um die Welt, von Chile bis Nepal und von Neuseeland bis Kambodscha. Selten wird die Spannweite der Erzählung so kunstvoll demonstriert wie in diesem Buch der Welt, aus dem der Autor anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Literaturmuseums liest.
Musiksalon
Diese Veranstaltung widmet sich Karl Heinz Füssl, welcher eine prägende Figur des österreichischen Musiklebens im 20. Jahrhundert war. Als Lektor und Herausgeber der „Universal Edition“ leistete er einen entscheidenden Beitrag zur textgetreuen Publikation österreichischer Musik.
Musiksalon Gesprächskonzert - Der Komponist Bruno Strobl
Der Komponist Bruno Strobl
Moderation: Nadja Kayali
Der Komponist Bruno Strobl ist eine der prägendsten Figuren der zeitgenössischen Musik in Österreich. Zwei Fäden ziehen sich durch sein musikalisches Schaffen und verbinden dabei auch sein akustisches mit dem elektroakustischen Komponieren: einerseits das Interesse an mikrotonaler Klanggestaltung; andererseits die Idee, aus einer Keimzelle ein ganzes Werk zu entwickeln. Unterschiedliche Betrachtungspunkte, Perspektiven, Übertragungen von mikroskopischen in makroskopische Ordnungen ermöglichen es ihm, Klang- und Geräuschverläufe unterschiedlichster Art entstehen zu lassen. Sein Werk umfasst neben musikdramatischen Werken auch Chormusik. Im Rahmen des Musiksalons rückt das vielfältige kammermusikalische Werk des Komponisten in den Mittelpunkt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon Gesprächskonzert - neue Musik für Musiksalons
Neue Musik für Musiksalons
Die Kompositions-Student*innen der Klasse Gerald Resch an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien haben sich in ihrem Semesterthema mit der jahrhundertealten Tradition des Musiksalons als sozialem und künstlerischem Ort auseinandergesetzt. Im Rahmen dieser Erkundung entstand neue Musik für die Minimalbesetzung eines Salonorchesters, bestehend aus Violine, Cello und Klavier. Die Stücke dieser jüngsten Künstlergeneration werden von ihren Komponist*innen jeweils persönlich vorgestellt und in zentralen Ausschnitten angespielt. Anschließend gelangen die Werke zur Uraufführung und stellen sich der Diskussion. Die intime Atmosphäre des Musiksalons bietet dabei die Möglichkeit, niederschwellig über die soeben gemeinsam gehörte Musik ins Gespräch zu kommen.
Reina Yoshioka, Violine
Irini Liu; Violoncello
Sang Ah Park, Klavier
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon: "Dear Papa how is you?". Briefe von Erich Wolfgang Korngold
Erich Wolfgang Korngolds Lieder und Briefe erlauben ein Eintauchen in die bewegte Geschichte seiner Zeit und das Leben seiner Familie. Sie befinden sich in großer Zahl in der Österreichischen Nationalbibliothek und werden im Rahmen dieses Musiksalons gesungen bzw. gelesen. Thematischer Schwerpunkt sind die Aufenthalte Korngolds im Salzkammergut: Er war der Region seit früher Jugend sehr verbunden. Viele Werke haben entweder in dieser Gegend ihren Ursprung genommen oder wurden bei seinen Sommeraufenthalten instrumentiert oder zu Ende komponiert. Aufgrund der prekären politischen Lage kehrte Korngold 1938 von Filmaufnahmen in Hollywood nicht nach Österreich zurück. Sein Rückzugsort in Gmunden, Schloss Höselberg, wurde im selben Jahr von der Gestapo beschlagnahmt. Der Verlust seiner Heimat war ein zutiefst schmerzlicher Einschnitt für ihn.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon: Antonio Salieri – Ein übersehener Pionier
Antonio Salieri – Ein übersehener Pionier
Antonio Salieri beeinflusste das Wiener Musikleben zu seinen Lebzeiten über 50 Jahre lang als Komponist von Opern und Kirchenmusik sowie als Gesangs- und Kompositionslehrer. Aus seinem Unterricht ging eine neue Komponistengeneration hervor, darunter Beethoven, Schubert und Liszt. Mit musikalischen Beiträgen zum 200. Todestag, der 2025 begangen wird, würdigt der Musiksalon Salieris zentrale Rolle im Wiener Opernschaffen und seine Bedeutung für sein unmittelbares musikalisches Umfeld: Als anerkannter Nachfolger seiner Mentoren Florian Leopold Gassmann und Christoph Willibald Gluck prägte er seine Epoche über ein halbes Jahrhundert, was in diesem Ausmaß sonst nur noch auf Joseph Haydn zutrifft. Dabei schuf er, unter anderem in Zusammenarbeit mit Lorenzo Da Ponte, Bühnenwerke, die für die Opern Mozarts und anderer Zeitgenossen wegweisend waren.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon: Das alte Lied - Jüdische Komponistinnen der Zwanziger- und Dreißigerjahre
Hilde Loewe, Camilla Frydan, Hilde Geiringer – hinter diesen heute kaum mehr bekannten Namen verbergen sich Komponistinnen, die vor allem in der Zwischenkriegszeit – teils unter männlichen Pseudonymen – zahlreiche Lieder und Schlager für Kabaretts und Revuen schufen. Diese erklangen auf Wiener Bühnen und im Radio und erfreuten sich großer Beliebtheit. Nicht immer waren ihre Urheberinnen bekannt: So ging Hilde Loewes Schlager „Das alte Lied“, später aufgenommen von Stars wie Rudolf Schock, Raoul Aslan und Peter Schreier, unter ihrem Pseudonym Henry Love in die Geschichte ein. Als Jüdinnen mussten alle drei Komponistinnen unter dem Druck der Verhältnisse emigrieren. In der Musiksammlung wird ihr Werk bis heute in vielen Musikdrucken verwahrt. Andrea Schwab und Asako Hosoki beschäftigen sich schon lange mit diesen ungehobenen Schätzen und präsentieren eine Auswahl daraus.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon: Musik für Herz und Seele: Guido Mancusi und Joe Pinkl
Der Musiksalon rund um Joe Pinkl und Guido Mancusi verspricht einen Abend voll feinsinnig-unterhaltsamer Musik, mit der die beiden Komponisten bei Publikum und Kritik seit langem Erfolge feiern. Pinkl ist in fast allen Genres zu finden – vom klassischen Orchester über Big Bands und Brassensembles bis zu Zirkus- und Theatermusik. Der in Neapel geborene Guido Mancusi lebt schon seit seiner Zeit als Wiener Sängerknabe in Wien und schlug sowohl als Dirigent als auch als Komponist eine internationale Laufbahn ein.
Als Komponist hat er eine Vorliebe für Polyphonie innerhalb tonaler Grenzen. Er legt Wert darauf, Musik zu komponieren, die auch an das Gefühl appelliert – genau wie Joe Pinkl, dessen Musik Herz und Seele berühren soll.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon: Poesie. Gestik. Klang. Otto M. Zykan
An diesem Abend trifft Poesie auf Klangkunst und Literatur verbindet sich mit zeitgenössischer Musik, wobei das Ensemble REIHE Zykan + die Grenzen zwischen Singen, Sprechen, Gestik und Performance auslotet. Literarische Werke von Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Helmut Heißenbüttel oder Wolfgang Bauer erklingen in Interpretationen zeitgenössischer Komponist*innen wie Michael Mautner, Elfi Aichinger und Otto M. Zykan (1935–2006). Letzterer fungierte als Namenspatron des Ensembles und erlangte für seine innovative und oft provokative Herangehensweise an Musik und Kunst breite Bekanntheit. Seine kritische Haltung gegenüber traditionellen Strukturen und seine Bemühungen, neue Wege in der Musik zu finden, machten ihn zu einem überzeugten Grenzgänger. In seinen flinken Sprachmutationen schafft er einerseits rhythmische Verdichtungen und andererseits inhaltliche Ausuferungen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon: Wie hören wir?
Der Konzertabend ist Teil des künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekts der Geigerin Judith Fliedl an der Kunstuniversität Graz und versteht sich als Experiment, bei dem gemeinsam mit dem Komponisten Gerd Kühr und dem Carinthischen Sommer ein neues Werk entsteht, das Schritt für Schritt erprobt wird; das Publikum ist dabei nicht nur Zuhörer, sondern wird auch in Hörexperimente, Gespräche und Reflexionen eingebunden, wobei Wahrnehmungen, Erinnerungen und emotionale Resonanzen direkt in die Weiterentwicklung des Stücks einfließen und zugleich die Auswahl weiterer Werke der zeitgenössischen Musik bestimmen, die diesen Prozess begleiten, sodass ein Moment des Austauschs entsteht, in dem Klang und gemeinsames Erleben neu verhandelt werden.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Musiksalon: Zwei Komponistinnen im Dialog: Luna Alcalay und Ming Wang
Werke von Luna Alcalay sowie die Uraufführung eines neuen Werkes von Ming Wang stehen im Mittelpunkt eines Abends, der sich zwei langjährig künstlerisch miteinander verbundenen Komponistinnen widmet. Alcalay, in Kroatien geboren und nach Jahren der Migration ab 1951 in Wien lebend, gehörte einer deutlich früheren Generation an als Ming Wang.
Diese hatte zunächst in Taiwan traditionelle chinesische Musik studiert und kam 1989 zum Musikstudium nach Wien. Hier setzte sie sich auch intensiv mit Luna Alcalay und ihrem Schaffen auseinander. Der Abend erkundet die vielfältigen stilistischen Einflüsse und Bezugspunkte dieser sehr unterschiedlichen Komponistinnen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Preisverleihung und Musikperformance. "Schriftsteller zu sein ist ein Schicksal"
Das nach dem österreichischen Romancier und Kunsttheoretiker George Saiko (1892–1962) benannte Reisestipendium wird aus dem Erlös des Nachlassankaufs durch das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek gestiftet. Es wird vom George-Saiko-Verein alle zwei Jahre verliehen.
Tag der offenen Tür
Am Nationalfeiertag, den 26. Oktober 2023, findet in der Österreichischen Nationalbibliothek der „Tag der offenen Tür“ statt. Von 10 bis 21 Uhr öffnen der Prunksaal sowie das Literatur-, Papyrus-, Globen- ,Esperantomuseum und das Haus der Geschichte bei freiem Eintritt ihre Pforten.
Talk: Brennpunkt Moderne: Die Wiener Secession und die Fotografie
Vier Expert*innen beleuchten ein nahezu vergessenes Kapitel der Wiener Foto-Avantgarde – zwischen Dokumentation, Inszenierung und künstlerischem Experiment. Im Anschluss öffnet der Prunksaal für eine exklusive Präsentation originaler Objekte.
Vorlesung zur österreichischen Literatur
Der österreichische Schriftsteller und Psychoanalytiker Sama Maani setzt sich mit kulturellen Identitätszuschreibungen in Literatur und Politik auseinander und liest aus seinem Werk „Žižek in Teheran".
Welttag des Buches
Am Welttag des Buches öffnet das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bei freiem Eintritt und kostenlosen Führungen seine Pforten.
Tauchen Sie ein in die Welt der österreichischen Literatur: mit Führungen durch die Dauerausstellung, die die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert.
Welttag des Buches 2026
Am Welttag des Buches öffnet das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bei freiem Eintritt sowie kostenlosen Führungen und Poetry Slam Workshops seine Pforten.
Tauchen Sie ein in die Welt der österreichischen Literatur mit Führungen durch die Dauerausstellung, die die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert. Als besonderes Highlight können Sie in einem Workshop mit der bekannten Slampoetin Yasmo eigene künstlerische Wortkreationen bilden!
Archivgespräch: Thomas Bernhard heute
6 May 2026Musiksalon: Wie hören wir?
17 April 2026Welttag des Buches 2026
9 April 2026Internationaler Frauentag
17 February 2026Musiksalon: Poesie. Gestik. Klang. Otto M. Zykan
30 January 2026Archivgespräch: Hin und weg. Herkunft in der Literatur
12 January 2026Das besondere Objekt: Praxis Artolloriae Pyrotechnicae
30 December 2025Tag der offenen Tür
14 October 2025Musiksalon: Das alte Lied - Jüdische Komponistinnen der Zwanziger- und Dreißigerjahre
10 September 2025Das besondere Objekt Das besondere Objekt "Schreib- und Rechenübungen des Kronprinzen Ferdinand"""
13 August 2025Das besondere Objekt "Carl von Ghega: Malerischer Atlas der Eisenbahn über den Semmering
6 June 2025Welttag des Buches
8 April 2025Das besondere Objekt
10 March 2025Internationaler Frauentag
25 February 2025Archivgespräch. Ein Abend für Friederike Mayröcker
3 February 2025Das besondere Objekt
8 January 2025Das besondere Objekt
20 November 2024Tag der offenen Tür
15 October 2024Vorlesung zur österreichischen Literatur
18 September 2024Das besondere Objekt (Duplikat)
16 July 2024Das besondere Objekt
21 May 2024Musiksalon
16 April 2024Musiksalon
15 April 2024Vorlesung zur österreichischen Literatur
16 February 2024Vorlesung zur österreichischen Literatur
28 November 2023Tag der offenen Tür
19 October 2023

