Österreichische Nationalbibliothek

Josefsplatz 1
1015 Wien
Vienna,
License
  • UZ-License GM 146
Location of the Business
  • Distance Train 770m
  • Distance Bus 150m
  • Distance Hotel 400m
  • Distance Restaurant 100m
  • Distance Center 0m
Equipment
  • accessible
  • bicycle
  • certified catering
  • Child-friendly
  • non smoking
  • restaurant
  • WIFI

Die Österreichische Nationalbibliothek versteht sich als lebendige Brücke zwischen dem reichhaltigen Erbe der Vergangenheit und den zukunftsorientierten Ansprüchen der modernen Informationsgesellschaft und sieht sich als Mitgestalterin bzw. Vermittlerin in dem derzeitigen gesellschaftlichen und technologischen Transformationsprozess.

Als herausragende Gedächtnisinstitution des Landes ist sie ein dienstleistungsorientiertes Informations- und Forschungszentrum und eine vielfältige Bildungs- und Kultureinrichtung. Mit ihren acht reichhaltigen Sammlungen aus unterschiedlichsten Zeit- und Sprachräumen gehört die Österreichische Nationalbibliothek zu den bedeutendsten Bibliotheken der Welt. Ihre wertvollen Bestände präsentiert sie der Öffentlichkeit im barocken Prunksaal sowie in fünf weiteren Museen: im Literatur-, Papyrus-, Globen- und Esperantomuseum sowie im Haus der Geschichte Österreich.

Die Österreichische Nationalbibliothek ist stolze Trägerin des Österreichischen Umweltzeichens für Museen und Tagungs- und Eventlocations sowie des Umweltzeichens für Green Meetings und Events. Ihre repräsentativen Veranstaltungsräumlichkeiten sind als Green Location zertifiziert und können daher auch von externen Veranstalter*innen unter Einhaltung der spezifischen Auflagen für Green Events genutzt werden.

Denn im Zentrum von Wien, im historischen Ensemble der Hofburg gelegen, bieten diese Räumlichkeiten einen unvergleichlichen Rahmen für exklusive Events – ob im klassischen oder modernen Ambiente, mit zusätzlichen Höhepunkten wie Konzerten, Lesungen, Sonderführungen oder mit der Übernahme einer Patenschaft über eines der wertvollen Objekte. Das Aurum bildet einen reizvollen Kontrast zur barocken Opulenz des Prunksaals, der Augustinertrakt eignet sich besonders für Lesungen, Pressekonferenzen oder Präsentationen und die Beletage des Palais Mollard bietet mit ihren drei Salons ein exquisites Ambiente für vielfältige Veranstaltungen. Der Prunksaal und der Augustinerlesesaal sind ein prachtvoller Rahmen für repräsentative Festakte und exklusive Veranstaltungsformate.

Neben Raumvermietungen werden öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Musiksalons, Kulturtage u.v.m. in der Österreichischen Nationalbibliothek angeboten. Rund die Hälfte dieser Veranstaltungen werden als Green Event abgehalten und können von der Öffentlichkeit besucht werden.

Our environmental performance
We have already implemented the following for the environment / for the eco-label:

Die Österreichische Nationalbibliothek steht für Nachhaltigkeit und Verantwortung und nimmt den Auftrag, das gemeinsame Wissens- und Kulturerbe dauerhaft zu bewahren und nutzbar zu machen, sehr ernst. Im Rahmen der Erfüllung unseres gesetzlichen Auftrags verfolgen wir daher das Ziel, einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen und aktiv einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität zu setzen.

Zu unseren bisherigen Erfolgen zählen:

  • Jährliche Treibhausgasbilanzierung inkl. Erstellung einer Klimaschutz-Roadmap 2030
  • Umstieg auf Strom aus erneuerbarer Energie und Errichtung von 2 Photovoltaik-Anlagen
  • Ressourcenschonung durch Ausbau unserer digitalen Services und Angebote
  • Steigerung der nachhaltigen Mobilität unserer Mitarbeiter*innen und Reduktion der Dienstreisen
  • Einführung von Abfalltrennsystemen
  • Durchführung von 50% der Eigenveranstaltungen als Green Events
  • Einsatz nachhaltig zertifizierter Büromaterialien
ECO-Label-Slogan
We have been awarded the eco-label because…

…wir als Werteproduzentin und Impulsgeberin auch im Bereich Nachhaltigkeit als Vorbild wirken wollen.

EF

Archivgespräch: Hin und weg. Herkunft in der Literatur

Anlässlich der zu Ende gehenden Sonderausstellung „Woher wir kommen. Literatur und Herkunft“ (zu sehen im Literaturmuseum bis 15. Februar) sprechen die Autorinnen Milena Michiko Flašar und Toxische Pommes über die Bedeutung von Herkunft, Ankunft und Aufbruch für ihr Schreiben und lesen Auszüge aus ihrem Werk.

ISIN: ySR5b7jFGx
Archivgespräch: Thomas Bernhard heute

Als einer der bekanntesten österreichischen Schriftsteller polarisierte Thomas Bernhard sein Publikum wie kaum ein zweiter. Was fasziniert am Werk dieses einzelgängerischen Dandys, radikalen Provokateurs und vermeintlichen Misanthropen? Wie lässt sich das anhaltende Interesse in Form von Übersetzungen, Inszenierungen und literarischen Fortschreibungen erklären? Und wie begegnen wir den großen Themen seiner Bücher, z. B. unserem Verhältnis zur Natur, Krankheit und Alter oder der Überlebensnotwendigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen in Zeiten von KI und fortgeschrittener Naturzerstörung? 

ISIN: i7lDHAcQRo
Archivgespräch. Ein Abend für Friederike Mayröcker

Anlässlich der zu Ende gehenden Sonderausstellung „ich denke in langsamen Blitzen. Friederike Mayröcker. Jahrhundertdichterin“ lesen Autor*innen und Weggefährt*innen Friederike Mayröckers (1924–2021) Texte und sprechen über die Bedeutung ihres Werks für das eigene Schreiben. 

ISIN: lr7iZ0wYyR
Ausstellungseröffnung "Ein Geschenk des Nils. Die Macht des Wassers im Alten Ägypten"

Eröffnung der Sonderausstellung "Ein Geschenk des Nils. Die Macht des Wassers im Alten Ägypten" im Papyrusmusem der Österreichischen Nationalbibliothek

ISIN: Q4zR7MocGU
Ausstellungseröffnung "Ein Jahrhundert in Bildern. Österreich 1925-2025"

Eröffnung der Sonderausstellung “Ein Jahrhundert in Bildern. Österreich 1925-2025”" im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek

ISIN: IUz4jQCKvF
Ausstellungseröffnung "Spurensuche Byzanz. Fragmente des Griechischen Mittelalters"

Eröffnung der Sonderausstellung "Spurensuche Byzanz. Fragmente des Griechischen Mittelalters" im Papyrusmusem der Österreichischen Nationalbibliothek

ISIN: Em2ozV4Dwl
Ausstellungseröffnung “Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen". Thomas Bernhard heute

Eröffnung der Sonderausstellung “Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen. Thomas Bernhard heute" im Literaturmuseum und Camineum der Österreichischen Nationalbibliothek

ISIN: qZKUo8i3mr
Ausstellungseröffnung “Woher wir kommen. Literatur und Herkunft"

Eröffnung der Sonderausstellung “Woher wir kommen. Literatur und Herkunft" im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek

ISIN: 3HwZkQxGPA
Das besondere Objekt

Der Expertenvortrag am 4.6. 2024 präsentiert ein besonderes Objekt aus der Kartensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek: „Leo Belgicus“, war  seit dem 16. Jh. ein beliebtes Motiv der niederländischen Kartografie.

ISIN: 1Ai6hMBfat, JbkYIChNg4, lWQ1jqA20u, x6tnPegmMD
Das besondere Objekt "Carl von Ghega: Malerischer Atlas der Eisenbahn über den Semmering

Ein Meilenstein im Eisenbahnbau war die Errichtung der Bahn-Strecke von Gloggnitz nach Mürzzuschlag. Mit der Eröffnung 1854 wurde die Semmering-Region touristisch erschlossen und entwickelte sich zu einem beliebten Ziel der Sommerfrische. Die Berge rückten näher an die Stadt und konnten von Wien aus nun bequem und schnell erreicht werden.

Das Interesse an der Bahnlinie war groß und bereits während der Bauphase erschienen illustrierte Werke. Zur Eröffnung publizierte der Konstrukteur Carl von Ghega ein sechs Meter langes Panorama – eine Bildgeschichte, die Ingenieurskunst, Technik und Naturerlebnis vereint. 

ISIN: hUIetVfD5Q
Das besondere Objekt "Dachstein: Das verschwinden der Gletscher"

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Alpen und ihre Gletscher zu einem begehrten Ziel wissenschaftlicher Untersuchungen. Als Pionier der Gletscherforschung (Glaziologie) gilt der aus Nordböhmen stammende Geograf Friedrich Simony (1813–1896). Simony bestieg bis ins hohe Alter von 72 Jahren mehr als elf Mal den Gipfel des Dachsteins in Hallstatt und erforschte ihn umfassend. Dabei dokumentierte er auch den Rückgang des Karls-Eisfeldes, der ab 1879 besonders auffällig wurde, als ein Felsrücken im schwindenden Gletscher sichtbar wurde. 

ISIN: sPyEC1K3kf
Das besondere Objekt (Duplikat)

Der Expertenvortrag am 30. Juli widmet sich einem Objekt zum Thema Fliegen: 

Im Frühjahr 1846 verursachten spektakuläre Fahrten des Ballons „Adler von Wien“ einen Hype in den Wiener Printmedien. Diese Ballonfahrten dürften den bekannten Vedutenmaler Jakob Alt zu drei Ansichten inspiriert haben, die Wien „aus dem Luftballon“ zeigen. Es handelt sich um ein Objekt aus der Kartensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.

ISIN: YTXEk1NtaK
Das besondere Objekt Das besondere Objekt "Schreib- und Rechenübungen des Kronprinzen Ferdinand"""

Die Blätter mit Schreib- und Rechenübungen von Kronprinz Ferdinand (1793–1875), dem späteren Kaiser Ferdinand I. von Österreich, bieten einen einzigartigen Einblick in seine Schulausbildung. Der älteste Sohn von Kaiser Franz II./I. begann aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen erst spät mit dem Lernen. Zum Entstehungszeitpunkt der Blätter war er bereits etwa 17 Jahre alt.

ISIN: ueB1xp96Cm
Das besondere Objekt: Jüdisches Erbe in Wien: Der Friedhof in der Rossau

Das Aquarell „Der Friedhof in der Rossau“ aus dem 19. Jahrhundert, dessen Maler*in unbekannt ist, zeigt den Friedhof und das Versorgungshaus und dokumentiert eindrucksvoll die jüdische Geschichte Österreichs.

ISIN: f9bxotRCXg
Das besondere Objekt: Praxis Artolloriae Pyrotechnicae

Das wachsende Interesse an Fachliteratur zu Artillerie und Pyrotechnik im 17. Jahrhundert spiegelt sich auch in dem Werk aus der Privatbibliothek von Franz I./II. wider, in dem solche Techniken ausführlich behandelt werden. Die Autoren dieser Traktate waren meist Büchsen- oder Zeugmeister.

ISIN: iUH4RngB3v
Expertenvortrag "Weltstar aus Leidenschaft. 200 Jahre Johann Strauss Sohn "

Zum Auftakt der Sonderausstellung „Weltstar aus Leidenschaft. 200 Jahre Johann Strauss.“ findet am 21. Oktober um 18 Uhr ein kostenloser Expertenvortrag im Oratorium der Österreichischen Nationalbibliothek statt.

ISIN: V1R7AnP9HC
Internationaler Frauentag

Am Internationalen Frauentag öffnet die Österreichische Nationalbibliothek bei freiem Eintritt im Literatur-, Papyrus-, Globen- und Esperantomuseum ihre Pforten von 10 bis 18 Uhr.

ISIN: 5VZAE8CH2o, xgFDGzKvVN
Jandl Now! & Anderwo. Zum 100. Geburtstag von Ernst Jandl

Prämiert und präsentiert werden an diesem Abend die zehn Siegerbeiträge des Online-Lyrikwettbewerbs JANDL NOW! Inspiriert von Jandl und seinem poetischen Umgang mit Mehrsprachigkeit richtet sich der Wettbewerb an Jugendliche: In Kurzvideos wird „gejandlt“. Ebenso vom Wiener Dichter inspiriert tritt anschließend das Erste Wiener Heimorgelorchester (Thomas Pfeffer, Jürgen Plank, Daniel Wisser, Florian Wisser) mit seinem Programm ANDERWO auf.

ISIN: K9fqb4rVCl
Lesung. Christoph Ransmayr: "Atlas eines ängstlichen Mannes"

„Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt“, schreibt Christoph Ransmayr: In 70 Episoden führt der „Atlas eines ängstlichen Mannes“ um die Welt, von Chile bis Nepal und von Neuseeland bis Kambodscha. Selten wird die Spannweite der Erzählung so kunstvoll demonstriert wie in diesem Buch der Welt, aus dem der Autor anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Literaturmuseums liest.

ISIN: JFPqEcyZOt
Musiksalon

Diese Veranstaltung widmet sich Karl Heinz Füssl, welcher eine prägende Figur des österreichischen Musiklebens im 20. Jahrhundert war. Als Lektor und Herausgeber der „Universal Edition“ leistete er einen entscheidenden Beitrag zur textgetreuen Publikation österreichischer Musik.

ISIN: kNnhaImwOX, sPzJovh6qD
Musiksalon Gesprächskonzert - Der Komponist Bruno Strobl

Der Komponist Bruno Strobl

Moderation: Nadja Kayali

Der Komponist Bruno Strobl ist eine der prägendsten Figuren der zeitgenössischen Musik in Österreich. Zwei Fäden ziehen sich durch sein musikalisches Schaffen und verbinden dabei auch sein akustisches mit dem elektroakustischen Komponieren: einerseits das Interesse an mikrotonaler Klanggestaltung; andererseits die Idee, aus einer Keimzelle ein ganzes Werk zu entwickeln. Unterschiedliche Betrachtungspunkte, Perspektiven, Übertragungen von mikroskopischen in makroskopische Ordnungen ermöglichen es ihm, Klang- und Geräuschverläufe unterschiedlichster Art entstehen zu lassen. Sein Werk umfasst neben musikdramatischen Werken auch Chormusik. Im Rahmen des Musiksalons rückt das vielfältige kammermusikalische Werk des Komponisten in den Mittelpunkt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: uMOqy8HEBl
Musiksalon Gesprächskonzert - neue Musik für Musiksalons

Neue Musik für Musiksalons

Die Kompositions-Student*innen der Klasse Gerald Resch an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien haben sich in ihrem Semesterthema mit der jahrhundertealten Tradition des Musiksalons als sozialem und künstlerischem Ort auseinandergesetzt. Im Rahmen dieser Erkundung entstand neue Musik für die Minimalbesetzung eines Salonorchesters, bestehend aus Violine, Cello und Klavier. Die Stücke dieser jüngsten Künstlergeneration werden von ihren Komponist*innen jeweils persönlich vorgestellt und in zentralen Ausschnitten angespielt. Anschließend gelangen die Werke zur Uraufführung und stellen sich der Diskussion. Die intime Atmosphäre des Musiksalons bietet dabei die Möglichkeit, niederschwellig über die soeben gemeinsam gehörte Musik ins Gespräch zu kommen.

Reina Yoshioka, Violine
Irini Liu; Violoncello
Sang Ah Park, Klavier

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: hGC1gbLU0n
Musiksalon: "Dear Papa how is you?". Briefe von Erich Wolfgang Korngold

Erich Wolfgang Korngolds Lieder und Briefe erlauben ein Eintauchen in die bewegte Geschichte seiner Zeit und das Leben seiner Familie. Sie befinden sich in großer Zahl in der Österreichischen Nationalbibliothek und werden im Rahmen dieses Musiksalons gesungen bzw. gelesen. Thematischer Schwerpunkt sind die Aufenthalte Korngolds im Salzkammergut: Er war der Region seit früher Jugend sehr verbunden. Viele Werke haben entweder in dieser Gegend ihren Ursprung genommen oder wurden bei seinen Sommeraufenthalten instrumentiert oder zu Ende komponiert. Aufgrund der prekären politischen Lage kehrte Korngold 1938 von Filmaufnahmen in Hollywood nicht nach Österreich zurück. Sein Rückzugsort in Gmunden, Schloss Höselberg, wurde im selben Jahr von der Gestapo beschlagnahmt. Der Verlust seiner Heimat war ein zutiefst schmerzlicher Einschnitt für ihn.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: EHlfzeagPk
Musiksalon: Antonio Salieri – Ein übersehener Pionier

Antonio Salieri – Ein übersehener Pionier

Antonio Salieri beeinflusste das Wiener Musikleben zu seinen Lebzeiten über 50 Jahre lang als Komponist von Opern und Kirchenmusik sowie als Gesangs- und Kompositionslehrer. Aus seinem Unterricht ging eine neue Komponistengeneration hervor, darunter Beethoven, Schubert und Liszt. Mit musikalischen Beiträgen zum 200. Todestag, der 2025 begangen wird, würdigt der Musiksalon Salieris zentrale Rolle im Wiener Opernschaffen und seine Bedeutung für sein unmittelbares musikalisches Umfeld: Als anerkannter Nachfolger seiner Mentoren Florian Leopold Gassmann und Christoph Willibald Gluck prägte er seine Epoche über ein halbes Jahrhundert, was in diesem Ausmaß sonst nur noch auf Joseph Haydn zutrifft. Dabei schuf er, unter anderem in Zusammenarbeit mit Lorenzo Da Ponte, Bühnenwerke, die für die Opern Mozarts und anderer Zeitgenossen wegweisend waren.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: ZboIMGz9NS
Musiksalon: Das alte Lied - Jüdische Komponistinnen der Zwanziger- und Dreißigerjahre

Hilde Loewe, Camilla Frydan, Hilde Geiringer – hinter diesen heute kaum mehr bekannten Namen verbergen sich Komponistinnen, die vor allem in der Zwischenkriegszeit – teils unter männlichen Pseudonymen – zahlreiche Lieder und Schlager für Kabaretts und Revuen schufen. Diese erklangen auf Wiener Bühnen und im Radio und erfreuten sich großer Beliebtheit. Nicht immer waren ihre Urheberinnen bekannt: So ging Hilde Loewes Schlager „Das alte Lied“, später aufgenommen von Stars wie Rudolf Schock, Raoul Aslan und Peter Schreier, unter ihrem Pseudonym Henry Love in die Geschichte ein. Als Jüdinnen mussten alle drei Komponistinnen unter dem Druck der Verhältnisse emigrieren. In der Musiksammlung wird ihr Werk bis heute in vielen Musikdrucken verwahrt. Andrea Schwab und Asako Hosoki beschäftigen sich schon lange mit diesen ungehobenen Schätzen und präsentieren eine Auswahl daraus.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: 4wKhfui9TG
Musiksalon: Musik für Herz und Seele: Guido Mancusi und Joe Pinkl

Der Musiksalon rund um Joe Pinkl und Guido Mancusi verspricht einen Abend voll feinsinnig-unterhaltsamer Musik, mit der die beiden Komponisten bei Publikum und Kritik seit langem Erfolge feiern. Pinkl ist in fast allen Genres zu finden – vom klassischen Orchester über Big Bands und Brassensembles bis zu Zirkus- und Theatermusik. Der in Neapel geborene Guido Mancusi lebt schon seit seiner Zeit als Wiener Sängerknabe in Wien und schlug sowohl als Dirigent als auch als Komponist eine internationale Laufbahn ein.

Als Komponist hat er eine Vorliebe für Polyphonie innerhalb tonaler Grenzen. Er legt Wert darauf, Musik zu komponieren, die auch an das Gefühl appelliert – genau wie Joe Pinkl, dessen Musik Herz und Seele berühren soll.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: yZ9kcKM7CA
Musiksalon: Poesie. Gestik. Klang. Otto M. Zykan

An diesem Abend trifft Poesie auf Klangkunst und Literatur verbindet sich mit zeitgenössischer Musik, wobei das Ensemble REIHE Zykan + die Grenzen zwischen Singen, Sprechen, Gestik und Performance auslotet. Literarische Werke von Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Helmut Heißenbüttel oder Wolfgang Bauer erklingen in Interpretationen zeitgenössischer Komponist*innen wie Michael Mautner, Elfi Aichinger und Otto M. Zykan (1935–2006). Letzterer  fungierte als Namenspatron des Ensembles und erlangte für seine innovative und oft provokative Herangehensweise an Musik und Kunst breite Bekanntheit. Seine kritische Haltung gegenüber traditionellen Strukturen und seine Bemühungen, neue Wege in der Musik zu finden, machten ihn zu einem überzeugten Grenzgänger. In seinen flinken Sprachmutationen schafft er einerseits rhythmische Verdichtungen und andererseits inhaltliche Ausuferungen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: horpgiBRCM
Musiksalon: Wie hören wir?

Der Konzertabend ist Teil des künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekts der Geigerin Judith Fliedl an der Kunstuniversität Graz und versteht sich als Experiment, bei dem gemeinsam mit dem Komponisten Gerd Kühr und dem Carinthischen Sommer ein neues Werk entsteht, das Schritt für Schritt erprobt wird; das Publikum ist dabei nicht nur Zuhörer, sondern wird auch in Hörexperimente, Gespräche und Reflexionen eingebunden, wobei Wahrnehmungen, Erinnerungen und emotionale Resonanzen direkt in die Weiterentwicklung des Stücks einfließen und zugleich die Auswahl weiterer Werke der zeitgenössischen Musik bestimmen, die diesen Prozess begleiten, sodass ein Moment des Austauschs entsteht, in dem Klang und gemeinsames Erleben neu verhandelt werden.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: S5HKgRFesp
Musiksalon: Zwei Komponistinnen im Dialog: Luna Alcalay und Ming Wang

Werke von Luna Alcalay sowie die Uraufführung eines neuen Werkes von Ming Wang stehen im Mittelpunkt eines Abends, der sich zwei langjährig künstlerisch miteinander verbundenen Komponistinnen widmet. Alcalay, in Kroatien geboren und nach Jahren der Migration ab 1951 in Wien lebend, gehörte einer deutlich früheren Generation an als Ming Wang.

Diese hatte zunächst in Taiwan traditionelle chinesische Musik studiert und kam 1989 zum Musikstudium nach Wien. Hier setzte sie sich auch intensiv mit Luna Alcalay und ihrem Schaffen auseinander. Der Abend erkundet die vielfältigen stilistischen Einflüsse und Bezugspunkte dieser sehr unterschiedlichen Komponistinnen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

ISIN: kQHAguiNOr
Preisverleihung und Musikperformance. "Schriftsteller zu sein ist ein Schicksal"

Das nach dem österreichischen Romancier und Kunsttheoretiker George Saiko (1892–1962) benannte Reisestipendium wird aus dem Erlös des Nachlassankaufs durch das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek gestiftet. Es wird vom George-Saiko-Verein alle zwei Jahre verliehen.

ISIN: tm8F236CSN
Tag der offenen Tür

Am Nationalfeiertag, den 26. Oktober 2023, findet in der Österreichischen Nationalbibliothek der „Tag der offenen Tür“ statt. Von 10 bis 21 Uhr öffnen der Prunksaal sowie das Literatur-, Papyrus-, Globen- ,Esperantomuseum und das Haus der Geschichte bei freiem Eintritt ihre Pforten.

ISIN: fJqxUkzgQH, Jfk6TwconO, WQDIRuqzKo
Talk: Brennpunkt Moderne: Die Wiener Secession und die Fotografie

Vier Expert*innen beleuchten ein nahezu vergessenes Kapitel der Wiener Foto-Avantgarde – zwischen Dokumentation, Inszenierung und künstlerischem Experiment. Im Anschluss öffnet der Prunksaal für eine exklusive Präsentation originaler Objekte.

ISIN: stEK5okV4T
Vorlesung zur österreichischen Literatur

Der österreichische Schriftsteller und Psychoanalytiker Sama Maani setzt sich mit kulturellen Identitätszuschreibungen in Literatur und Politik auseinander und liest aus seinem Werk „Žižek in Teheran".

ISIN: 5t1eQvsDJB, PNtc8CIJDn, Y8rpD5Gq6F
Welttag des Buches

Am Welttag des Buches öffnet das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bei freiem Eintritt und kostenlosen Führungen seine Pforten.

Tauchen Sie ein in die Welt der österreichischen Literatur: mit Führungen durch die Dauerausstellung, die die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert.

ISIN: NTlHJBasLq
Welttag des Buches 2026

Am Welttag des Buches öffnet das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bei freiem Eintritt sowie kostenlosen Führungen und Poetry Slam Workshops seine Pforten.

Tauchen Sie ein in die Welt der österreichischen Literatur mit Führungen durch die Dauerausstellung, die die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert. Als besonderes Highlight können Sie in einem Workshop mit der bekannten Slampoetin Yasmo eigene künstlerische Wortkreationen bilden!

ISIN: w65lpKZsUn
Tag der offenen Tür
14 October 2025

Welttag des Buches
8 April 2025

Das besondere Objekt
8 January 2025

Das besondere Objekt
20 November 2024

Tag der offenen Tür
15 October 2024

Musiksalon
16 April 2024

Musiksalon
15 April 2024

Tag der offenen Tür
19 October 2023

Augustiner Lesesaal