Gunther Tiersch und Gerhard Stübe bei der Präsentation des Green Awards
© EVVC

Festspielhaus Bregenz erhält "Meeting Experts Green Award"

Der Umweltzeichen Green Meetings Pionier aus Bregenz wurde vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und vom Verein German Convention Bureau anlässlich der Konferenz "greenmeetings und events" in der Kategorie Nachhaltiges Veranstaltungs-Zentrum ausgezeichnet.

Der "Meeting Experts Green Award" wurde vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und vom Verein German Convention Bureau anlässlich der Konferenz "greenmeetings und events" erstmals verliehen und in Darmstadt an Festspielhaus-Direktor Gerhard Stübe überreicht. Damit erhält das Kongress- und Tagungszentrum am Bodensee erneut eine bedeutende Auszeichnung für seine Veranstaltungstätigkeit.

Seit mehreren Jahren baut das Festspielhaus verstärkt auf nachhaltig ausgerichtete Veranstaltungen. Dafür erhielt es bereits vom Lebensministerium das Gütesiegel Green Meetings für umweltbewusstes Management und soziales Handeln. Außerdem ist das Haus im Rahmen des Programms Ökoprofit zertifiziert, einer Initiative für nachhaltiges Umweltmanagement und kostenreduzierende ökologische Verbesserungen in Vorarlbergs Unternehmen.

Als Zweitplatzierte nominiert in derselben Kategorie wurden das ebenfalls mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Meetings zertifizierte Congress Centrum Alpbach sowie die mainzplus Citymarketing GmbH, die als Dachmarke unter anderem das Congress Centrum Mainz repräsentiert.

"Das Bregenzer Beispiel beweist sehr eindrucksvoll, dass Erfolge in der Nachhaltigkeit nicht nur mit Kosten, sondern vor allem auch mit einem Gewinn für alle verbunden sind, urteilt die Jury. Bereits seit 2008 stünde das Thema Nachhaltigkeit mit allen drei Säulen Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Soziales Engagement - im Festspielhaus Bregenz permanent auf der Tagesordnung. In allen drei Bereichen sei kontinuierlich an konkreten Verbesserungen gearbeitet worden. "Caterer werden vertraglich zum Einsatz nachhaltiger Produkte verpflichtet, ein eigenes Abfallwirtschaftskonzept wurde entwickelt, das Projekt 'Größte Photovoltaik-Anlage der Stadt' wurde gestartet, es gibt Gesundheits- und Sportangebote für Mitarbeiter und Unterstützung von sozialen und karitativen Initiativen, um nur einige Umsetzungsbeispiele zu nennen. Seit drei Jahren ist das Festspielhaus Bregenz als umweltbewusster Gastgeber Ökoprofit-zertifiziert und darf darüber hinaus seit zwei Jahren selber Green Meetings zertifizieren", heißt es seitens der preisverleihenden Verbände.

"Ökologische Nachhaltigkeit wird in den kommenden Jahren immer wichtiger werden für die Geschäfte und die Führung von Unternehmen. Das Festspielhaus Bregenz hat das schon länger erkannt und wurde nicht zuletzt aus diesem Grund verdientermaßen mit diesem Preis, zu dem ich sehr herzlich gratulieren möchte, ausgezeichnet!", zeigt sich der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart erfreut.

"Diese neuerliche Auszeichnung des Festspielhauses beweist nicht nur die Nachhaltigkeit der ökologischen Maßnahmen zur Einsparung des Energieverbrauchs, sie bestätigt vor allem auch das soziale Engagement für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und die Sorge um deren Gesundheit. Nachhaltigkeit bringt auf diese Weise nicht nur Erfolg im Sinne der Wirtschaftlichkeit, sondern erzeugt auch einen Gewinn für alle die im Festspielhaus arbeiten oder Veranstaltungen durchführen. Ich bin stolz und dankbar, dass Geschäftsführung und Mitarbeitende diesen Weg seit Jahren konsequent verfolgen und mitgehen. Es ist Ihre Auszeichnung", erklärt Michael Rauth, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus GmbH.

Festspielhaus-Direktor Gerhard Stübe betont: "Diese Auszeichnung ist eine der bedeutendsten Anerkennungen der letzten Jahre, da nachhaltiges Veranstalten bereits seit Langem und bevor es zum Trend wurde ein Kernthema des Festspielhauses Bregenz ist. Der Preis ist aber auch Verpflichtung für die Zukunft: Deshalb werden wir eine Arbeitsgruppe der Green Keeper einrichten, die dieses Thema noch viel intensiver als bisher vorantreiben wird. Bedanken möchten ich mich bei allen, die uns schon jetzt in diesem Thema unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag zum Award geleistet haben."