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Heizkostenvergleich 2018

Jährlich führt der Verein für Konsumenteninformation (VKI) einen Preisvergleich der Heizkosten je nach Energieträger durch. Dabei werden nicht nur einfach die Preise miteinander verglichen, sondern es wird untersucht, wie viel von der im Brennstoff enthaltenen Energie im Jahresdurchschnitt als Raumwärme genutzt werden kann.

CO2-Emissionen im Test

In VKI Test finden sich auch Angaben über die CO2-Emissionen der jeweiligen Energieträger. Pro Kilowattstunde scheinen die Mengen sehr gering, doch aufs Jahr gerechnet stößt jeder Haushalt mit konventionellem Heizsystem Tausende Tonnen CO2 in die Luft. Am geringsten ist die Belastung durch Holz. Ganz CO2-neutral ist aber auch Holz nicht, weil auch in diesem Fall durch Verarbeitung und Transport Emissionen freigesetzt werden.

Die bei Weitem größte Beeinflussung des Klimas wird durch Kohleheizungen verursacht: das 26-fache einer Holzheizung. Die Berechnungen erfolgten nach GEMIS-Österreich, GEMIS ist das Globale Emissions-Modell Integrierter Systeme, entwickelt vom Öko-Institut Freiburg; das Umweltbundesamt hat es an österreichische Verhältnisse angepasst und weiterentwickelt.

Niedrigenergiehaus und Pellets-Zentralheizung

Eine alte Gasheizungsanlage mit konventionellem Gaskessel im (ungedämmten) Einfamilienhaus schleudert demnach pro Jahr 8,2 Tonnen CO2 in die Luft, bei einer Ölheizung sind es sogar 10,6 Tonnen. Durch den Umstieg auf eine Pellets-Zentralheizung lassen sich die Emissionen auf 1,3 Tonnen reduzieren. Wer mit Scheitholz heizt, kommt gar mit 0,6 Tonnen aus. Im Niedrigenergiehaus sinkt dieser Wert auf 86 kg (0,086t).

Holzheizungen und Pellets mit dem Österreichischen Umweltzeichen finden Sie auf https://www.umweltzeichen.at/de/produkte/grüne-energie-strom-ohne-atom

Den VKI Heizkostenvergleich finden Sie auf https://www.konsument.at/heizkosten-extra (teilweise kostenpflichtiger Inhalt).