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„Kriminalistisches“ im eigenen Keller

In den eigenen Keller gehen und dort nach veralteten Heizungen „suchen“. Dann überlegen, wie diese „Leichen“ entsorgt und gegen neue, klimafreundliche Beheizungsgeräte getauscht werden können. Dazu ruft eine neue Initiative des Umweltministeriums auf. „Hilfestellungen“ zum Aufspüren der „Klimakiller“ finden Sie hier.

Jemanden ordentlich einheizen? Gleich vorweg – wir sprechen hier über das klimaschonende Heizen - mit entsprechenden Beheizungsgeräten und Heizmaterial. Unter dem Slogan „Österreich holt die Leichen aus dem Keller“ hat das österreichische Klimaministerium eine neue Kampagne gestartet.

Leichen? Mit „Leichen“ sind veraltete Kohle-, Öl- und Gasheizungen gemeint, die in österreichischen Kellern häufig zu „entdecken“ sind. Und mehr oder weniger still vor sich hinbrodeln. Sich aber dabei gewaltig negativ auf Umwelt und Klima auswirken, sowie das Geldbörserl „schädigen“. Da sie oft teuer im Betrieb sind. Daher sollten diese schnellstens „abgedreht“ werden.

Kein Kriminaltango. Das Klimaministerium ruft daher alle Österreicher:innen auf, diese „Klimakiller“ aus dem eigenen Keller ans Tageslicht zu schaffen. Anschließend sollen neue, klimafreundliche Alternativen angeschafft werden, bei denen erneuerbare Energie Wärme liefert. Wesentlicher Zwischenschritt: Die alten, klimafeindlichen Heizungen müssen ordnungsgemäß, also professionell entsorgt werden. Dann sind für private Haushalte bis zu 7.500 € Förderung möglich.

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Die Heizung aufdrehen. Aber welche? Als Alternativen zu den „Klimakillern“ bieten sich an:

• der Anschluss an ein klimafreundliches Nah- und Fernwärmenetz oder

• der Umstieg auf Wärmepumpen bzw.

• Biomasseheizungen

Auch Gebäudeeigentümer und Betriebe können beim Tausch eines fossilen Heizsystems gegen die oben genannten klimafreundlichen Alternativen in den Genuss einer staatlichen Förderung kommen. Alle Details dazu finden Sie auf www.kesseltausch.at und auf dem Folder „Holt die Leichen aus dem Keller“!

Mit dem Österreichischen Umweltzeichen. Beim Umstieg auf Biomasseheizungen liefert das Österreichische Umweltzeichen dem Konsumenten eine wichtige Orientierungshilfe. Denn am Markt gibt es qualitätsvolle Biomasseheizungen, die dieses strenge staatliche Prüfzeichen führen dürfen. Eine Auflistung der Anbieter finden Sie hier: https://www.umweltzeichen.at/de/produkte/gr%C3%BCne-energie#guideline=UZ37

Selbstverständlich sollten diese prämierten Heizungen mit Biomasse „gefüttert“ werden, die ebenfalls das Prüfverfahren des Österreichischen Umweltzeichens absolviert haben. Wer solche anbietet, können Sie hier nachlesen: https://www.umweltzeichen.at/de/produkte/gr%C3%BCne-energie#guideline=UZ38

Es muss geheizt werden, aber bitte umweltschonend! Wenn dann die alten „Leichen“ aus dem Keller verschwunden sind, das Feuer im Umweltzeichen-Ofen wohlige Wärme erzeugt – ja dann kann es sich auch der umwelt- und klimabewusster Österreicher auf dem Sofa gemütlich machen und den Flammen beim Knistern zuhören!

Weiterer Informationen:

www.kesseltausch.at

Folder „Holt die Leichen aus dem Keller“