Gartenerde auf Rasen
© umweltzeichen

Schützen wir unsere Moore!

Moore sind einzigartige Natur- und Lebensräume. Dennoch gehen in Europa jedes Jahr Moorböden verloren: etwa 64 Mio.m³ Torf werden jährlich abgebaut.

Von den 64 Mio. Kubikmeter gehen je die Hälfte in die Energiegewinnung und in den Gartenbau

Die Torfverwendung genauer aufgelistet:

50% Energie
42% Blumenerde und Kultursubstrate
5% Bodenverbesserer
3% Andere

89 Prozent der im Handel erhältlichen Substrate enthalten Torf, mit einem Anteil von 80 bis 90 Prozent. In Österreich selbst findet zwar kein Torfabbau statt, doch importieren wir jedes Jahr große Mengen davon. Auch Österreich und das Österreichische Umweltzeichen engagieren sich: torffreie Erden mit dem Umweltzeichen sorgen für den Schutz der Moore.

2015 Internationales Jahr der Böden

Nur drei Prozent des weltweiten Festlandes sind Moorlandschaften. Trotz dieser geringen Fläche sind Moore enorme Treibhausgasspeicher und wichtiger Faktor im Kampf gegen den Klimawandel. Mit dem Torfabbau zerstört man nicht nur die Natur unwiederbringlich sondern holt auch gespeichertes CO 2 aus dem Boden. Vor allem Weißtorf, der unseren Blumenerden beigemischt wird, steht nur sehr beschränkt zur Verfügung.

Zwei Kinder beim einsetzen von Jungpflanzen
© Lebensart / iStockphoto

Im internationalen Jahr der Böden, das für 2015 von der UNO ausgerufen wurde, wird weltweit auf das Problem der Bodenzerstörung und –Erosion aufmerksam gemacht. Auch Österreich und das Österreichische Umweltzeichen engagieren sich: torffreie Erden mit dem Umweltzeichen sorgen für den Schutz der Moore. Mit Bellaflora hat ein großes Unternehmen den Schutz der Moore konsequent aufgegriffen und wird sein Sortiment schrittweise auf ausschließlich torffreie Produkte umstellen, einige führen auch schon das Österreichische Umweltzeichen. Viele Information und Veranstaltungshinweise zum Bodenschutz finden sie auch auf der österreichischen Bodenplattform.

Erde und Jungtrieb in Händen
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