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Gärtnerischer Erfolg – ohne Chemie-Einsatz!

Im Frühling haben Gärtner und Gärtnerinnen viel zu tun. „Unterstützung“ finden sie bei umweltschonenden, daher mit dem Österreichischen Umweltzeichen prämierten Pflanzenpflegeprodukten. Denn: Auch ohne Einsatz von Chemie ist der gärtnerische Erfolg garantiert!

Ist die beste Zeit dafür! Das weiß jeder und jede: Der Frühling ist für den gärtnerischen Erfolg entscheidend. Im Garten vor dem Haus. Aber auch Pflanzen im Zimmer und am Balkon brauchen vermehrt Hege und Pflege. Die Töpfe am Fensterbrett in der Küche wollen auch beachtet werden! Es gibt also jede Menge zu tun. Aber auch zu bedenken.

Nein – danke! Denn ohne spezielle „Unterstützer“ wie Dünger wird kaum ein Gärtner auskommen. Aber Chemie im eigenen Garten einsetzen? Das ist natürlich ein Widerspruch – nicht nur für alle ökologisch denkenden, handelnden Gärtner und Gärtnerinnen. Anderseits: jeder Gartenaktive will zahlreiche Ergebnisse für seine Anstrengungen ernten.

Dünger-Suche. Es gilt daher, umweltfreundliche und naturnahe „Gartenhelfer“ zu finden. Dazu ein Tipp von Christian Kornherr vom Verein für Konsumenteninformation (VKI, www.vki.at): „Hilfreich ist sicherlich ein Blick auf www.umweltzeichen.at. Dort in der Suche das Stichwort ‚Garten‘ eingeben. Dann wird jede Menge Informationen zum Thema ‚umweltfreundliches Garteln‘ geliefert. Es werden dort z. B. auch alle mit dem Österreichischen Umweltzeichen prämierten Dünger aufgelistet. Diese werden auf organischer Basis, also frei von ‚synthetischer Chemie‘ produziert.“

Dünger-Frage. Stephan Hinterkörner von up-Umweltpionier GmbH ( www.umweltpionier.at) meint zum Thema „Dünger“: „Grundsätzlich gibt es am Markt spezielle Düngemittel für Blumen, die zur Abdeckung des erhöhten Bedarfs an Phosphor für die Blütenbildung bei Blumen entwickelt wurden. Unser Umweltpionier Rasendünger ist jedoch aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung sowie Unbedenklichkeit ein optimales Produkt auch für Blumen. Der mit dem Österreichischen Umweltzeichnen prämierte Umweltpionier Rasendünger ist gänzlich schadstoff- und gentechnikfrei. Mit ihm düngen die Gartenfreunde mit natürlichen Tonmineralien und rein pflanzlicher Organik!“. Hier kann also mit gutem ökologischen Gewissen gedüngt werden (mehr dazu hier https://www.umweltpionier.at/der-feind-in-meinem-beet/).

Unkraut

90 Prozent der Unkräuter, auch genannt Beikräuter, sind Lichtkeimer. Wenn Sonnenlicht direkt auf den Boden scheint, dann keimen sie schnell und wachsen stärker als Gras. In Trockenperioden kann sich Unkraut innerhalb weniger Stunden verbreiten, deshalb bewässern und keinesfalls zu niedrig mähen.

Der Rasen muss ausreichend gedüngt werden, damit er möglichst dicht werden kann und dem Unkraut damit weniger Raum zum Wachsen und Gedeihen lässt. Ein gut genährter Rasen behält die Oberhand gegenüber Beikräutern. Oft und nicht kürzer als 4 cm mähen. Gut bewässern. Reichlich düngen.

Eine gesunde Wiese, die auf fruchtbarem, gut genährtem Boden wächst und optimal gepflegt wird, ist eine natürliche Spielwiese für Mensch und Tier.

Ein “englischer Rasen” ist ohne den Einsatz chemischer, hochgiftiger “Unkrautvernichter” nicht möglich. Der Einsatz derartiger Produkte verursacht neben dem gewünschten Effekt zusätzliche negative Begleiterscheinungen: Bodenverdichtung, Auswaschung von Giftstoffen in das Grundwasser, Schäden an Flora und Fauna. Zudem muss die Dosis laufend erhöht werden, um einen gleichbleibenden Effekt erreichen zu können.

Glyphosat? Hier informiert die Webseite von GLOBAL 2000 umfassend: https://www.global2000.at/glyphosat.
Geeignet sind alternative Verfahren wie Jäten und Abbrennen sowie dem Einsatz von glyphosatfreien Mitteln, die auf Basis von Essig- und Pelargonsäure produziert werden.

Gesunder Garten-Genuss garantiert. Wenn diese Hinweise beachtet werden, stehen ganz besonderen gärtnerischen Erlebnissen nichts mehr im Wege! Etwa dem genussvollen Verspeisen der achtsam selbst gezüchteten, daher gesunden Tomaten in Form eines knackfrischen Salats! Das lässt das Herz jedes Gärtnernden höherschlagen! Und die Umwelt: dankt still – aber nachhaltig!

Weitere Informationen:

// Vor allem stark zehrende Gemüsepflanzen benötigen zusätzliche Nährstoffe. Trotzdem bitte nicht übertreiben: Häufig sind Gartenböden überdüngt. Mehr zu diesem sensiblen Thema erfahren Sie hier: http://www.umweltberatung.at/themen-garten-biologisch-gaertnern/kriterien-fuer-duenger-und-substrate.

// Im naturnahen Garten wird zum Düngen vor allem Kompost zum Einsatz kommen. Wer zusätzlich biologisch verantwortbare Düngemittel zukaufen muss, sollte auf Produkte mit dem Österreichischen Umweltzeichen zurückgreifen https://www.umweltzeichen.at/de/produkte/garten-grünraum#guideline=UZ32

In der Produktdatenbank http://www.umweltberatung.at/biologisch-gaertnern-produktdatenbank findet sich in der Kategorie „Düngemittel“ weitere Pflanzennahrung mit dem Gütesiegel „biologisch gärtnern“.

// Auf jeden Fall hilfreich ist der Ratgeber „Naturnische Hausgarten. Ökologisches Gärtnern – leicht gemacht“. Auf 120 Seiten finden Sie Informationen, wie Sie eine Natur-Nische schaffen können, die Ihre Lebensqualität rundum steigert: https://www.umweltberatung.at/natur-nische-hausgarten