Plastikabfall
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#Plastikfasten- 40 Tage Auszeit für die Umwelt?

Die Fastenzeit war ja immer schon eine Zeit der erhöhten Achtsamkeit: Wie wäre es damit, diesmal (statt oder zusätzlich zum Fleisch- Alkohol oder Zuckerverzicht) den eigenen Plastikverbrauch auf Diät zu setzen?

Beim Plastikfasten muss es aber nicht um einen Absolutverzicht auf Kunststoffmaterialien gehen. Schließlich erfüllen Kunststoffprodukte viele Aufgaben perfekt und oft besser als andere Materialien. Es geht vielmehr darum, sich selbst und seine Gewohnheiten zu hinterfragen:

  • Ganz viel bewegen können Sie, wenn Sie zB. einfach mit dem Verzicht auf Einweggetränkeflaschen beginnen. Vor 20 Jahren waren noch ca. 80 % der Getränkeflaschen Mehrweg, heute liegen die Wegwerfflaschen bei 80 %.
  • Nutzen Sie die Achtsamkeit der Fastenzeit diesmal, um einen kritischen Blick auf ihre Lebensgewohnheiten zu werfen: Sind die vielen Einwegdinge, die wir nur ein einzges Mal verwenden und die innerhalb kürzester Zeit vom wertvollen Produkt zum reinen Abfall werden, tatsächlich nötig?
  • Machen Sie Sich auf die Suche nach Mikroplastik in Ihren Kosmetikartikeln- wollen Sie diese Produkte wirklich über Waschbecken oder Toilette in unsere Flüsse und Seen entsorgen?
  • Nehmen Sie bei ihrem nächsten Einkauf ihre eigene Tasche mit und zeigen so Individualität und Persönlichkeit!

Unverpacktladen
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  • Vielleicht haben Sie sogar das Glück, einen Unverpacktladen in Ihrer Nähe zu haben, wo Sie das verpackungsfreie Einkaufen ganz problemlos einmal ausprobieren können?
  • Ist das neue Produkt, das Sie kaufen wollen, tatsächlich nur über den Onlinehandel mit den berühmt-berüchtigten plastikgefüllten Riesenkartons möglich oder hat nicht auch ein Händler ums Eck ein interessantes verpackungsärmeres Angebot?