Salzburg Tourismus
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Die deutsche Tourismusbranche traf sich zum Green Meeting

Im Umweltzeichen- Hotel & Conference Centre Radisson Blu in Salzburg trafen sich Vertreter der deutschen Tourismusbranche zu einer Jahrestagung.  Sowohl bei Organisation als auch bei Inhalten wurden nachhaltige Akzente gesetzt, um den Green Meetings Standards zu entsprechen. Das Österreichische Umweltzeichen war mit einem Stand vertreten und präsentiert Green Meetings genauso wie Reiseangebote der Lizenznehmer von Mondial Reisen und Mostviertel Tourismus.

Mit seiner Initiative „GREEN COUNTER“ setzt sich der Deutsche Reiseverband für mehr Transparenz bei nachhaltigen Reiseangeboten ein.
Die Idee zu „Green Counter“ wurde im DRV-Ausschuss Nachhaltigkeit geboren. Gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V. wurde diese weiterentwickelt. Reisebüromitarbeiter erhalten eine Einführung in das Thema, sammeln eigene Erfahrungen beim Besuch von und bei der Mitarbeit in Projekten und können sich weiterbilden.

Der Verband hat sich mit der DRV-Jahrestagung 2013 in Salzburg das Ziel gesetzt, die Umweltbelastungen seines Branchentreffs so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck werden bei der Organisation und Vorbereitung der Tagung zahlreiche umweltschonende und klimafreundliche Maßnahmen durchgeführt, wie beispielsweise:

  • die Förderung einer CO2-freien An- und Abreise,
  • die Verwendung regionaler, saisonaler und einem Drittel Bioprodukte,
  • die Vermeidung von Abfällen beispielsweise durch wiederverwendbare Werbeartikel,
  • CO2-neutral gedruckte Broschüren auf Recycling-Papier, das mit dem Blauen Engel zertifiziert wurde,
  • nachhaltig produzierte Give-Aways.

Da sich jedoch nicht immer alle CO2-Emissionen einer Veranstaltung, die
z.B. durch die Anreise oder das Catering entstehen, gänzlich vermeiden lassen,
besteht bei unvermeidbaren Treibhausgasen die Option, Klimaschutzprojekte zu
unterstützen.
SO FUNKTIONIERT DER CO2-AUSGLEICH ZUR DRV-JAHRESTAGUNG 2013
Unvermeidbare Emissionen werden mit der Unterstützung eines Klimaschutzprojektes in Costa Rica kompensiert.