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Bienenhaus Neudorff© Neudorff

Hilfen für den Frühlingsgarten

Im Frühling haben Gärtner und Gärtnerinnen viel zu tun. „Natürliche“ Hilfe für den Erfolg im Garten kommt von der Firma Neudorff, das mit dem Österreichischen Umweltzeichen ist seit 1854 auf die Herstellung von umweltschonenden Pflanzenpflegeprodukten spezialisiert.
UP Rasengrün© UP Rasengrün

10 Tipps zur Rasenpflege vom Rasenspezialist

Durch die 10 Tipps des Rasenexperten, Stefan Hinterkörner werden Sie immer Freude an einen saftig grünen Rasen haben.
Kräuterkisterl© dr. helmuth_oehler

Gartln leicht gemacht!

Garteln Sie schon? Oder überlegen Sie noch, wie und wo Sie das tun könnten? Lesen Sie hier, welche positiven Auswirkungen das Garteln auf Ihr Leben haben kann. Zudem haben wir uns umgesehen und viele Betätigungsorte für den berühmten „grünen Daumen“ entdeckt.

Ausgezeichnete Produkte

Gesunde Luft und Ruhe sind in der Wohlfühloase Garten besonders wichtig. Daher erhalten in dieser Produktgruppe nur Gartenwerkzeuge das Umweltzeichen, die händisch zu bedienen sind, wie z. B. Sensen, Rechen, Gartenschaufeln und Gartenscheren (für motorbetriebene Gartengeräte siehe UZ 48 „Lärmarme und schadstoffarme Gartengeräte“).

Weitere ausgezeichnete Produkte zur natürlichen Gartenpflege sind Mittel zur  Bewässerung (Gießkannen, Regentonnen, Schläuche), Pflanzenbehälter (außer Übertöpfen), Hilfsmittel (Bindeschnüre, Mulchpapier, abbaubare Vliese, Halterungen für Pflanzen), Hochbeete und Kompostbehälter sowie Produkte für die Tierwelt (Vogelnistkästen, Vogelfuttersysteme, Insektenhotels).

Bei allen Produkten garantiert das Umweltzeichen:

  • möglichst umweltfreundliche Produktion
  • möglichst geringer Gehalt an Schadstoffen
  • Holz stammt zur Gänze aus nachhaltiger Forstwirtschaft
  • keine Gentechnik
  • gute Ergonomie
  • Langlebigkeit

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Durch das Verwenden von Styropor als Kranzunterlagen, von Kunststofffäden oder mit Kunststoff beschichtetem oder verzinkten Eisendraht zum Binden von Kränzen und Blumenarrangements muss ein Teil des Grabschmucks auf den Friedhöfen als Restmüll entsorgt werden. Grabschmuck mit dem Umweltzeichen verwendet Stroh, unbehandeltes Holz oder Pappe statt Styropor und Viscose sowie Papier, Hanf oder Naturbast als Bindematerialien. Darüber hinaus werden die Kränze und Arrangements nicht mit Störstoffen wie Flitter versehen. Das Ergebnis: Alles ist hundertprozentig kompostierbar.

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Schluss mit der Lärm-, Geruchs- und Umweltbelastung durch Rasenmäher, Rasentrimmer, Heckenscheren und Motorsägen. Das Umweltzeichen unterstützt den Umstieg auf leise Geräte mit umweltschonenden Motoren.

Viele dieser Geräte werden nach wie vor mit Zweitakt-Benzinverbrennungsmotoren betrieben, deren Abgase gesundheitsgefährdend sind. Die Emissionen dieser unverbrannten Kohlenwasserstoffe tragen außerdem zur Bildung von bodennahem Ozon bei, das Atembeschwerden und Schleimhautreizungen hervorrufen kann.

Das Umweltzeichen erhalten daher nur Geräte, wenn sie mit netz- oder solarbetriebenen Elektromotoren ausgestattet sind oder mit Verbrennungsmotoren, die strenge Emissionsgrenzwerte für Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlemonoxid einhalten. Außerdem müssen sie lärmreduziert sein, d. h. die vorgeschriebenen Geräuschobergrenzen einhalten.

Zum Schutz der Gesundheit sind problematische Inhaltsstoffe in den Kunststoffteilen und Griffmaterialien ausgeschlossen.

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Im Naturgarten können Pflanzen bei optimalen Lebensbedingungen gedeihen. Treten trotz des Ausschöpfens präventiver Maßnahmen Krankheiten oder Schädlinge auf, wird gerade in privaten Gärten nur zu oft zu Chemikalien gegriffen, die Schäden für die Umwelt nach sich ziehen können. Das Umweltzeichen prämiert die verschiedenen umweltschonenden Alternativen zur chemischen Keule:

  • Biologische Pflanzenschutzprodukte wie Mikroorganismen, Nützlinge oder Viren. Zugelassen sind nur heimische Nützlinge, die nicht überwinterungsfähig sind und die möglichst spezifisch gegen Schadorganismen wirken.
  • Anwendungsfertige chemische Pflanzenpflege-, Pflanzenhilfs- und Pflanzenschutzprodukte sowie Konzentrate, die die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Schadorganismen erhöhen. Ausgeschlossen sind Herbizide und Produkte, die negative Auswirkungen auf die Tierwelt, vor allem auf Nützlinge haben. Die Zusatzstoffe in den ausgezeichneten Mitteln sind ökologisch und toxikologisch unbedenklich und daher umweltverträglich
  • Physikalische Pflanzenschutzprodukte: Ausgezeichnet werden nur Produkte, die rein mechanisch, d. h. ohne den Einsatz von Hilfsmitteln wie Lockstoffe oder Leime funktionieren, also Schneckenzäune, Beetschutznetze, Fanggürtel oder Vliese.
  • Biotechnische Pflanzenschutzprodukte wie Lockfallen mit Semiochemikalien (Pheromone, Kairomone), Farbtafeln, Leimringe, Repellents.
LizenznehmerLand
biohelp Garten & Bienen GmbHWien
W. Neudorff GmbH KGDeutschland

Damit alles wie geschmiert läuft, sind in vielen Bereichen sind Öle oder Fette nötig: Sei es für die Kettensäge, im Zweitaktgemisch des Rasenmähers, in der Hydraulik des Traktorgetriebes, bei der Betonverarbeitung, beim Drahtseil der Seilbahn oder in großen Getrieben von Industrie und Schifffahrt – nur zu oft gelangen Schmierstoffe in die Umwelt und verursachen dort Verschmutzungen und Schäden. Öle und Fette mit dem Umweltzeichen sind biologisch abbaubar und enthalten keine oder nur minimale Anteile an gefährlichen Stoffen.

Ein Großteil der Ausgangsstoffe wird aus nachwachsenden Rohstoffen aus pflanzlichen und tierischen Fetten hergestellt, wodurch die Schädigung von Wasser und Böden möglichst gering ist. Die optimale Schmierwirkung ist nachgewiesen, überprüft und somit garantiert.

LizenznehmerLand
BIOSTAR OIL GmbHSteiermark
Blount Europe, S.A.Belgien
Husqvarna Austria GmbHOberösterreich
KETTLITZ-Chemie GmbH & Co. KGDeutschland
Zeller+Gmelin GmbH & Co. KGDeutschland

Torf entsteht über einen langen Zeitraum in Mooren. Moore sind außergewöhnliche Landschaften und Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten sowie ein wertvoller CO2-Speicher. Durch industrielle Nutzung (z. B. als Brennstoff) und wegen der Verwendung von Torf als Blumenerde oder Substrat in Gärtnereien oder Glashäusern sind viele Moore leer gestochen und ausgetrocknet. In Österreich sind nur mehr 10 Prozent der ursprünglichen Moore erhalten, deshalb werden jährlich Tausende Tonnen Torf importiert, hauptsächlich aus Osteuropa.

Wer auf Torf in Blumentopf, Garten oder Glashaus verzichtet, trägt zum Klimaschutz bei und hilft, gefährdete Moore und seltene Arten zu schützen. Durch das Verwenden von torffreien Produkten mit dem Umweltzeichen werden auch natürliche Kreisläufe gefördert, da die torffreien Substrate und Bodenverbesserer aus biogenen Reststoffen (Kompost) bestehen. Alle Produkte mit dem Umweltzeichen sind geprüft und erfüllen die Anforderungen entsprechender ÖNORMEN sowie anderer Gütesiegel.

LizenznehmerLand
ASB-Grünland spol. sroOberösterreich
Empfinger Rindenmulch GmbHNiederösterreich
Franz Kranzinger: Erden, Kompost, Mulch und TorfersatzSalzburg
JH Naturrein Biogarten GmbHNiederösterreich
Magistrat der Stadt Wien - Magistratsabteilung 48 Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und FuhrparkWien
OSCORNA-DÜNGER GmbH & Co.KGDeutschland
Seiringer Umweltservice GmbHNiederösterreich
Umweltpionier GmbHOberösterreich
VERMIGRAND Naturprodukte GmbHNiederösterreich

Ob Spielplatzgeräte für Kinder, Gartenmöbel, Komposter oder Hochbeete – Produkte aus Holz sind im Freien besonderen Witterungsbelastungen ausgesetzt. Oft soll die Behandlung mit Chemikalien diesen Vollholzprodukten ein langes Leben garantieren.

Deren Einsatz zum Holzschutz ist allerdings problematisch: Durch Auswaschungen kann der Boden kontaminiert werden und das Holz kann am Ende der Gebrauchsdauer nicht einfach verwertet sondern muss  sachgerecht entsorgt werden.

Bei witterungsbeständigen Holzprodukten mit dem Umweltzeichen sind chemische Holzschutzmaßnahmen wie Lackierungen oder Kesseldruckimprägnierungen strikt verboten. Der langlebige Holzschutz beginnt mit der Auswahl dauerhafter Holzarten wie Robinie, Edelkastanie, Eiche, Douglasie oder Lärche, wobei nur Holz zugelassen ist, das überwiegend aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

Schutz gegen Verwitterung wird durch bauliche Maßnahmen erreicht: Vermeidung von direktem Erdkontakt durch Aufständerung, Ausführung von Stirn- und Schnittflächen, Vorbereitung des Untergrunds zur Vermeidung von Staunässe sowie splintfreie Verarbeitung. Das Holz darf darüber hinaus nur natürlich witterungsbeständig gemacht werden, entweder durch Pilze, deren Unbedenklichkeit nachgewiesen wurde oder durch thermische Behandlung. Darüber hinaus erfüllen Spielgeräte hohe Sicherheitsstandards.

LizenznehmerLand
WALLI Wohnraum GartenNiederösterreich

Vieles, was im Garten blüht und gedeiht, wird von den ca. 1250 Gartenbaubetrieben und 300 Baumschulen Österreichs auf einer Fläche von insgesamt mehr als 200 ha gezüchtet. Nur wenige von ihnen verzichten dabei auf Torf (siehe UZ 32 „Torffreie Kultur- und Bodenverbesserer“) sowie chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel.

Schnittblumen, Topf- und Containerpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen sowie Kräuter, Stauden, Sträucher oder Bäume mit dem Umweltzeichen stammen aus Betrieben, die die Ressourcen der Natur so nachhaltig wie möglich nutzen und die Grundsätze des vorbeugenden Pflanzenschutzes befolgen. Bei diesen Betrieben ist der Einsatz synthetisch hergestellter Langzeitdünger ebenso klar begrenzt wie das Verwenden von Torf. Bei Befall von Schädlingen dürfen Pflanzenschutzmittel nur entsprechend der EU-Verordnung des ökologischen Landbaus eingesetzt werden.

Weitere Kriterien sind u. a. der umweltschonende Einsatz von Wasser, die Verweildauer zugekaufter Pflanzen, gesunde Arbeitsplatzgestaltung sowie umweltgerechte Entsorgung des Abfalls.

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