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Grüne Kulinarik beim Songcontest

Umweltzeichen Catering

Zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde der Song Contest als „Green Event“ veranstaltet. Auch dem Catering kam eine besondere Rolle zu: Serviert wurden den internationalen Gästen vorwiegend regionale und Bio-zertifizierte Spezialitäten aus Österreich.  Offizieller VIP-Cateringpartner war das Wiener Unternehmen impacts Catering, das das Österreichische Umweltzeichen trägt. Aber nicht nur die VIPs, auch Crew und Teile des Publikums wurden von Impacts Catering mit Essen versorgt.

Hauptaufgabe von impacts Catering war die Verköstigung der bis zu 3.000 internationalen Gäste im VIP Bereich an den beiden Semifinaltagen sowie beim großen Finale mit österreichischen Spezialitäten. Außerdem war impacts Catering Gastgeber für die Journalistinnen und Journalisten im Pressecenter sowie die Mitglieder von 27 Delegationen aus verschiedenen Ländern sein, also Gastgeber für bis zu 20. 000 Gäste.

Songcontest impacts catering© impacts catering

Bio und regional

„Insgesamt waren mehr als 30 Prozent der Lebensmittel garantiert bio, für einen Event dieser Größenordnung ein ausgezeichneter Wert“, freut sich BIO AUSTRIA-Vorstandsmitglied Arthur-Alexander Schmid. „Gerade bei Lebensmitteln aus biologischer Landwirtschaft hat Österreich die Nase vorn, und der ESC ist eine tolle Möglichkeit, das der Welt zu präsentieren.“
Neben bio wurde vor allem auch auf Regionalität geachtet. „Der ESC ist eine tolle Chance, auch die kleinste Region Österreichs zumindest für kurze Zeit vor den Vorhang zu holen und der ganzen Welt zu präsentieren“, so Margareta Reichsthaler, Obfrau der GENUSS REGION ÖSTERREICH.
Ausseer Saibling und burgenländische Erdbeeren
Die VIPs wurden unter anderem mit Sailbing aus dem Ausseer Land  - der Geburtsregion von Conchita Wurst – verwöhnt, weiters gab es Roastbeef vom Bio-Rind, Rahmkolrabi, Erdäpfel und Bio-Spargel.
Der Jahreszeit entsprechend gab es auch schon die berühmten burgenländischen Erdbeeren. Heimische Weine brachten nicht nur die VIP-Gäste zum Singen.

Wiener Hochquellwasser, AlmHugo und Ottakringer Bier

Nicht nur Weine wurden serviert, auch heimisches Wasser und Bier: impacts Catering bot den Delegationen und der internationalen Presse auch bewusst Wiener Hochquellwasser an, ebenso wie Bio-Tee oder frisch gemahlenen Fair-Trade-Kaffee von Julius Meinl.
Das österreichische Unternehmen Almdudler durfte sich mit dem „Eurovision Song Contest“-Drink, dem AlmHugo, um das Wohl der Gäste bemühen. Sekt kam vom Wiener Traditionsunternehmen Schlumberger. Die Ottakringer Brauerei versorgte u. a. die internationalen Gäste mit dem eigens gebrauten „The Makemakes – Das Bier“, ein englisches Pale Ale, hergestellt aus österreichischen Rohstoffen –Pilsner Malz und Magnum Hopfen.

Songcontest © impacts catering© impacts catering

Österreichische Snacks beim ESC

Auch die Snacks kamen beim 60. ESC aus Österreich: die berühmte Wiener Süßwarenfabrik Manner servierte ihre Manner Original Neapolitaner-Schnitten und vom österreichischen Knabber-Spezialisten Kelly’s kamen salzige Snacks.

Müllvermeidung und Sonnenenergie

Ganz im Sinne des Green-Events wurde auf Einwegverpackungen verzichtet und die Nutzung von Mehrwegbechern, -geschirr und –besteck forciert. Überproduktion bei den Menüs wurde im Vorneherein vermieden, um Lebensmittelabfälle zu verringern. Ein Müllvermeidungskonzept wurde mit der Altstoff Recycling Austria (ARA) und der MA 48 (Abfallwirtschaft) entwickelt. Außerdem kochte impacts Catering mit Sonnenenergie für den ESC und sparte allein bei diesem Event dadurch ca. fünf Tonnen CO2 ein.