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Nachhaltige GestalterInnen mit Umweltzeichen

Nachhaltige GestalterInnen mit Umweltzeichen

Bereits zum fünften Mal führte der Lebensart Verlag mit der aktuellen Ausgabe des Magazins BUSINESSART die Wahl der nachhaltigen GestalterInnen Österreichs durch. Eine Jury aus 46 Nachhaltigkeitsexperten ermittelte jene Unternehmen, die durch konkrete Projekte im letzten Jahr ganz besonders zu einer nachhaltigen Entwicklung beigetragen haben. Unter den Top 10 Unternehmen ist das Österreichische Umweltzeichen stark vertreten.

Der erste Platz ging an bellaflora.

BUSINESSART Herausgeberin Roswitha Reisinger (r.) übergibt die Urkunde an Isabella Hollerer, Nachhaltigkeitsbeauftrage von bellaflora. Fotocredit: BUSINESSART

Das Unternehmen überzeugte die ExpertInnen durch die Auslistung aller chemisch-synthetischer Pestizide und Herbizide aus dem Sortiment und Ersatz durch natürliche, biologische Produkte. „Natürlich sind wir mit der Auslistung vieler bekannter Produkte ein großes Risiko eingegangen. Wie werden unsere KundInnen reagieren, wenn sie so manches vertraute Spritzmittel nicht mehr in den Regalen finden? Aufgrund der zahlreichen wissenschaftlichen Studien über gesundheitliche Schäden durch chemisch-synthetische Herbizide und Pestizide wollten wir jedoch nicht länger warten und haben uns weit über das Gesetz hinausgehende Richtlinien auferlegt“, erklärt bellaflora Geschäftsführer Alois Wichtl. bellaflora führt im Sortiment auch zahlreiche Produkte, vor allem Erden und Dünger, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet sind.

Darüber hinaus haben es noch vier weitere Träger des Österreichischen Umweltzeichens in die Top 10 geschafft:

Die regionalen Volksbanken Krems-Zwettl, NÖ-Süd und Graz-Bruck erreichten mit der Auflage nachhaltiger Sparbücher Platz 4. Dr. Gerhard Reiner, Vorstandsdirektor VB Graz-Bruck: „Viele Menschen wollen ihr Geld auf einem Sparbuch sehen. Mit dem WERTsparbuch haben wir ein erstes nachhaltiges Basisfinanzprodukt auf den Markt gebracht. Das schätzen unsere Kunden. Es ist eindeutig erkennbar, dass Transparenz und Ethik attraktiv sind.“ Darüber hinaus tragen viele nachhaltige Finanzprodukte der Österreichischen Volksbanken AG das Umweltzeichen.

Platz 5 ging an die ÖkoFEN GmbH. Der oberösterreichische Pelletsheizungshersteller hat die Technik der Kraft-Wärme-Kopplung für Einzelanlagen adaptiert und entwickelte ein Pelletsheizsystem, das Wärme und Strom erzeugt. 21 Heizkessel aus dem Hause Ökofen sind mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.

Ex aequo auf Platz 5 landete das Umweltzeichen - Seminar Hotel Restaurant Retter für den ökologischen Neubau des Stammhauses. Dort wurden 30 neue Zimmer von regionalen Handwerkern mit natürlichen Materialien und energieoptimierten Heizungs- und Elektrosystemen ausgestattet. „Viel Holz, Lehmwände und große Glasfronten zum Garten erhöhen das Wohlbefinden unserer Gäste – und darauf kommt es ja an“ erklärt Ulli Retter.

Auf Platz 8 schaffte es das neue Fassaden-Dämmsystem aus Hanf der Synthesa Gruppe, das ebenfalls bereits mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurde und erst kürzlich den ORF Klimaschutzpreis gewonnen hat.

DI Andreas Tschulik freut das Ergebnis der diesjährigen Wahl der nachhaltigen GestalterInnen ganz besonders. „Viele Unternehmen, die beim Thema Nachhaltigkeit in Österreich ganz vorne mit dabei sind, setzen auch auf das Österreichische Umweltzeichen. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern recht herzlich.“