Sie sind hier:
 

 

Rosen© Blhendes sterreich

Jeder Tag mit fairen Blumen Freude bereiten

Blumen, die Menschen erfreuen, sollen auch hohen sozialen und kologischen Standards entsprechen. Da nicht alle Blumen ganzjhrig aus heimischer Produktion verfgbar sind, bemht sich Fairtrade, die Produktions- und Arbeitsbedingungen in den Herkunftslndern (vor allem Ecuador und Kenia) stndig zu verbessern.
Cover Naturnische Hausgarten

Naturnische Hausgarten - kologisch grtnern leicht gemacht

Der Hausgarten kann ein Stck Natur in Ihrer unmittelbaren Umgebung sein. Die aktualisierte Broschre gibt Tipps, wie Sie aus Ihrem Garten eine Oase des kologischen Gleichgewichts – eben eine „Natur-Nische“ – schaffen knnen.

© sternstunden/fotolia

Pflanzenschutz im Naturgarten

Knackiger Salat aus dem eigenen Beet, frische Marillen direkt vom Baum, Blten in allen Farben des Sommers und morgendliches Vogelgezwitscher vor dem Schlafzimmerfenster... Ein Garten wie im Traum? Nein, einfach ein Naturgarten. Mit wenigen Schritten kann sich jeder und jede das Paradies in den eigenen Garten holen.

Ausgezeichnete Betriebe

Im Naturgarten können Pflanzen bei optimalen Lebensbedingungen gedeihen. Treten trotz des Ausschöpfens präventiver Maßnahmen Krankheiten oder Schädlinge auf, wird gerade in privaten Gärten nur zu oft zu Chemikalien gegriffen, die Schäden für die Umwelt nach sich ziehen können. Das Umweltzeichen prämiert die verschiedenen umweltschonenden Alternativen zur chemischen Keule:

  • Biologische Pflanzenschutzprodukte wie Mikroorganismen, Nützlinge oder Viren. Zugelassen sind nur heimische Nützlinge, die nicht überwinterungsfähig sind und die möglichst spezifisch gegen Schadorganismen wirken.
  • Anwendungsfertige chemische Pflanzenpflege-, Pflanzenhilfs- und Pflanzenschutzprodukte sowie Konzentrate, die die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Schadorganismen erhöhen. Ausgeschlossen sind Herbizide und Produkte, die negative Auswirkungen auf die Tierwelt, vor allem auf Nützlinge haben. Die Zusatzstoffe in den ausgezeichneten Mitteln sind ökologisch und toxikologisch unbedenklich und daher umweltverträglich
  • Physikalische Pflanzenschutzprodukte: Ausgezeichnet werden nur Produkte, die rein mechanisch, d. h. ohne den Einsatz von Hilfsmitteln wie Lockstoffe oder Leime funktionieren, also Schneckenzäune, Beetschutznetze, Fanggürtel oder Vliese.
  • Biotechnische Pflanzenschutzprodukte wie Lockfallen mit Semiochemikalien (Pheromone, Kairomone), Farbtafeln, Leimringe, Repellents.
LizenznehmerLand
biohelp - biologischer Pflanzenschutz, Nützlingsproduktions-, Handels- u. Beratungs-GmbHWien
W. Neudorff GmbH KGDeutschland

Damit alles wie geschmiert läuft, sind in vielen Bereichen sind Öle oder Fette nötig: Sei es für die Kettensäge, im Zweitaktgemisch des Rasenmähers, in der Hydraulik des Traktorgetriebes, bei der Betonverarbeitung, beim Drahtseil der Seilbahn oder in großen Getrieben von Industrie und Schifffahrt – nur zu oft gelangen Schmierstoffe in die Umwelt und verursachen dort Verschmutzungen und Schäden. Öle und Fette mit dem Umweltzeichen sind biologisch abbaubar und enthalten keine oder nur minimale Anteile an gefährlichen Stoffen.

Ein Großteil der Ausgangsstoffe wird aus nachwachsenden Rohstoffen aus pflanzlichen und tierischen Fetten hergestellt, wodurch die Schädigung von Wasser und Böden möglichst gering ist. Die optimale Schmierwirkung ist nachgewiesen, überprüft und somit garantiert.

LizenznehmerLand
BIOSTAR OIL GmbH Steiermark
Blount Europe, S.A.Belgien
Husqvarna Austria GmbHOberösterreich
KETTLITZ-Chemie GmbH & Co. KGDeutschland
Zeller+Gmelin GmbH & Co. KGDeutschland

Torf entsteht über einen langen Zeitraum in Mooren. Moore sind außergewöhnliche Landschaften und Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten sowie ein wertvoller CO2-Speicher. Durch industrielle Nutzung (z. B. als Brennstoff) und wegen der Verwendung von Torf als Blumenerde oder Substrat in Gärtnereien oder Glashäusern sind viele Moore leer gestochen und ausgetrocknet. In Österreich sind nur mehr 10 Prozent der ursprünglichen Moore erhalten, deshalb werden jährlich Tausende Tonnen Torf importiert, hauptsächlich aus Osteuropa.

Wer auf Torf in Blumentopf, Garten oder Glashaus verzichtet, trägt zum Klimaschutz bei und hilft, gefährdete Moore und seltene Arten zu schützen. Durch das Verwenden von torffreien Produkten mit dem Umweltzeichen werden auch natürliche Kreisläufe gefördert, da die torffreien Substrate und Bodenverbesserer aus biogenen Reststoffen (Kompost) bestehen. Alle Produkte mit dem Umweltzeichen sind geprüft und erfüllen die Anforderungen entsprechender ÖNORMEN sowie anderer Gütesiegel.

LizenznehmerLand
ASB-Grünland spol. sroOberösterreich
Empfinger Rindenmulch GmbHNiederösterreich
Franz Kranzinger: Erden, Kompost, Mulch und TorfersatzSalzburg
JH Naturrein Biogarten GmbHNiederösterreich
Magistrat der Stadt Wien - Magistratsabteilung 48 Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und FuhrparkWien
OSCORNA-DÜNGER GmbH & Co.KGDeutschland
Seiringer Umweltservice GmbHNiederösterreich
Umweltpionier GmbHOberösterreich
VERMIGRAND Naturprodukte GmbHNiederösterreich

Ob Spielplatzgeräte für Kinder, Gartenmöbel, Komposter oder Hochbeete – Produkte aus Holz sind im Freien besonderen Witterungsbelastungen ausgesetzt. Oft soll die Behandlung mit Chemikalien diesen Vollholzprodukten ein langes Leben garantieren.

Deren Einsatz zum Holzschutz ist allerdings problematisch: Durch Auswaschungen kann der Boden kontaminiert werden und das Holz kann am Ende der Gebrauchsdauer nicht einfach verwertet sondern muss  sachgerecht entsorgt werden.

Bei witterungsbeständigen Holzprodukten mit dem Umweltzeichen sind chemische Holzschutzmaßnahmen wie Lackierungen oder Kesseldruckimprägnierungen strikt verboten. Der langlebige Holzschutz beginnt mit der Auswahl dauerhafter Holzarten wie Robinie, Edelkastanie, Eiche, Douglasie oder Lärche, wobei nur Holz zugelassen ist, das überwiegend aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

Schutz gegen Verwitterung wird durch bauliche Maßnahmen erreicht: Vermeidung von direktem Erdkontakt durch Aufständerung, Ausführung von Stirn- und Schnittflächen, Vorbereitung des Untergrunds zur Vermeidung von Staunässe sowie splintfreie Verarbeitung. Das Holz darf darüber hinaus nur natürlich witterungsbeständig gemacht werden, entweder durch Pilze, deren Unbedenklichkeit nachgewiesen wurde oder durch thermische Behandlung. Darüber hinaus erfüllen Spielgeräte hohe Sicherheitsstandards.

LizenznehmerLand
Walli Garten- & WohnmöbelNiederösterreich