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Umweltzeichen unterstützt SDGs

Das Umweltzeichen schon seit mehr als 25 Jahren in Richtung Umwelt- und Klimaschutz unterwegs ist. Die Umweltzeichen-Richtlinie 302 für Bildungseinrichtungen ist seit 2008 in Kraft und unterstützt die Erfüllung der „Sustainable Development Goals“, der sogenannten SGDs, der Vereinten Nationen (UN). Diese 17 Ziele sollen ja bis 2030 unser Denken und Handeln lenken. Wir haben die Richtlinie des Österreichischen Umweltzeichens mit ihren Zielsetzungen und Vorgaben und die SDGs verglichen und geschaut, mit welchen Kriterien  in Bildungseinrichtungen auch dieZiele der SDGs unterstützt werden.

 

SDG Ziel Kriterium UZ 302 Bildungseinrichtungen
Ziel 4. Hochwertige Bildung BNE01, BNE02
Ziel 6. Sauberes Wasser und Sanitärvorsorge W01
Ziel 11. Nachhaltige Städte und Gemeinden UMA01, UMA 02a, E01, A01
Ziel 12. Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster UMA01, E01, B01
Ziel 13. Maßnahmen zum Klimaschutz  UMA01, UMA 02a, E01, A01, B01, V01

 

 

 

 

 

 

Wichtige Ziele der SGDs sind in der Richtlinie berücksichtigt
Von den 17 Entwicklungsziele findet sich in fünf Zielen ein direkter Bezug in der Umweltzeichen-Richtlinie wieder:

Ziel 4: Hochwertige Bildung
Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitärvorsorge für alle
Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Ziel 12: Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster
Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

SDG Poster© UN

Hochwertige Bildung

Im Kapitel des Zieles 4 Hochwertige Bildung, insbesondere Punkt 4.7, wird verlangt, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen. Das Österreichische Umweltzeichen verweist in den Charakteristika einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE 01) auf die Qualitätspolitik, insbesondere darauf, dass die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders unterstützt wird. Darüber hinaus muss das Bildungsprogramm eine Auseinandersetzung zumindest mit den 3 Dimensionen der Nachhaltigkeit - Ökologie, Soziales und Ökonomie - fördern (BNE 02).

Sauberes Wasser
In Bezug auf das Ziel 6, Sauberes Wasser und Sanitärvorsorge, soll die Maßnahme W01 der Richtlinie UZ 302 im Bereich der Wassernutzung überprüfbar umgesetzt werden: Die nachhaltige Wassernutzung ist anzustreben, ein Meilenstein mit dem auch Kosten gespart werden können.

Nachhaltige Städte und verantwortungsvoller Konsum
Für die Umsetzung von Ziel 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden und Ziel 12 Verantwortungsvolle Konsum und Produktionsmuster sind in der Richtlinie Analysen des Ist-Zustandes in den Bereichen Energie und Bauausführung, Wasser-,Abfall-, Beschaffungs- und Mobilitätsmanagement durchzuführen und auf dieser Basis Verbesserungen zu planen, siehe dazu UMA 01 und UMA 02, E01, Ist-Analyse Energienutzung und Bauausführung. Auf das notwendige nachhaltige Abfallmanagement wird in A01 hingewiesen. Die Punkte für die Erreichung des Umweltzeichens werden für Eigeninitiativen vergeben. So sollen zum Beispiel Einwegprodukte vermieden werden. Zu berücksichtigen wäre auch der Grundsatz: Vermeidung von Abfall vor Wiederverwendung vor Verwertung.

Der Punkt B01, Ist-Analyse Beschaffung und ökologischer Einkauf, sieht zum Beispiel Mindeststandards bei der nachhaltigen Beschaffung vor.  Die kritische Bewertung der Mobilität, V 01, ist ebenfalls Bestandteil der Umweltzeichen-Kriterien, die in der Richtlinie 302 für die Erreichung von Ziel 11 und Ziel 12 der SGDs berücksichtigt werden müssen.  Die eben genannten Grundsätze und Vorgangsweisen für Ziel 11 und Ziel 12 können auch im Zusammenhang mit dem aktuellen Ziel 13 Maßnahmen zum Klimaschutz der SGDs gesehen werden.

Weitere Informationen:

Umweltzeichen-Richtlinie 302 für Bildungseinrichtungen

Nachhaltigkeitsziele der UN