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Tradition trifft Zukunft

Im September 2017 wurde der Firma Lauterbacher Holzverarbeitung das Österreichische Umweltzeichen verliehen.Wir haben uns das Familienunternehmen näher angesehen.  Lesen Sie hier von einem österreichischen Betrieb, dem das Wohl von Mensch und Natur am Herzen liegt.

Die Gemeinde Köstendorf liegt 15 km nordöstlich der Stadt Salzburg, am schönen Wallersee. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich das Naturschutzgebiet Wenger Moor. In Köstendorf ist aber auch die Firma Lauterbacher Holzverarbeitung aktiv. (http://www.holzverarbeitung-lauterbacher.at/).

 

Von Köstendorf nach Kufstein – und retour

Der 27. September 2017 war für den Inhaber der Firma, Karl Lauterbacher, ein großer Tag. Für ihn persönlich. Aber auch für sein Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten. Er konnte an diesem Tag in der Tiroler Stadt Kufstein aus den Händen von Bundesminister Andrä Rupprechter das Österreichische Umweltzeichen entgegennehmen. Das vorangehende Prüfverfahren war für Herrn Lauterbacher ein durchaus positiver, lohnender Prozess: Betriebliche Abläufe konnten durch ihn noch mehr optimiert werden.

 

Das Österreichische Umweltzeichen ist daher ein weiterer wichtiger Baustein in der langen Geschichte des umweltverantwortlich agierenden Familienunternehmens Lauterbacher. Dokumentiert es doch hervorragend den Lauterbacher-Kunden die Arbeitsweise und Philosophie des Unternehmens.


Historisches Bild Lauterbacher© Lauterbacher


1609-2017

Das Traditionsunternehmen wurde bereits 1609 gegründet. Ursprünglich betrieb die Familie Lauterbacher eine Mühle. Später kamen Sägewerk und die auch heute noch bestehende Bäckerei dazu. Gegenwärtig arbeiten 18 Menschen im Unternehmen mit dem wunderbaren Naturmaterial Holz. Und der Sohn von Karl Lauterbacher wird den Betrieb fortführen.

 

Zukunftsorientiert

Nicht nur dadurch ist das Unternehmen bestens für die Zukunft aufgestellt. Stehen doch auch nachhaltiges Arbeiten sowie der Schutz des Waldes ganz oben in der Firmenphilosophie. Natürlich dreht sich in der Produktion von Lauterbacher alles ums Holz: Massivholzplatten, Dreischichtplatten, Lamellen, Möbel und Brennholz sowie Hartholzbriketts werden angeboten. Wichtig dabei: Karl Lauterbacher und sein Team verarbeiten nicht irgendein Holz.



Nix Formaldehyd!

„Wir verarbeiten ausschließlich Holz aus nachhaltigen Forstwirtschaften und verwenden nur formaldehydfreien Holzleim. Denn ein sorgsamer Umgang mit der Natur ist uns sehr wichtig“, erklärt der engagierte Firmenchef Karl Lauterbacher. Umweltschonende Produktion hat daher oberste Priorität!

 

Zum Schutz des Waldes

Karl Lauterbacher weiter: „Durch den ausschließlichen Verkauf von FSC® zertifizierten Hölzern möchten wir einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und unseren Wäldern leisten.“ FSC® steht für Forest Stewardship Council® und bedeutet Förderung einer umweltfreundlichen, sozialverträglichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern. Damit erfüllt Karl Lauterbacher natürlich die Forderung des Umweltministeriums, dass mindestens die Hälfte des Rohstoffes Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen muss.

 

Prima Restverwertung

„Holzreste werden zur Energiegewinnung im Betrieb verwendet oder zu Brennholz sowie Briketts weiterverarbeitet“, berichtet Karl Lauterbacher. Das ist ganz im Sinne der für die Erlangung des Österreichischen Umweltzeichens geforderten Maßnahmen zur Abfallvermeidung und -verwertung. 

 

Der Winter nah

Für wohlige Wärme bietet Lauterbacher Hartholzbriketts an: Produkte regionaler Wertschöpfung. Bestehen sie doch zu 100 % aus trockenen Eichenholzresten der Weinviertler Eiche. Diese werden unter hohem Druck und ohne Bindemittel zu Briketts gepresst. Da dazu nur entrindetes Holz verwendet wird, fällt beim Verbrennen nur sehr wenig Asche an. Insgesamt daher ein besonders umweltschonendes, reines Naturprodukt. Das selbstverständlich den aktuellen Umweltschutz-Vorschriften entspricht.

 

Stromautark

Energiemäßig ist Lauterbacher fast autark: Denn Strom wird aus eigener Wasserkraft und durch den Einsatz von Photovoltaik geschaffen. Staub- und Späne-Reste werden zum Beheizen der Werkstätten verwendet.

 

Insgesamt überzeugend

Ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt, mit den natürlichen Ressourcen sieht so aus wie es Karl Lauterbacher und sein Team tagtäglich bei der Holzverarbeitung praktizieren! Wir gratulieren daher nochmals ganz herzlich zum Österreichischen Umweltzeichen!

 

Sie leiten ein holzverarbeitendes Unternehmen? Und interessieren sich für das Österreichische Umweltzeichen? Dann lesen Sie bitte hier mehr über die Richtlinien:

https://www.umweltzeichen.at/richtlinien/UZ07_R8.1a_Holz%20und%20Holzwerkstoffe_2015.pdf: