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Bildung On-/Offline auf der Sommerakademie

Digitaler Wandel als Chance einer Bildung für nachhaltige Entwicklung– unter diesem Motto stand die heurige Sommerakademie in Salzburg. In unterschiedlichen Workshops wurden die Potenziale digitalen Lehrens und Lernens im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgezeigt und Methoden für den praktischen Einsatz im Unterricht in der Gruppe erarbeitet.

Der digitale Wandel, der sowohl die Alltagswelt als auch die pädagogischen Lernsettings grundlegend verändert, stand heuer im Focus der Sommerakademie. Die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt eröffnet sowohl Lehrenden als auch Lernenden vielversprechende neue Möglichkeiten und ist dennoch nicht unumstritten. Weltweite Vernetzung und Austausch über diverse Kommunikationsformen können wichtige Bausteine sein, um Menschen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Lebensweise zu unterstützen und Wissen und Information bereitzustellen. Fähigkeiten, Informationen kritisch zu hinterfragen, sind in diesem Zusammenhang essentiell, um neben reiner Wissensvermittlung handlungsorientiertes Lernen zu fördern.

Neue Methoden für den Unterricht: Die Workshops auf der Sommerakademie beschäftigten sich mit spannenden Themen wie zB  „Webinare gestalten – der Einsatz von Videokonferenzen in der Bildungsarbeit“, „Stimmt das? Von Fake News und der Macht der Bilder“ oder „Lernräume der Zukunft - 360° und Virtual Reality in der Bildungsarbeit“. In diesem von einer Bildungswissenschaftlerin, Medienpädagogin und Spielforscherin vom Zentrum für Angewandte Spieleforschung angebotenen Workshop ging es zum Beispiel darum, Tools, Anwendungen und Methoden nicht nur vorgestellt zu bekommen, sondern sie auch gleich vor Ort ausprobieren zu können. Die Teilnehmer/innen hinterfragten, welches Potenzial Virtual Reality und 360° für ihre Unterrichts-Praxis haben können. Ausgerüstet mit dem eigenen Smartphone, VR-Brillen und 360° Kameras wurden methodische Möglichkeiten ergründet und gemeinsam mit den Teilnehmer/innen erarbeitet.

 Workshop Sommerakademie© Karin Schneeweiß

Urlaub vom Auto – geht das? Wie gut das funktioniert zeigt die Gemeinde Werfenweng auf. Bei einer Exkursion nach Werfenweng bekamen die TeilnehmerInnen einen Einblick über den bestmöglichen Einsatz von Elektrofahrzeugen. So wird zum Besipiel für die Einheimischen ein Car-Sharing-System angeboten. Die Urlauber werden eingeladen ihr Auto – sofern sie nicht ohnehin mit der Bahn anreisen – stehen zu lassen und während des Urlaubes auf kostenlose Shuttledienste sowie Elektrofahrzeuge zu nutzen. Dieses Vorzeigeprojekt hat nicht nur eine erhebliche Verringerung der CO2-Belastung zur Folge, es hat Werfenweng als besonders umweltbewusste Gemeinde bekannt gemacht was letztlich auch zu einem Anstieg der Gästenächtigungen führte.

 

Markt der Möglichkeiten auf der Sommerakademie: Selbstverständlich gab es beim bereits traditionellen „Markt der Möglichkeiten“ auf der Sommerakademie unter anderem auch einen Informationsstand zum Österreichischen Umweltzeichen und zur Initiative clever einkaufen. Wissenswertes zum Österreichischen Umweltzeichen für den Bildungsbereich (Schulen, Bildungseinrichtungen und Kindergärten) wurde ebenso vermittelt wie das Wissen um den umweltfreundlichen Schuleinkauf.

Am Stand des Österreichischen Umweltzeichens konnten die TeilnehmerInnen ein Kreuzworträtsel zum Thema nachhaltiger Tourismus ausfüllen. Als Hauptpreis wurde ein Frühstücks-Gutschein des Umweltzeichen-Hotels Schani verlost. Beim ebenfalls am Stand stattfindenden Schätzspiel zum Ressourcenverbrauch war das umweltzeichenzertifizierte Handbrauseset von Ecoturbino der begehrte Hauptgewinn.