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Naturfreundehaus Knofeleben

Knofeleben am Gahns
2651 Reichenau an der Rax
Niederösterreich, Österreich
Lizenz
  • UZ-Lizenz795

Das Friedrich Haller-Haus wurde in den Jahren 1921/1922 erbaut und am 16.7.1922 eröffnet. Nachdem es durch einen Großbrand am 8. April 2011 abgebrannt ist, wurde von vielen Seiten der dringende Wunsch geäußert, dieses Haus so rasch wie möglich wieder zu eröffnen.

Nun erfolgte der Neubau einer Schutzhütte Kategorie I (Insellage) – „Naturfreundehaus Knofeleben“ (ehem. Friedrich Haller-Haus) Auf der Knofeleben am Gahns in 2651 Reichenau an der Rax in Niedrigenergiebauweise:

Das Naturfreundehaus Knofeleben steht am Schneeberg und ist ein wunderbares Ziel, z.B. am Weg von Payerbach durch die Eng und zugleich Ausgangspunkt für die Besteigung des Krummbachsteins.
Eine andere Route - von Kaiserbrunn  - wollen wir kurz vorstellen:
Die Route: Von der Bushaltestelle Kaiserbrunn geht es auf der roten Markierung vorbei am Wasserleitungsmuseum in den Knofelebengraben. Mitunter etwas steil steigt man in etlichen Kehren an und gelangt nach 2½ Stunden auf die Hochfläche der Knofeleben und zum Naturfreundehaus. Für den Abstieg wählt man den gelb markierten Weg, der in den Promiskagraben - den das Bundesamt aus unerfindlichen Gründen in Mitterberggraben umbenannt hat - in die Eng. Der nun rot markierte Steig führt durch die Schlucht ins Schneedörfl und weiter zum Bahnhof Payerbach-Reichenau. Gehzeit ab Knofeleben 2 Stunden.

Wer längere Wanderungen bevorzugt, kann einen Abstecher vom Naturfreundehaus Knofeleben auf der grünen Markierung auf den Krummbachstein machen. Für Auf- und Abstieg muss man mit 2 Stunden rechnen.
Gesamtgehzeit:  4½ Stunden; Höhendifferenz:  rund 700 m

Beim Aufstieg hat man immer wieder eine prachtvolle Sicht zur gegenüberliegenden Rax, in das romantische Höllental, zur Stadelwand und zu den mächtigen Mauern der Wasseröfen. Die Knofeleben - die ihren Namen dem Bärlauch verdankt, der im Volksmund Knofelspinat genannt wird - ist ein idyllisches Plätzchen. Und beim Abstieg durch den schluchtartigen Graben der Eng stößt man mehrmals auf die Reste der alten Holzriese, mit deren Hilfe bis in die 50er-Jahre die gefällten Bäume zu Tal gebracht wurden. Der Weg weist keine Schwierigkeiten auf, beim Aufstieg sind einige Stellen gesichert. Für einen Abstecher auf den Krummbachstein braucht man Trittsicherheit.

Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln:
Zumindest bis 1. November ermöglicht die Postbusverbindung (ab Bhf. Payerbach-Reichenau 8.15, an Kaiserbrunn 8.35 Uhr; nur an Wochenenden/Feiertagen) die Wanderung von Kaiserbrunn zur Knofeleben und durch die Eng nach Payerbach.