Sie sind hier:


UZ Ecolabel Tourismus

Beherbergungsbetriebe

    Campingdienste

      UZ Green Meetings

      Green Meetings und Green Events

      Tagen mit gutem (Umwelt-)Gewissen

      Viele Menschen, die privat verantwortungsvoll mit der Umwelt und ihren Ressourcen umgehen, haben als Gäste bei Veranstaltungen darauf keinen Einfluss. Außer sie können an Veranstaltungen mit dem Umweltzeichen unter dem Titel „Green Meeting“ oder "Green Event" teilnehmen. Denn dabei gehen die VeranstalterInnen mit folgenden Bereichen nachhaltig und verantwortungsvoll um:

      • regionale Wertschöpfung und Sozialverträglichkeit
      • umweltschonende An- und Abreise der Gäste statt Verkehrslawinen
      • nachhaltige Produkte bei der Versorgung der Gäste statt Müllberge
      • regionale, saisonale und Bio-Lebensmittel für Catering und Verpflegung
      • ressourcenschonendes Materialmanagement, umweltfreundliche Beschaffung
      • Abfallvermeidung und umweltfreundliche Abfallentsorgung

      VeranstalterInnen von Green Meetings und Green Events müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen, die mit einer eigens dafür geschaffenen Software überprüft werden. MitabeiterInnen werden speziell zum Einhalten dieser Kriterien geschult – und sorgen über die Umweltaspekte hinaus für einen möglichst angenehmen Aufenthalt ihrer Gäste.

      UZ Produkte

      Fußbodenbeläge

      In unseren Breitegraden verbringen wir 90 Prozent der Zeit in Innenräumen. Daher ist eine möglichst schadstoffarme Innenraumluft eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Umweltzeichen-Produkte für den Innenbereich garantieren keine oder nur geringfügige Schadstoffbelastung und sind damit ein wichtiger Beitrag für gesundes Wohnen und Arbeiten.

      Wegen ihrer großflächigen Anwendung haben Fußbodenbeläge einen großen Einfluss auf die Qualität der Innenraumluft. Bodenbeläge mit dem Umweltzeichen müssen daher besonders umweltfreundlich hergestellt sein, um Emissionen von gesundheitsgefährdenden Schadstoffen zu minimieren. Bei Holzbelägen muss das Holz zur Hälfte aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen.

      Der Bodenbelag muss nach der Nutzung verwertet werden können.

      Weitere Kriterien sind Information für die Konsumenten über die Wahl eines geeigneten und schadstoffarmen Klebers sowie richtige Reinigung und Pflege, was wichtig für eine lange Lebensdauer des Bodenbelags ist.

      Hartschaum-Dämmplatten aus polymeren Rohstoffen

      Wärmedämmung bei Gebäuden trägt durch den damit verbundenen geringeren Verbrauch an meist fossilen Energieträgern wesentlich zum Klimaschutz bei. Aber Schaumstoffplatten verringern nicht nur den CO2-Ausstoß, bei ihrer Produktion mittels teilhalogenierter Kohlenwasserstoffe  entsteht um 600 bis 3000 mal mehr  CO2 als bei Schäumen mit Alternativtreibmitteln oder unhalogenierten Kohlenwasserstoffen.

      Zwar kann man bei Anwendungsbereichen, die Feuchtigkeit ausgesetzt sind wie z. B. Flachdächer, Kelleraußenwände oder Sockeldämmungen, auf Dämmstoffe aus fossilen Rohstoffen nach wie vor kaum verzichten, allerdings kann man sich mit Hilfe des Umweltzeichens für Schaumstoffe entscheiden, die gänzlich ohne voll- oder teilhalogenierte organische Verbindungen als Treibmittel hergestellt werden. Ebenso unterliegen umwelt- und gesunheitsgefährdende Stoffe strikten Beschränkungen.

      Alle ausgezeichneten Produkte sind punkto Qualität und Anwendungssicherheit geprüft, die Herstellerbetriebe verfügen über ein Abfallwirtschaftskonzept oder ein Umweltmanagement-System.

      Holz und Holzwerkstoffe

      In unseren Breitegraden verbringen wir 90 Prozent der Zeit in Innenräumen. Daher ist eine möglichst schadstoffarme Innenraumluft eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Umweltzeichen-Produkte für den Innenbereich garantieren keine oder nur geringfügige Schadstoffbelastung und sind damit ein wichtiger Beitrag für gesundes Wohnen und Arbeiten.

      Holz- und Holzwerkstoffe können eine Quelle der Gesundheitsgefährdung sein, wenn sie bedenkliche Chemikalien enthalten und diese über einen längeren Zeitraum an die Innenraumluft abgeben. Diese Schadstoff-Emissionen können unter anderem Reizungen von Augen und Schleimhäuten, Hustenreiz, Unwohlsein oder Kopfschmerzen verursachen. Spanplatten enthalten oft gefährliche Bindemittel wie Formaldehyd. Die Oberflächen von Vollholz  können mit Lacken, Ölen oder Wachsen behandelt sein, die bedenkliche Stoffe wie flüchtige organische Verbindungen (VOC) enthalten.

      Das Umweltzeichen garantiert für Holz und Holzwerkstoffe:

      • sie stammen überwiegend aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei Recyclingholz oder Sägenebenprodukten müssen festgelegte Grenzwerte für Schadstoffe eingehalten werden
      • sie enthalten keine umwelt- und gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe, auch nicht in den verwendeten Klebstoffen
      • zur Oberflächenbehandlung werden nur umweltverträgliche Mittel verwendet, die das Innenraumklima nicht belasten und daher die Gesundheit weder gefährden noch beeinträchtigen. Die strengen Grenzwerte für VOC werden eingehalten
      • eine Deklaration am Produkt oder ein Beiblatt informieren über eventuell verwendete Beschichtungen, Lacke oder andere Oberflächenbehandlungsmittel

      Kanalrohre aus Kunststoff

      Rund die Hälfte aller in Österreich verlegten Kanalrohre bestehen aus Kunststoff. Mittlerweile sind Alternativen zu den konventionellen Systemen entwickelt worden, die ohne umweltbelastende Bestandteile, wie zum Beispiel Halogene oder toxische Schwermetalle, gefertigt werden können.

      Diese neuen Konstruktionen bringen auch noch weitere Umweltvorteile mit sich. Durch den Einsatz mineralischer Füllstoffe (z.B. Talkum) und durch Änderungen im Wandaufbau kann einen Großteil des Rohstoffes Kunststoff ersetzt und somit fossiles Ausgangsmaterial eingespart werden.

      In der Richtlinie werden Kriterien für Rohre und Formteile aus Polyethylen und Polypropylen sowie Polypropylen Multilayerrohre mit einem Durchmesser ≥110 mm gestellt.

      Mineralisch gebundene Bauprodukte

      Halbfertig- und Fertigprodukte (Mauersteine, Fertigteilelemente, etc.) mit dem Umweltzeichen müssen einen bestimmten Prozentsatz an nachwachsenden Rohstoffen oder Recyclat enthalten. Rohstoffe aus gefährlichen Abfällen sowie Böden, Bauteile und Baurestmassen, die kontaminiert sind, dürfen nicht enthalten sein.

      Durch den Einsatz von Recyclaten (Materialien, die nach Gebrauch und geeigneter Aufbereitung wieder als Rohstoffe eingesetzt werden), wird wertvoller Deponieraum geschont und der Landschaftsverbrauch durch den Abbau von Neumaterial reduziert. Bei der Produktion der Baumaterialien kommt der Einsatz von mindestens 25 Prozent erneuerbarer Energieträger (Biomasse, Geothermie, Sonne, Wind, Strom aus Wasserkraftwerken), die der UZ-Richtlinie 46 „Grüner Strom“ entsprechen, Umwelt und Klima zugute.

      Umweltzeichen-Baustoffe sind baubiologisch unbedenklich, erfüllen alle entsprechenden Normen und sind umweltgerecht verpackt.

      Mineralische Wärmedämmstoffe

      Wärmedämmung leistet durch die damit verbundene Energieeinsparung einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Bei optimaler Anwendung werden weit mehr CO2 und andere Treibhausgase eingespart, als durch die Produktion der Dämmstoffe verursacht wird. Allerdings gibt es Unterschiede bei den dabei verwendeten Materialien (siehe UZ 43 „Wärmedämmstoffe aus fossilen Brennstoffen“ und UZ 44 „Wärmedämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“). Mineralische Rohstoffe stehen praktisch unbegrenzt zur Verfügung.

      Die mineralischen Dämmstoffe mit dem Umweltzeichen wurden mit geringem Energieeinsatz hergestellt und enthalten keine umwelt- und gesundheitsgefährlichen Stoffe. Dämmstoffe aus Glas haben einen Recyclinganteil von mindestens 51 Prozent.

      Die Dämmstoffe wurden nach den jeweiligen Normen geprüft, erfüllen alle Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit, halten die festgelegen Grenzwerte ein und sind als Baustoff zugelassen. Wichtig für den Erhalt des Umweltzeichens sind auch eine detaillierte Produktdeklaration für sachgerechten und optimalen Einbau sowie Anwendungshinweise wie z. B. staubdichter Einbau in Innenräumen und die Vermeidung von Wärmebrücken.

      Wärmedämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

      Wärmedämmung bei Gebäuden hilft CO2-Emissionen zu senken, die durch Nutzung fossiler Energieträger zur Wärmeerzeugung entstehen. Da aber auch bei der Produktion von Dämmstoffen CO2 freigesetzt wird (siehe UZ 43 „Wärmedämmstoffe aus fossilen Rohstoffen mit hydrophoben Eigenschaften“), sollte man in Einsatzbereichen, wo dies möglich und sinnvoll ist, auf Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen mit dem Umweltzeichen umsteigen.

      Das Umweltzeichen garantiert für Dämmstoffe in dieser Produktgruppe:

      • sie bestehen mindestens zu 75 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zellulose, Flachs, Schafwolle oder Hanf
      • sie enthalten keine gesundheits- oder umweltgefährdenden Roh- oder Zusatzstoffe
      • durch die Prüfung nach einschlägigen Normen sind Gebrauchstauglichkeit und Anwendungssicherheit gewährleistet.

      Darüber hinaus wird die relative Umweltfreundlichkeit dieser Produkte durch ökologische Kennzahlen bewertet.

      Wasser- und energiesparende Sanitärarmaturen u. Zubehör

      Von den 150 Liter Wasser, die jede Person in Österreich verbraucht, entfällt ein Drittel auf Baden, Duschen und Körperpflege. Umweltzeichen-Armaturen helfen durch geregelten Wasserdurchfluss, den Verbrauch von und damit die Kosten für Wasser und Energie zu senken. Je nach Einsatzbereich ist der Wasserdurchfluss unabhängig vom Wasserdruck begrenzt:

      • 6 l/min für Sanitärarmaturen
      • 9 l/min für Küchenarmaturen
      • 12 l/min für Dusch- und Badewannenarmaturen

      Weitere Vorteile der ausgezeichneten Produkte für Umwelt und Konsumenten:

      • Warmasser- und Heißwassersperren helfen, den Energieverbrauch für die Warmwassererzeugung zu senken
      • es dürfen nur korrosionsbeständige Werkstoffe eingesetzt werden, die bis zu einer Temperatur von 90 Grad gesundheitlich unbedenklich sind
      • Verschleißteile müssen ohne Demontage  austauschbar sein, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen muss vom Hersteller garantiert werden
      • die Funktionalität der Armaturen wurde von Gutachtern geprüft

      Miettextilien-Service

      Bei einem „Miettextilien-Service“ werden Textilien bei einer Wäscherei gemietet, die für deren Wäsche und den Transport von und zum Kunden zuständig ist. Häufige Kunden sind zum Beispiel Hotellerie und Gastgewerbe, Krankenhäuser und Pflegeheime.

      Das Österreichische Umweltzeichen für Miettextilien-Service garantiert:

      • Möglichst geringer Energie- und Wasserverbrauch.
      • Überlegter Einsatz von Chemikalien mit geringen Umweltauswirkungen.
      • Einkauf von Textilien, die zumindest schadstoffarm sind. Auf fair erzeugte und sozial verträglich hergestellte Textilien wird Wert gelegt.
      • Spritsparender und emissionsarmer Transport vom und zum Kunden.

      Schuhe

      Schuhe, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet sind,

      • bestehen aus chromfrei gegerbtem Leder.
      • werden ohne PVC und perflourierte Chemikalien hergestellt.
      • enthalten nur geringe Mengen sonstiger gesundheits- oder umweltbelastender Chemikalien oder Schwermetalle.
      • werden von ArbeiterInnen erzeugt, deren Arbeitssicherheit und soziale Bedingungen hohe Standards erfüllen.
      • entstehen in einem Produktionsprozess, der umfassende Umweltstandards erfüllt und einen geringeren Wasser- und Chemikalienverbrauch aufweist.

      Textilien

      Mittlerweile herrscht ein Labeldschungel in der Textilindustrie. Um KonsumentInnen bei der Kaufentscheidung nachhaltiger Bekleidungs- und Heimtextilien eine verlässliche Orientierung zu bieten, hat das Österreichische Umweltzeichen eine Richtlinie für Textilien herausgebracht, die einen glaubwürdigen, gesamtheitlichen Ansatz verfolgt - von der Herkunft der Faser bis hin zur Endfertigung - und neben Umwelt- und Gesundheitskriterien auch (erstmals in einer Umweltzeichen-Richtlinie!) soziale Kriterien inkludiert. Das Österreichische Umweltzeichen garantiert umwelt-, gesundheits- und sozialverträgliche Standards entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette. Vorteile für Umwelt und Gesundheit:

      • bessere Umweltstandards im Herstellungsprozess
      • Verbesserung der Arbeitssicherheit und der sozialen Bedingungen
      • Vermeidung gesundheitsbelastender Chemikalien im Produkt
      • gute Gebrauchstauglichkeit

      Büro- und Schulartikel

      Vom Bleistift bis zu Malfarben, vom Lineal bis zu Klebstoffen - mehr als vierzig Artikel des täglichen Gebrauchs in Büro und Schule können mit dem Umweltzeichen prämiert werden. Kriterien sind umweltfreundliche und dauerhafte Materialien sowie Qualität und reparaturfreundliche bzw. umweltgerechte Produktgestaltung.

      Strengen Qualitätskriterien unterliegen Materialien, auf die Kraft ausgeübt wird (Metalle, hochwertige Kunststoffe): Sie müssen Mindestgarantiezeiten erfüllen und dürfen, wie alle übrigen Stoffe, keine gesundheitsgefährdenden chemischen Substanzen enthalten. Holz muss aus zertifizierter nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Kunststoffe müssen einen Mindestanteil an nachwachsenden Rohstoffen oder Kunststoff-Recyclat aufweisen.

      Ein ebenso wichtiges Kriterium ist die Produktgestaltung: Die Büro- und Schulartikel müssen zerlegbar, verwertbar, nachfüllbar und reparaturfähig sein. Außerdem muss es Ersatzteile für Verschleißteile geben.

      Darüber hinaus werden durch das Umweltzeichen unnötige Verpackungen vermieden: Die Produkte kommen entweder ohne Verpackungen aus oder haben Verpackungen aus Recyclingkarton und stehen in einem sinnvollen Verhältnis von Verpackungsgröße zu Inhalt.

      Büroarbeitsstühle und Bürostühle

      „Gesund sitzen“ bedeutet bei Bürostühlen mit dem Umweltzeichen zweierlei: Ergonomisch richtig sitzen und das auf Materialien, die mindestens zur Hälfte aus nachwachsenden Rohstoffen oder Sekundärrohstoffen bestehen.

      Wird Aluminen statt Eisen oder Stahl verwendet, muss es einen Recyclinganteil von mindestens 30 Prozent aufweisen. Um das Recycling der verwendeten Materialien zu ermöglichen, müssen diese sortenrein wieder getrennt werden können. Daher sind Klebeverbindungen zwischen verschiedenartigen Stoffen sowie Verbundmaterialien nicht erlaubt. 

      Die ausgezeichneten Büroarbeitsstühle entsprechen den ergonomischen Anforderungen nach ÖNORM, haben gepolsterte Sitz- und Rückenlehnen (luft- und wasserdampfdurchlässig), sind leicht zu verstellen und informieren in einem Beiblatt über richtiges Sitzen. Darüber hinaus haben sie ein langes Leben, da die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bis zehn Jahre nach Ablauf des Produktionszyklus garantiert werden muss.

      Bürogeräte mit Druckfunktion

      Die Herstellung von Bürogeräten verbraucht viele Rohstoffe, Tinten und Toner können gesundheitsgefärdende Stoffe enthalten, viele Geräte verbrauchen im Leerlauf unnötige Energie – nicht so bei Bürogeräten mit dem Umweltzeichen. Denn sie sind garantiert

      • langlebig: Mindestens fünf Jahre nach Produktionseinstellung gibt es noch Ersatzteile und die für die Reparatur notwendige Infrastruktur. Geräte und Toner werden nach dem und Ende ihrer Lebensdauer kostenlos zurück genommen und wiederverwertet oder umweltgerecht entsorgt
      • benutzerfreundlich: Die Schadstoff-Belastung der Innenraumluft im Druckbetrieb ist unbedenklich, da Tinten und Toner keine gesundheitsgefährdenden Stoffe und nur einen minimalen Anteil an Schwermetallen enthalten. Schallleistungsgrenzwerte garantierten leisen Betrieb und verhindern Lärmbelästigung sowie dadurch hervorgerufene Konzentrationsschwächen
      • energiesparend: Der Grenzwert für die Energieaufnahme in Leerlaufzeiten oder Bereitschaftszuständen minimiert den Stromverbrauch

      Digitale Schnurlostelefone

      Telefonieren mit dem Festnetz ist nur dann Elektrosmog frei, wenn man keine digitalen Schnurlostelefone verwendet, da diese eine Quelle für starke elektromagnetische Strahlung im Hochfrequenzbereich sind.

      Umweltzeichen-Schnurlostelefone haben eine begrenzte Sendeleistung, was keinesfalls den Telefonier-Komfort senkt, dafür aber die elektromagnetische Strahlung. Ebenso wird der Energieverbrauch in den jeweiligen Betriebszuständen minimiert. Außerdem dürfen sie nur Standard-Akkus verwenden, die vom Benutzer leicht ausgetauscht werden können.

      Standard für das Umweltzeichen ist in jedem Fall: Weder in den Gerätekomponenten noch in der Verpackung gibt es umwelt- und gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe.

      Druckerzeugnisse

      Ob Buch, Broschüre, Kalender oder Zeitung: Druckprozesse können durch die dabei verwendeten Chemikalien die Umwelt und die Gesundheit am Arbeitsplatz belasten.  Druckerzeugnisse mit dem Umweltzeichen wurden vom Papier bis zum fertigen Produkt umwelt- und gesundheitsschonend hergestellt.

      Umweltzeichen-Druckereien verwenden nur Papier, dessen Herstellung Wasser, Luft und Klima weniger belastet als durchschnittliches Papier. Um die Wiederverwertung des bedruckten Papiers zu ermöglichen, müssen sich bei Umweltzeichen-Druckerzeugnissen Toner und UV-Druckfarben beim Papierrecycling nachweislich vom Altpapier ablösen lassen. Folien und Klebstoffe, die das Recycling stören, sind nicht erlaubt.

      Sowohl für die Umwelt- als auch für die Gesundheitsbelastung am Arbeitsplatz sind beim eigentlichen Druckprozess flüchtige organische Substanzen (VOC) verantwortlich, die auch Vorläufersubstanzen für die Bildung des bodennahem Ozons („Sommer-Smog“) sind. Da 45 Prozent VOC-Emissionen durch Isopropanol (IPA) verursacht werden, ist der Einsatz von IPA beschränkt.

      Im Offset Druck entstehen auch bei der Reinigung der Druckmaschinen erhebliche VOC-Emissionen. Daher ersetzen Umweltzeichen-Druckereien herkömmliche Reiniger durch gesundheitsverträgliche und VOC-arme Produkte.

      Grafisches Papier

      Papier für Bürokommunikation, Zeitungen und Magazine muss hohe Qualitätsanforderungen erfüllen - mit dem Umweltzeichen erfüllt es auch den besten Stand der Umwelttechnik. Es besteht zu 100 Prozent aus Recycling- oder gänzlich chlorfrei gebleichtem Papier, bei der Herstellung wird auf optimale und umweltgerechte Nutzung der Rohstoffe geachtet:

      • der Faserstoff von Schreib-, Kopier, EDV- und Druckpapier besteht zur Gänze aus Altpapier, 60 Prozent davon aus unteren und mittleren Sorten was dazu beiträgt, dass auch mindere Papierqualitäten wiederverwertet werden
      • hochqualitatives Papier für Tintenstrahl- und Hochleistungslaserdrucker sowie Papier für Zeitungen, Zeitschriften und Magazine wird nur aus Holz hergestellt, das zu 50 Prozent aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

      Bei der Herstellung aller Papiersorten gibt es strikte Beschränkungen für den Einsatz von gesundheits- oder umweltgefährdenden Chemikalien sowie strenge Grenzwerte für die Schadstoff-Belastung von Luft und Wasser.

      Produkte aus Recyclingpapier

      Ob für privat, das Büro oder die Schule: Vieles spricht für das Verwenden von Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen:

      • Ressourcenschonender Rohstoff: Alle Produkte sind zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt. Das schont die Wälder, verringert die Müllberge, reduziert die bei der Papierherstellung mit Frischfasern übliche Emission von Treibhausgasen, senkt den Wasserverbrauch und verringert die Abwasserbelastung
      • Herstellung ohne Gift: Bei der Produktion ist der Einsatz von gesundheitsschädigenden oder umweltgefährdenden Chemikalien wie z. B. Chlor oder Chlorverbindungen verboten oder strikt beschränkt
      • Umweltverträgliche Erzeugung: Bei der Produktion von Recyclingpapier müssen strenge Abluft- und Abwasseremissionswerte eingehalten, in der Endfertigung dürfen nur Klebstoffe auf Wasserbasis verwendet werden.

      Wiederaufbereitete Toner-Module und Tintenpatronen

      Jährlich werden in Österreich mehr als 10 Millionen Tintenpatronen und Tonerkartuschen verkauft, der Großteil von ihnen landet nach einmaliger Verwendung im Müll. Das belastet nicht nur Haushalts- oder Geschäftsbudget, sondern auch gehörig die Umwelt: Bei drei bis viermaliger Wiederbefüllung können bis zu 40 Prozent CO2 eingespart werden, bei 15-maliger Wiederbefüllung bis zu 60 Prozent.

      Gewerblich wiederbefüllte Tintenpatronen und Tonermodule mit dem Umweltzeichen schonen nicht nur die Umwelt, sie garantieren darüber hinaus minimale Schadstoffbelastung bei Herstellung und Nutzung sowie gleiche Druckqualität und -kapazität wie bei originalen Farbträgern.

      Die verwendeten Tinten und Toner müssen die Richtlinien des Umweltzeichens für "Bürogeräte mit Druckfunktion“ (UZ 16) erfüllen. Sie enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe und nur einen minimalen Anteil an Schwermetallen, daher ist beim Betrieb der Drucker die Belastung der Innenraumluft durch Schadstoffe unbedenklich.

      Gartenzubehör

      Gesunde Luft und Ruhe sind in der Wohlfühloase Garten besonders wichtig. Daher erhalten in dieser Produktgruppe nur Gartenwerkzeuge das Umweltzeichen, die händisch zu bedienen sind, wie z. B. Sensen, Rechen, Gartenschaufeln und Gartenscheren (für motorbetriebene Gartengeräte siehe UZ 48 „Lärmarme und schadstoffarme Gartengeräte“).

      Weitere ausgezeichnete Produkte zur natürlichen Gartenpflege sind Mittel zur  Bewässerung (Gießkannen, Regentonnen, Schläuche), Pflanzenbehälter (außer Übertöpfen), Hilfsmittel (Bindeschnüre, Mulchpapier, abbaubare Vliese, Halterungen für Pflanzen), Hochbeete und Kompostbehälter sowie Produkte für die Tierwelt (Vogelnistkästen, Vogelfuttersysteme, Insektenhotels).

      Bei allen Produkten garantiert das Umweltzeichen:

      • möglichst umweltfreundliche Produktion
      • möglichst geringer Gehalt an Schadstoffen
      • Holz stammt zur Gänze aus nachhaltiger Forstwirtschaft
      • keine Gentechnik
      • gute Ergonomie
      • Langlebigkeit

      Kompostierbare Blumenarrangements und Kränze

      Durch das Verwenden von Styropor als Kranzunterlagen, von Kunststofffäden oder mit Kunststoff beschichtetem oder verzinkten Eisendraht zum Binden von Kränzen und Blumenarrangements muss ein Teil des Grabschmucks auf den Friedhöfen als Restmüll entsorgt werden. Grabschmuck mit dem Umweltzeichen verwendet Stroh, unbehandeltes Holz oder Pappe statt Styropor und Viscose sowie Papier, Hanf oder Naturbast als Bindematerialien. Darüber hinaus werden die Kränze und Arrangements nicht mit Störstoffen wie Flitter versehen. Das Ergebnis: Alles ist hundertprozentig kompostierbar.

      Lärmarme und schadstoffarme Gartengeräte

      Schluss mit der Lärm-, Geruchs- und Umweltbelastung durch Rasenmäher, Rasentrimmer, Heckenscheren und Motorsägen. Das Umweltzeichen unterstützt den Umstieg auf leise Geräte mit umweltschonenden Motoren.

      Viele dieser Geräte werden nach wie vor mit Zweitakt-Benzinverbrennungsmotoren betrieben, deren Abgase gesundheitsgefährdend sind. Die Emissionen dieser unverbrannten Kohlenwasserstoffe tragen außerdem zur Bildung von bodennahem Ozon bei, das Atembeschwerden und Schleimhautreizungen hervorrufen kann.

      Das Umweltzeichen erhalten daher nur Geräte, wenn sie mit netz- oder solarbetriebenen Elektromotoren ausgestattet sind oder mit Verbrennungsmotoren, die strenge Emissionsgrenzwerte für Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlemonoxid einhalten. Außerdem müssen sie lärmreduziert sein, d. h. die vorgeschriebenen Geräuschobergrenzen einhalten.

      Zum Schutz der Gesundheit sind problematische Inhaltsstoffe in den Kunststoffteilen und Griffmaterialien ausgeschlossen.

      Pflanzenpflege- und Pflanzenschutzprodukte

      Im Naturgarten können Pflanzen bei optimalen Lebensbedingungen gedeihen. Treten trotz des Ausschöpfens präventiver Maßnahmen Krankheiten oder Schädlinge auf, wird gerade in privaten Gärten nur zu oft zu Chemikalien gegriffen, die Schäden für die Umwelt nach sich ziehen können. Das Umweltzeichen prämiert die verschiedenen umweltschonenden Alternativen zur chemischen Keule:

      • Biologische Pflanzenschutzprodukte wie Mikroorganismen, Nützlinge oder Viren. Zugelassen sind nur heimische Nützlinge, die nicht überwinterungsfähig sind und die möglichst spezifisch gegen Schadorganismen wirken.
      • Anwendungsfertige chemische Pflanzenpflege-, Pflanzenhilfs- und Pflanzenschutzprodukte sowie Konzentrate, die die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Schadorganismen erhöhen. Ausgeschlossen sind Herbizide und Produkte, die negative Auswirkungen auf die Tierwelt, vor allem auf Nützlinge haben. Die Zusatzstoffe in den ausgezeichneten Mitteln sind ökologisch und toxikologisch unbedenklich und daher umweltverträglich
      • Physikalische Pflanzenschutzprodukte: Ausgezeichnet werden nur Produkte, die rein mechanisch, d. h. ohne den Einsatz von Hilfsmitteln wie Lockstoffe oder Leime funktionieren, also Schneckenzäune, Beetschutznetze, Fanggürtel oder Vliese.
      • Biotechnische Pflanzenschutzprodukte wie Lockfallen mit Semiochemikalien (Pheromone, Kairomone), Farbtafeln, Leimringe, Repellents.

      Schmierstoffe

      Damit alles wie geschmiert läuft, sind in vielen Bereichen sind Öle oder Fette nötig: Sei es für die Kettensäge, im Zweitaktgemisch des Rasenmähers, in der Hydraulik des Traktorgetriebes, bei der Betonverarbeitung, beim Drahtseil der Seilbahn oder in großen Getrieben von Industrie und Schifffahrt – nur zu oft gelangen Schmierstoffe in die Umwelt und verursachen dort Verschmutzungen und Schäden. Öle und Fette mit dem Umweltzeichen sind biologisch abbaubar und enthalten keine oder nur minimale Anteile an gefährlichen Stoffen.

      Ein Großteil der Ausgangsstoffe wird aus nachwachsenden Rohstoffen aus pflanzlichen und tierischen Fetten hergestellt, wodurch die Schädigung von Wasser und Böden möglichst gering ist. Die optimale Schmierwirkung ist nachgewiesen, überprüft und somit garantiert.

      Torffreie Kultursubstrate, Bodenhilfsstoffe, Düngemittel, Komposte, Kulturerden aus Kompost

      Torf entsteht über einen langen Zeitraum in Mooren. Moore sind außergewöhnliche Landschaften und Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten sowie ein wertvoller CO2-Speicher. Durch industrielle Nutzung (z. B. als Brennstoff) und wegen der Verwendung von Torf als Blumenerde oder Substrat in Gärtnereien oder Glashäusern sind viele Moore leer gestochen und ausgetrocknet. In Österreich sind nur mehr 10 Prozent der ursprünglichen Moore erhalten, deshalb werden jährlich Tausende Tonnen Torf importiert, hauptsächlich aus Osteuropa.

      Wer auf Torf in Blumentopf, Garten oder Glashaus verzichtet, trägt zum Klimaschutz bei und hilft, gefährdete Moore und seltene Arten zu schützen. Durch das Verwenden von torffreien Produkten mit dem Umweltzeichen werden auch natürliche Kreisläufe gefördert, da die torffreien Substrate und Bodenverbesserer aus biogenen Reststoffen (Kompost) bestehen. Alle Produkte mit dem Umweltzeichen sind geprüft und erfüllen die Anforderungen entsprechender ÖNORMEN sowie anderer Gütesiegel.

      Witterungsbeständige Holzprodukte

      Ob Spielplatzgeräte für Kinder, Gartenmöbel, Komposter oder Hochbeete – Produkte aus Holz sind im Freien besonderen Witterungsbelastungen ausgesetzt. Oft soll die Behandlung mit Chemikalien diesen Vollholzprodukten ein langes Leben garantieren.

      Deren Einsatz zum Holzschutz ist allerdings problematisch: Durch Auswaschungen kann der Boden kontaminiert werden und das Holz kann am Ende der Gebrauchsdauer nicht einfach verwertet sondern muss  sachgerecht entsorgt werden.

      Bei witterungsbeständigen Holzprodukten mit dem Umweltzeichen sind chemische Holzschutzmaßnahmen wie Lackierungen oder Kesseldruckimprägnierungen strikt verboten. Der langlebige Holzschutz beginnt mit der Auswahl dauerhafter Holzarten wie Robinie, Edelkastanie, Eiche, Douglasie oder Lärche, wobei nur Holz zugelassen ist, das überwiegend aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.

      Schutz gegen Verwitterung wird durch bauliche Maßnahmen erreicht: Vermeidung von direktem Erdkontakt durch Aufständerung, Ausführung von Stirn- und Schnittflächen, Vorbereitung des Untergrunds zur Vermeidung von Staunässe sowie splintfreie Verarbeitung. Das Holz darf darüber hinaus nur natürlich witterungsbeständig gemacht werden, entweder durch Pilze, deren Unbedenklichkeit nachgewiesen wurde oder durch thermische Behandlung. Darüber hinaus erfüllen Spielgeräte hohe Sicherheitsstandards.

      Zierpflanzen

      Vieles, was im Garten blüht und gedeiht, wird von den ca. 1250 Gartenbaubetrieben und 300 Baumschulen Österreichs auf einer Fläche von insgesamt mehr als 200 ha gezüchtet. Nur wenige von ihnen verzichten dabei auf Torf (siehe UZ 32 „Torffreie Kultur- und Bodenverbesserer“) sowie chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel.

      Schnittblumen, Topf- und Containerpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen sowie Kräuter, Stauden, Sträucher oder Bäume mit dem Umweltzeichen stammen aus Betrieben, die die Ressourcen der Natur so nachhaltig wie möglich nutzen und die Grundsätze des vorbeugenden Pflanzenschutzes befolgen. Bei diesen Betrieben ist der Einsatz synthetisch hergestellter Langzeitdünger ebenso klar begrenzt wie das Verwenden von Torf. Bei Befall von Schädlingen dürfen Pflanzenschutzmittel nur entsprechend der EU-Verordnung des ökologischen Landbaus eingesetzt werden.

      Weitere Kriterien sind u. a. der umweltschonende Einsatz von Wasser, die Verweildauer zugekaufter Pflanzen, gesunde Arbeitsplatzgestaltung sowie umweltgerechte Entsorgung des Abfalls.

      Grüne Fonds

      Wer Geld anlegen will, kann das mit dem Umweltzeichen auch nach ökologischen und ethisch-sozialen Gesichtspunkten machen.

      Die Auswahlkriterien für Umweltzeichen-Fonds sind klar definiert und werden von fondsinternen Einrichtungen oder externen Organisationen überprüft. Ausgeschlossen sind Fonds, die in Atomkraft, Rüstungsgüter oder in den Handel damit investieren. Aktivitäten im Bereich Gentechnik werden ebenfalls überprüft und können gegebenenfalls zu einem Ausschluss führen. Ebenso ausgeschlossen sind Investitionen in Unternehmen oder Einrichtungen, die systematisch Menschen- oder Arbeitsrechte sowie zentrale politische, soziale oder Umweltstandards verletzen.
      Der Auswahlprozess muss geeignet sein, Unternehmen zu identifizieren, die tatsächlich positive Leistungen für Umwelt und Soziales bringen. Um das zu gewährleisten, ist ein definierter Qualitätsstandard einzuhalten.

      AnlegerInnen wollen ein klares Bild über das ökologisch-soziale Konzept des Fonds ihres Vertrauens. Fonds mit dem Umweltzeichen stellen diese Informationen nach den Transparenzleitlinien des European Sustainable and Responsible Investment Forum dar.

      Nachhaltige Finanzprodukte

      Wer Geld anlegen will, kann das mit dem Umweltzeichen auch nach ökologischen und ethisch-sozialen Gesichtspunkten machen.

      Die Auswahlkriterien für Umweltzeichen-Fonds sind klar definiert und werden von fondsinternen Einrichtungen oder externen Organisationen überprüft. Ausgeschlossen sind Fonds, die in Atomkraft, Rüstungsgüter oder in den Handel damit investieren. Aktivitäten im Bereich Gentechnik werden ebenfalls überprüft und können gegebenenfalls zu einem Ausschluss führen. Ebenso ausgeschlossen sind Investitionen in Unternehmen oder Einrichtungen, die systematisch Menschen- oder Arbeitsrechte sowie zentrale politische, soziale oder Umweltstandards verletzen.
      Der Auswahlprozess muss geeignet sein, Unternehmen zu identifizieren, die tatsächlich positive Leistungen für Umwelt und Soziales bringen. Um das zu gewährleisten, ist ein definierter Qualitätsstandard einzuhalten.

      AnlegerInnen wollen ein klares Bild über das ökologisch-soziale Konzept des Fonds ihres Vertrauens. Fonds mit dem Umweltzeichen stellen diese Informationen nach den Transparenzleitlinien des European Sustainable and Responsible Investment Forum dar.

      Brennstoffe aus Biomasse

      Nachwachsende Rohstoffe sind bei der Verbrennung CO2-neutral und leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des globalen Treibhauseffekts.

      Alle Brennstoffe mit dem Umweltzeichen, Holz- und Rindenpresslinge oder Holzhackgut, sind garantiert naturbelassen: Als Rohstoffe dürfen nur Nebenprodukte der Holzbe- und
      -verarbeitung verwendet werden (z. B. Säge- und Holzspäne), keinesfalls von Span- oder Faserplatten oder imprägnierten, lackierten oder chemisch behandelten Hölzern. Mindestens 70 Prozent des verwendeten Holzes muss aus nachhaltiger Frostwirtschaft stammen.

      Auch Verarbeitung, Zwischenlagerung und Transport unterliegen strengen Kriterien: Es werden nur natürliche, chemisch unveränderte Pressmittel wie z. B. Maisschrot verwendet. Die Brennstoffe dürfen bei Auslieferung an die Endverbraucher einen maximalen Wassergehalt von 30 Prozent aufweisen. Zum Trocknen des Ausgangsmaterials dürfen nur erneuerbare Energieträger eingesetzt werden, abgepackte Pellets sowie Hackgut müssen bei Lagerung und Transport vor Feuchtigkeit geschützt werden. Schließlich sorgen bei manuell beschickten Anlagen Informationen des Erzeugers über maximale Befüllung, eventuelle Zerkleinerung und optimale Steuerung des Abbrands für richtiges, d. h. umweltschonendes und energieeffizientes Heizen (siehe auch UZ 37 „Holzheizungen“).

      Energie-Contracting

      Kostengünstig und effektiv Energie zu sparen und umweltschädigende Emissionen zu reduzieren erfordert oft eine Fülle von Maßnahmen, die von der Wahl des Energieträgers über bauliche Maßnahmen bis zur Anlagenerrichtung reichen. Wo der Laie oft überfordert ist, kann ein Energie-Contractor helfen, der ein Projekt von der Planung bis zu Fertigstellung und Inbetriebnahme betreut. Mit dem Umweltzeichen prämierten Energie-Contractoren können Sie ihr Vorhaben mit gutem Gewissen anvertrauen.

      Beim Anlagencontracting plant, finanziert, errichtet, betreibt und wartet der Energie-Contractor eine energieumwandelnde Versorgungsanlage, die mit erneuerbaren Primärenergieträgern betrieben wird (Biomasse, Geothermie, solare Strahlung, Wasserkraft, Windkraft).

      Beim Einsparcontracting führt der Energie-Contractor Maßnahmen zum Energiesparen bzw. zum besseren Nutzen der aufgewendeten Energie durch. Er garantiert für die von ihm errechneten Einsparungen, refinanziert seine Ausgaben über die eingesparten Energiekosten und trägt das finanzielle Risiko beim Überschreiten der von ihm abgegebenen Garantie.

      Da mit dem Umweltzeichen nur Energie-Contracting ausgezeichnet wird, dessen Maßnahmen auch zur Reduktion der Schadstoff-Emissionen beitragen, müssen für jedes Projekt u. a. folgende Angabe gemacht werden:
      - Energiebedarf vor und nach der Contracting-Maßnahme (kWh/Jahr) sowie die Energieeinsparung (kWh/Jahr plus Prozent)
      - Emissionen vor und nach der Contracting-Maßnahme (t CO2äqu/Jahr) sowie die Emissionsreduktion (t CO2äqu/Jahr plus Prozent)

      Kosteneinsparungen oder Investitionen, die zu Lasten der Umwelt gehen oder keinen Beitrag zur Umweltentlastung leisten, können nicht mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet werden.

      Grüner Strom

      Die Liberalisierung des Strommarktes hat zu zwei wesentlichen Verbesserungen geführt: Endverbraucher können sich für den billigsten Strom entscheiden - und dafür, ob der bezogene Strom umweltverträglich weil nachhaltig erzeugt wurde.

      Nur Grüner Strom erhält das Umweltzeichen, denn er besteht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern und ist daher garantiert frei von fossilen und nuklearen Energieträgern. Er darf nur von Ökostromhändlern angeboten werden und muss zu 79 Prozent aus Wasserkraft sowie aus Biomasse, Erdwärme, Sonne, Wind und zu mindestens einem Prozent aus Photovoltaik bestehen.

      Das Umweltzeichen garantiert außerdem Transparenz bei den Tarifen und beim Stromhandel. Darüber hinaus bieten die Ökostromanbieter den Konsumenten Informationen über die Möglichkeiten des Stromsparens bzw. Energieberatung an.

      Holzheizungen

      Wer mit Holz, Holzhackgut oder Holzpresslingen (Briketts, Pellets) statt mit fossilen Energieträgern heizt, schont das Weltklima und fördert nachhaltiges Wirtschaften. Ob händisch beschickte Raumheizgeräte oder Heizkessel: Mit dem Umweltzeichen nutzt man den nachwachsenden Energieträger Holz besonders emissionsarm und mit hoher Energieausbeute.

      Modernster Stand der Technik: Für geringe Emissionen von Kohlenmonoxid und Staub, hohen Wirkungsgrad und geringe Abstrahlverluste sorgen die vorgegebenen Wärmeverlustkoeffizienten bei Pufferspeichern sowie Mindestdämmstärken bei Leitungen. Alle Komponenten der Heizanlage (Speicher, Pumpen, Dämmung) sind normgeprüft und weisen hohe Qualität auf, die von akkreditierten bzw. notifizierten Prüfanstalten festgestellt wurde. Diese überprüfen auch das Einhalten der Wärmeverlustkoeffizienten der Speicher und der Mindestdämmstärken der Leitungen.

      Langlebigkeit: Hersteller der Umweltzeichen-Heizanlage müssen für mindestens zehn Jahre die Verfügbarkeit gleichwertiger Ersatzteile garantieren.

      Kundenservice: Für sachgemäßen Betrieb der Heizung müssen Hersteller  über die technischen Details der Anlage, zulässige Brennstoffe und deren richtige Lagerung sowie über richtiges Heizen informieren. Außerdem müssen sie die Heizanlage jährlich warten bzw. überprüfen.

      Geeigneter Brennstoff: Da die Wahl des geeigneten Brennstoffs eine wesentliche Voraussetzung für das einwandfreie, effiziente und umweltschonende Betreiben der Heizung ist empfehlen wir, nur Brennstoffe aus Biomasse mit dem Umweltzeichen zu verwenden (siehe UZ Richtlinie 38 „Brennstoffe aus Biomasse“).

      Sonnenkollektoren und Solaranlagen

      Sonnenenergie steht unbegrenzt zur Verfügung. Als CO2-freie Energiequelle können Solaranlagen mit der herkömmlichen Raumheizung kombiniert werden. Dadurch werden die Ressourcen an fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Erdöl weltweit geschont und die Emissionen an Treibhausgassen gesenkt – ebenso  die Energiekosten im Haushalt. Zentraler Bestandteil einer thermischen Solaranlage sind die Sonnenkollektoren, die auch warmes Gebrauchswasser (z. B. fürs Bad) und warmes Trinkwasser erzeugen.

      Sonnenkollektoren mit dem Umweltzeichen garantieren Langlebigkeit, hohe Energieeffizienz, rasche Amortisation und umweltfreundliche Herstellung des Kollektors. Daher sind galvanisch beschichtete Absorber ausgeschlossen.

      Vorgefertigte Solaranlagen mit dem Umweltzeichen garantieren geprüfte Pumpen, Speicher und Schaltungen sowie optimale Dämmung der einzelnen Komponenten. Außerdem müssen sie eine Messeinrichtung für den solaren Wärmeertrag haben (z. B. einen Wärmemengenzähler) und die Kriterien der Bundesländer-Wohnbauförderungen erfüllen.

      Energie- und wassersparende Hand- und Kopfbrausen

      In Österreich verbraucht eine Person an einem Tag durchschnittlich 135 Liter kostbares Trinkwasser. 36 Liter werden für Körperpflege, Baden und Duschen verwendet. Ein Vollbad braucht im Durchschnitt etwa die 2,8 fache Wassermenge einer sechsminütigen Dusche. Da mittlerweile dem Duschen weitgehend der Vorzug gegeben wird, gerieten Hand- und Kopfbrausen in den Fokus der ecotechnischen Entwicklung.
      Brausen wurden zu „Energy-related Products“ mit erheblich verschiedenen Standards auf dem Markt. Mit dem Umweltzeichen werden nur Top-Produkte gekenn¬zeichnet, die sich durch folgende Umwelteigenschaften auszeichnen:

      • Geringer Wasserverbrauch
      • Geringer Energieverbrauch durch eine effiziente Warmwassernutzung
      • Vermeidung von materialbedingten Verunreinigungen des Trinkwassers
      • Langlebigkeit und Gebrauchstauglichkeit

      Die Richtlinie gilt für Hand- und Kopfbrausen nach DIN EN 1112. Sets mit einem Duschschlauch nach DIN EN 1113 werden einbezogen.

      Hygienepapier aus Altpapier

      Zum Händetrocknen, als Küchenrollen, Toilettenpapier oder als Taschentücher – der Papierbedarf in Bad und Küche ist groß. Wer hier Produkte aus Altpapier einsetzt, handelt klug für die Umwelt:

      Hygienepapier mit dem Umweltzeichen besteht ausschließlich aus Altpapier. Für dessen Erzeugung können Papierfasern bis zu sechsmal verwendet werden. Hygienepapiere aus Altpapier helfen damit wesentlich, den Müllberg zu verkleinern und Ressourcen zu schonen. Um den Rohstoff Altpapier auch optimal zu verwerten, werden je nach Anforderung an das Hygienepapier verschiedene Arten von Altpapier verwendet.

      Küchenrollen und Toilettenpapiere werden mindestens zur Hälfte aus unteren und mittleren Altpapiersorten hergestellt. So werden auch mindere Altpapierqualitäten wiederverwertet.

      Bei der Herstellung aller Papiersorten gibt es strikte Beschränkungen für den Einsatz von gesundheits- oder umweltgefährdenden Chemikalien sowie strenge Grenzwerte für die Schadstoff-Belastung von Luft und Wasser.

      Kompostierbare Papierprodukte

      Biomüll in Plastiksäcken oder anderen Behältern zu entsorgen erschwert dessen Wiederverwertung zu Kompost.  Die umweltgerechte Variante mit dem Umweltzeichen: Den Biomüll in ebenfalls kompostierbaren Säcken zu sammeln. Diese werden umweltgerecht erzeugt, enthalten nur unbedenkliche Druckfarben und Klebstoffe und informieren in ihrem Aufdruck auch darüber, was in den Biomüll gehört und was nicht. Das Papier der Säcke stammt mindestens zu 50 Prozent aus nachhaltiger Forstwirtschaft und ist hundertprozentig kompostierbar.

      Papierschnüre mit dem Umweltzeichen für den Obst-, Garten- oder Weinbau sind im Gegensatz zu Plastikschnüren nachweislich biologisch abbaubar und können gleich dort entsorgt werden, wo sie verwendet wurden.

      Mehrweggebinde und Mehrwegbechersysteme

      Einwegverpackungen verbrauchen Rohstoffe, vergrößern den Müllberg und belasten dadurch die Umwelt. Deshalb fördert das Österreichische Umweltzeichen Mehrwegverpackungen und Mehrwegsysteme als umweltverträgliche Alternative. Folgende Voraussetzungen müssen Mehrwegsysteme erfüllen:

      • Pfandflaschen mit dem Umweltzeichen dürfen einen Einweganteil von höchstens acht Gramm aufweisen und müssen mindestens zwölf mal wiederbefüllt werden
      • Abfüll- und Reinigungsanlagen müssen einen überwiegend geschlossenen Wasserkreislauf haben und dürfen weder Chlor noch Chlorverbindungen für die Reinigung verwenden
      • ein Logistikkonzept für den Betrieb eines Mehrwegbechersystems muss die ökologische Optimierung von Transportwegen und Transportfahrzeugen beinhalten

      Da auch Transport und Reinigung die Ökobilanz beeinflussen (wenn auch in geringerem Ausmaß), werden durch die Vergabe des Umweltzeichens auch in diesen Bereichen ökologische Lösungen forciert.

      Scheibenfrostschutzmittel

      Scheibenfrostschutzmittel kommen, anders als andere Reinigungsprodukte, von der Scheibenwaschanlage direkt und ohne vorhergehende Verdünnung in die Umwelt. Daher ist es besonders wichtig, etwaige Umweltgefahren durch diese Produkte möglichst gering zu halten. Die Produkte können bei ihrer Anwendung auch die Gesundheit belasten, da die flüchtigen Chemikalien in die Fahrzeuginnenluft gelangen.

      Diesen Aspekten trägt das Österreichische Umweltzeichen Rechnung.
      - Für die eingesetzten Chemikalien gelten grundsätzliche Ausschlusskriterien. So dürfen keine Stoffe, die im Verdacht stehen, krebserzeugend zu wirken oder ähnliche längerfristige Folgen verursachen können, verwendet werden.
      - Auch die Umwelteigenschaften der Chemikalien müssen strengen Kriterien folgen.
      - Zugleich muss aber eine gute Gebrauchstauglichkeit anhand einer Norm nachgewiesen werden.

      Somit ist beim Kauf und der Verwendung von Produkten mit dem Österreichischen Umweltzeichen garantiert, dass sie in vielfacher Hinsicht die beste Wahl sind.

       

      Rinse-off Kosmetikprodukte

      Anders als bei Wasch- und Reinigungsmitteln gibt es im Kosmetikbereich kaum gesetzliche Vorgaben zur Verringerung der Umweltbelastung. Obwohl Körper- und Handseifen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich mengenmäßig von großer Bedeutung sind, ist weder die Abbaubarkeit von deren waschaktiven Substanzen vorgeschrieben, noch müssen umweltgefährliche Produkte nach den Regeln des Chemikalienrechts gekennzeichnet werden.

      Das Umweltzeichen schließt diese Lücke, indem es in folgenden Bereichen strenge Anforderungen stellt:

      • Entlastung der Gewässer und Kläranlagen
      • Inhaltsstoffe müssen biologisch abbaubar sein
      • die ausgezeichneten Produkte dürfen keine Duftstoffe enthalten, die Allergien auslösen können
      • in Baby- oder Kinderprodukten darf nur ein geringer Anteil an Parfum enthalten sein.

      Darüber hinaus soll die Abfallmenge nach dem Prinzip „Viel Produkt mit wenig Verpackung“ reduziert werden.

      Emissionsarme Transportsysteme

      Fahrschulen

      Der Autoverkehr verschlingt Unmengen an Ressourcen wie fossile Energieträger und Fläche und ist mit seinem ebenfalls gigantischen CO2-Ausstoß einer der größten Verursacher von Umweltschäden und Klimawandel. Das Auto ist fixer Bestandteil unserer Zivilisation. Autofahren muss daher gelernt werden. Die Frage ist nur wie.

      Die Alternativen zu Bleifuß und unnötigen Autofahrten lehren Fahrschulen mit dem Umweltzeichen. Bei ihnen lernt man nicht nur mit modernen didaktischen Methoden, Lehrbehelfen und Fahrzeugen gut und sicher Autofahren, sondern auch – nicht mit dem Auto zu fahren. Denn die Umweltzeichen-Fahrschulen haben erkannt: Die Zukunft gehört dem Mobilitätsverbund oder Modal-Split: Das heißt, für jeden Weg das beste weil günstigste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel zu wählen. Und das ist nicht immer das Auto, das können auch Öffis, das Fahrrad oder einfach Schusters Rappen sein.

      Ein weiterer großer Vorteil für den zukünftigen Autofahrer durch den Besuch einer Umweltzeichen-Fahrschule: Er wird billiger mit dem Auto unterwegs sein, weil er spritsparende Fahrweise gelernt hat und daher weiß wie er am besten fährt, um sich jede fünfte bis zehnte Tankfüllung zu ersparen.

      Zur garantiert höchsten Ausbildungsqualität gehören auch das Erlernen von sicherem Fahren und dadurch die Verringerung des Unfallrisikos in den ersten Jahren. Auch das senkt Kosten, schützt die Umwelt und vor allem: Gesundheit und Leben.

      Multimodale Mobilität

      Der Umstieg vom motorisierten Individualverkehr auf öffentlichen Personennahverkehr ist eine der wichtigsten umweltpolitischen Aufgaben der Zukunft: „Öffis“ nutzen die Energie besser, verringern die Schadstoffbelastung und verbrauchen weniger Fläche als Autos. Bei Fahrausweisen mit dem Umweltzeichen garantieren die ausgezeichneten Verkehrsbetriebe:

      • Netzfahrausweise können während ihrer Gültigkeitsdauer innerhalb des räumlichen Geltungsbereichs uneingeschränkt verwendet werden, sind übertragbar, beim Verlust einer Jahresnetzkarte wird Ersatz angeboten
      • die Fahrausweise sind auch bei nicht täglicher Verwendung gegenüber Einzelfahrscheinen relativ günstiger (eine Wochenkarte kostet nicht mehr als sechs, eine Jahreskarte nicht mehr als 290 Einzehfahrscheine)
      • der Gültigkeitsbeginn der Jahresnetzkarte ist zumindest für jeden Monatsersten frei wählbar
      • angemessene Fahrintervalle und entsprechende Netzdichte sowie eine durchschnittliche Fahrleistung von mindestens 40 km pro Einwohner und Jahr
      • zusätzliche Leistungen wie kostenlose Mitnahme von Fahrrädern, Kooperation mit Taxiunternehmen oder Gemeinschaftsprojekte mit Geschäften oder kulturellen Veranstaltungen (z. B. Theaterkarte gilt als Fahrschein).

      Allzweck- und Sanitärreiniger

      Umweltgerechtes Reinigen von Bad, Fenster, Toilette mit der Sicherheit des Umweltzeichens bei nachgewiesener, mindestens gleicher Reinigungswirkung wie Produkte mit der „chemischen Keule“: Die ausgezeichneten Produkte

      • enthalten keine Treibhausgase
      • enthalten nur Tenside (waschaktive Substanzen), die biologisch abbaubar sind und daher Gewässer nur gering belasten
      • enthalten keine Aromastoffe mit Moschusverbindungen und nur geringen Anteil an Phosphor sowie anderen gefährlichen Stoffen - daher nur minimale Risiken für die Gesundheit
      • verringern durch Nachfüllsysteme die Verpackungsabfälle
      • haben geprüfte Reinigungswirkung
      • haben Dosierungs- und Sicherheitshinweise auf der Verpackung

      Bodenpflegemittel

      Die Beschichtung und Grundreinigung von Fußböden in öffentlichen und industriellen Gebäuden kann für die Umwelt, aber auch für das Reinigungspersonal eine große Belastung bedeuten. Auch alle Personen, die ein- und ausgehen bzw. sich in den Gebäuden aufhalten, können durch emittierte Schadstoffe betroffen sein.

      Das Umweltzeichen für Bodenpflegemittel garantiert
      - dass die enthaltenen Chemikalien wie z.B. die Lösungsmittel möglichst wenig belastend sind
      - dass allergieauslösende Bestandteile nur zu geringen Mengen enthalten sind
      - und dass die Schulungsunterlagen für das Reinigungspersonal aussagekräftig und ausreichend sind.

      Gewerbliche Maschinengeschirrspülmittel

      Das Umweltzeichen garantiert: Reduzierte Wasserverschmutzung sowie Sparen beim Energie- und Wasserverbrauch bei gleicher Spülleistung wie herkömmliche Mittel.

      • Reduzierte Wasserverschmutzung: Mit der Sicherheit des Umweltzeichens bringen Sie weniger Phosphate, keine reaktive Chlorverbindungen und Moschusverbindungen in das Abwasser. Auch alle anderen gefährlichen Stoffe, insbesondere Substanzen, die Wasserorganismen gefährden, sind verboten oder auf ein Minimum beschränkt
      • Reduzierte Dosierung: Bei Einkomponentensystemen finden Sie auf der Verpackung wichtige Hinweise zu richtiger d. h. sparsamer Dosierung (wie bei verschiedener Verschmutzung oder Wasserhärte), bei Mehrkomponentensystemen muss die Dosieranlage mitgeliefert und regelmäßg gewartet werden.
      • Gleiche Spülleistung: Die Spülmittel wurden einem Gebrauchstauglichkeitstest unterzogen. Dadurch ist mindestens die gleiche Spülwirkung wie bei herkömmlichen Produkten garantiert

      Gewerbliche Waschmittel

      Das Umweltzeichen garantiert: Reduzierte Wasserverschmutzung sowie Sparen beim Energie- und Wasserverbrauch bei gleicher Waschleistung wie herkömmliche Produkte.

      • Reduzierte Wasserverschmutzung: Mit der Sicherheit des Umweltzeichens bringen Sie keine Phosphate, keine Perborate, reaktive Chlorverbindungen und Moschusverbindungen in das Abwasser. Auch alle anderen gefährlichen Stoffe, insbesondere Substanzen, die Wasserorganismen gefährden, sind verboten oder auf ein Minimum beschränkt
      • Reduzierte Dosierung: Bei Einkomponentensystemen finden Sie auf der Verpackung wichtige Hinweise zu richtiger, d. h. sparsamer, Dosierung (wie bei verschiedener Verschmutzung oder Wasserhärte), bei Mehrkomponentensystemen muss die Dosieranlage mitgeliefert und regelmäßg gewartet werden.
      • Gleiche Spülleistung: Die Waschmittel wurden einem Gebrauchstauglichkeitstest unterzogen. Dadurch ist mindestens die gleiche Waschwirkung wie bei herkömmlichen Waschmitteln garantiert.

      Handgeschirrspülmittel

      Umweltgerechtes Geschirrspülen bei hoher Reinigungsleistung ist kein Widerspruch. Denn Handgeschirrspülmittel mit dem Umweltzeichen garantieren:

      • erhöhte biologische Abbaubarkeit: Alle enthaltenen Tenside (waschaktiven Substanzen) sind biologisch leicht abbaubar, Biozide werden nur zur Haltbarmachung in geringer Dosierung verwendet; das Produkt enthält keine die Umwelt belastenden Aromastoffe oder Ammoniumsalze, wodurch die Schädigung von Wasserlebewesen verringert wird
      • Umweltgerechte Verwendung: Auf der Verpackung finden Sie wichtige Hinweise zur optimalen Dosierung und zum umweltgerechten Spülen

      Maschinengeschirrspülmittel

      Das Umweltzeichen garantiert: Reduzierte Wasserverschmutzung sowie Sparen beim Energie- und Wasserverbrauch bei gleicher Spülleistung wie herkömmliche Mittel.

      • Reduzierte Wasserverschmutzung: Mit der Sicherheit des Umweltzeichens bringen Sie keine Phosphate, reaktive Chlorverbindungen und Moschusverbindungen in das Abwasser. Auch alle anderen gefährlichen Stoffe, insbesondere Substanzen, die Wasserorganismen gefährden, sind verboten oder auf ein Minimum beschränkt
      • Reduzierte Dosierung: Auf der Verpackung finden Sie wichtige Hinweise zu richtiger d. h. sparsamer Dosierung (wie bei verschiedener Verschmutzung oder Wasserhärte) sowie zum Wasser- und Energiesparen (z. B. durch Wählen einer niedrigen Temperatur und Waschen nur bei voller Maschine)
      • Gleiche Spülleistung: Die Spülmittel wurden einem Gebrauchstauglichkeitstest unterzogen. Dadurch ist mindestens die gleiche Spülwirkung wie bei herkömmlichen Produkten garantiert

      Waschmittel

      Das Umweltzeichen garantiert: Reduzierte Wasserverschmutzung sowie Sparen beim Energie- und Wasserverbrauch bei gleicher Waschleistung wie herkömmliche Produkte.

      • Reduzierte Wasserverschmutzung: Mit der Sicherheit des Umweltzeichens bringen Sie keine Phosphate, Perborate, reaktive Chlorverbindungen und Moschusverbindungen in das Abwasser. Auch alle anderen gefährlichen Stoffe, insbesondere Substanzen, die Wasserorganismen gefährden, sind verboten oder auf ein Minimum beschränkt
      • Reduzierte Dosierung: Auf der Verpackung finden Sie wichtige Hinweise zu richtiger d. h. sparsamer Dosierung (wie bei verschiedener Verschmutzung oder Wasserhärte) sowie zum Wasser- und Energiesparen (z. B. durch Wählen einer niedrigen Temperatur und Waschen nur bei voller Maschine)
      • Gleiche Spülleistung: Die Waschmittel wurden einem Gebrauchstauglichkeitstest unterzogen. Dadurch ist mindestens die gleiche Waschwirkung wie bei herkömmlichen Waschmitteln garantiert.

      Bettmatratzen

      Moderne Matratzen bestehen aus natürlichen und synthetischen Materialien, die oft mit bedenklichen Substanzen versehen sind. Diese können die Innenraumluft belasten und die Gesundheit gefährden. Da wir im Schnitt sieben Stunden pro Tag schlafen und von der Matratze nur durch ein dünnes Leintuch getrennt sind, sind wir den chemischen Ausdünstungen lange und ungehindert ausgesetzt. Das Umweltzeichen garantiert für Schlaf, der nicht durch bedenkliche chemische Substanzen beeinträchtigt wird. Denn Umweltzeichen-Matratzen:

      • enthalten garantiert keine gesundheitsgefährdenden Stoffe
      • sind geprüft auf Schadstoffe wie flüchtige organische Verbindungen (VOC) und Formaldehyd
      • enthalten nur einen unbedenklichen Anteil an Flamm- und Mottenschutzmittel
      • haben Gebrauchsqualität und Haltbarkeit über dem Normstandard
      • haben durch diese hohe Qualität die eine längere Lebensdauer, was die Ressourcen schont und somit auch gut für die Umwelt ist.

      Außer aufblasbaren und Wassermatratzen können alle Bettmatratzen (einschließlich der dafür vorgesehenen Unterlagen), die diese Anforderungen erfüllen, mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet werden.

      Emissionsarme Polstermöbel

      In unseren Breitegraden verbringen wir 90 Prozent der Zeit in Innenräumen. Daher ist eine möglichst schadstoffarme Innenraumluft eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Umweltzeichen-Produkte für den Innenbereich garantieren keine oder nur geringfügige Schadstoffbelastung und sind damit ein wichtiger Beitrag für gesundes Wohnen und Arbeiten.

      Wegen ihrer großen Oberfläche und langen Lebensdauer können auch Polstermöbel eine Quelle für gesundheitsgefährdende Schadstoffe sein. Diese befinden sich meist in Klebern, Polstermaterialien, Bezugstextilien oder im Leder. Da Polstermöbel auch bei Herstellung und Entsorgung Umweltbelastungen verursachen können, bezieht sich das Umweltzeichen auf deren gesamten Lebensweg.

      Vorteile für Umwelt und Gesundheit mit dem Umweltzeichen:

      • emissionsarm und daher in Innenräumen unbedenklich für die Gesundheit
      • schadstoffgeprüft auf Formaldehyd, Lösungsmittel und Weichmacher
      • Leder, Textilien und Polstermaterialien wurden umweltfreundlich hergestellt

      Lacke, Lasuren und Holzversiegelungslacke

      Der geringe Anteil an Lösungs- und Konservierungsmitteln sowie anderer Schadstoffe reduziert mögliche Gesundheitsrisiken (Ermüdung, Kopfschmerzen, Reizung der Schleimhäute) auf ein Minimum. Durch die geprüfte Gebrauchstauglichkeit sind Haft- und Kratzfestigkeit sowie Chemikalienbeständigkeit garantiert.

      Trotz des geringstmöglichen Anteils an Schadstoffen soll während und nach der Verarbeitung ausreichend gelüftet werden.

      Möbel

      In unseren Breitegraden verbringen wir 90 Prozent der Zeit in Innenräumen. Daher ist eine möglichst schadstoffarme Innenraumluft eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Umweltzeichen-Produkte für den Innenbereich garantieren keine oder nur geringfügige Schadstoffbelastung und sind damit ein wichtiger Beitrag für gesund Wohnen und Arbeiten.

      Dazu gehört bei Möbeln die  streng kontrollierte Minimierung von Formaldehyd im Holz und ebenso krankmachenden flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in Lacken und Beschichtungen. Das verwendete Holz stammt überwiegend aus nachhaltiger Forstwirtschaft, Kunststoffe werden nur in funktionellen Teilen oder als Beschichtungen von Arbeitsplatten verwendet. Möbel sollen eine Investition fürs Leben sein – das Österreichische Umweltzeichen garantiert ihnen ein möglichst langes.

      Tapten und Raufaser überwiegend aus Papier-Recycling

      In unseren Breitegraden verbringen wir 90 Prozent der Zeit in Innenräumen. Daher ist eine möglichst schadstoffarme Innenraumluft eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Umweltzeichen-Produkte für den Innenbereich garantieren keine oder nur geringfügige Schadstoffbelastung und sind damit ein wichtiger Beitrag für gesund Wohnen und Arbeiten.

      Außerdem gehört die Papierindustrie zu den große Energie verbrauchenden und das Wasser belastenden Wirtschaftszweigen. Tapeten aus Altpapier helfen daher auch, Ressourcen zu sparen und die Umweltbelastung zu verringern.

      Die Vorteile für Umwelt und Gesundheit von Tapeten und Raufaser mit dem Österreichischen Umweltzeichen:

      • überwiegend aus Altpapier
      • Holz, das anteilig eingesetzt wird, stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft, die nach hohen ökologischen und sozialen Standards arbeitet
      • besonders arm an Formaldehyd
      • auf Schadstoffe und Schwermetalle geprüft
      • umweltschonend hergestellt
      • gut für das Raumklima, da Raufasertapeten atmungsaktiv sind

      Wandfarben

      In unseren Breitegraden verbringen wir 90 Prozent der Zeit in Innenräumen. Daher ist eine möglichst schadstoffarme Innenraumluft eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Umweltzeichen-Produkte für den Innenbereich garantieren keine oder nur geringfügige Schadstoffbelastung und sind damit ein wichtiger Beitrag für gesundes Wohnen und Arbeiten.

      Wegen deren großflächiger Anwendung haben die Farben einen entscheidenden Einfluss auf die Luftqualität in Innenräumen. Schadstoffe können Ermüdung, Kopfschmerzen oder Reizung der Schleimhäute auslösen. Die mit dem Umweltzeichen angebotenen Farben sind besonders arm an Lösungsmitteln, enthalten keine Weichmacher und nur ein Minimum an Konservierungsstoffen, wodurch auch das Erkrankungsrisiko für Allergiker reduziert wird. Darüber hinaus wurde die Gebrauchsfähigkeit (Verbrauch, Deckfähigkeit, Abriebverhalten) nach strengen Kriterien geprüft.

      Trotz der Verwendung dieser schadstoffarmen Farben soll während und nach deren Verarbeitung gelüftet werden.

      UZ Reiseangebote

      Reiseangebote

      Kilometerlange Staus, halb leere Charterflugzeuge für den Wochenendtrip, Jeep-Touren in Naturschutzgebieten – Reisen kann ganz schön auf Kosten der Umwelt und des Weltklimas gehen. Wer allerdings Reiseangebote mit dem Umweltzeichen nützt kann sicher sein, dass sich dabei auch Umwelt und Natur erholen können. Ausgezeichnet werden ein - und mehrtägige Reisen, die die Umweltzeichen-Kriterien für die gesamte Reisekette erfüllen:

      • An- und Abreise sind aus ökologischer Sicht wegen der damit verbundenen CO2-Emissionen von besonderer Bedeutung. Ausgeschlossen sind daher Reisen mit einem zu hohen CO2-Ausstoß pro Aufenthaltstag, Flugreisen für Kurzstrecken unter 700 km sowie mit einer Aufenthaltsdauer von weniger als sieben Tagen. Klimaschonende Verkehrsmittel wie Bus und Bahn und längere Aufenthaltsdauer werden positiv bewertet.
      • Die angebotenen Unterkünfte haben entweder schon eine Umwelt-Zertifizierung (Österreichisches oder Europäisches Umweltzeichen, ISO, EMAS) oder erfüllen ausreichend Umweltkriterien.
      • Bei Aktivitäten und Mobilität vor Ort sind Freizeitaktivitäten in Verbindung mit einem Verbrennungsmotor ausgeschlossen (Jeeptouren, Heli-Skiing) sowie solche mit einem hohen Ressourcenverbrauch. Reisen, die Natur- und Ökotourismus, Radtouren oder authentische Kulturveranstaltungen bieten, werden bevorzugt.
      • Bei eintägigen Reisen bildet regionale Kulinarik einen wichtigen Schwerpunkt
      • Kundenfeedback: Reiseveranstalter mit dem Umweltzeichen bieten ihren Kunden die Möglichkeit, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Dadurch wird überprüft, ob die Umweltzeichen-Kriterien tatsächlich erfüllt wurden.

      UZ Schulen

      UZ Tourismus

      UZ Weiterbildung

      UZEP Produkte

      Allzweck- und Sanitärreiniger

        Bettmatratzen

          Handgeschirrspülmittel

            Kopierpapier und grafisches Papier

              Maschinengeschirrspülmittel

                Schmierstoffe

                  Textilerzeugnisse