Foto: Karl Michalski
14 Schulen mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet
Für ihr besonderes Engagement für Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und die Förderung eines sozialen Schulklimas wurde heute, Montag, vierzehn Schulen das Österreichische Umweltzeichen verliehen. Damit sind derzeit insgesamt 71 Schulen Trägerinnen des Österreichischen Umweltzeichens.
„Es wird immer wichtiger, schon den Jüngsten umweltbewusstes und nachhaltiges Handeln zu vermitteln sowie auf ein kooperatives und soziales Miteinander im Schulalltag zu setzen. Damit wird unsere Jugend mit den bestmöglichen Voraussetzungen, Werten und Fähigkeiten für eine positive Zukunft ausgestattet. Die Umweltzeichen-Schulen gehen hier mit Vorbildwirkung voran“, betonte Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der gemeinsamen Umweltzeichen-Verleihung mit Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied im Marmorsaal des Lebensministeriums in Wien.Das Österreichische Umweltzeichen für Schulen und Bildungseinrichtungen gibt es seit 2002. Es wird jeweils für einen Zeitraum von vier Jahren verliehen. Neun Schulen wurden heute bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet und konnten ihren Vertrag zur Zeichennutzung verlängern. Schulen, die das Umweltzeichen erlangen wollen, müssen hohe Anforderungen erfüllen, die von unabhängigen Prüfern streng kontrolliert werden. Im Vordergrund stehen die Förderung des Umweltbewusstseins und eines sozialen Schulklimas.
Die Erfahrungen aus den gemeinsam erarbeiteten Umweltprojekten in den Schulen sollen auch im Alltag zum umweltbewussten Handeln anregen. Darüber hinaus werden Energie-, Wasser- und Umweltmanagement, die Qualität der Ernährung, die Ausstattung, die Abfallvermeidung und -trennung, die Beschaffung und Reinigung sowie Umweltinformation bzw. Umweltbildung und -pädagogik geprüft. Mehr als 24.000 Schülerinnen und Schüler werden derzeit in Umweltzeichen-zertifizierten Schulen ausgebildet
Urkunden-Träger beweisen Kreativität und Engagement
Die Schulen, die heute zum ersten Mal die Umweltzeichen-Urkunde verliehen bekamen sind die Volksschule und das Sonderpädagogische Zentrum Unterfeld in Lauterach sowie die Höhere Technische Lehr- und Versuchsanstalt Dornbirn (Vlbg.). Aus Kärnten qualifizierten sich die Sonnenschule Volksschule Seeboden und die Landwirtschaftliche Fachschule Drauhofen, aus Tirol die Landhauptschule Niederndorf.
Für die positive Absolvierung des Folgeaudits wurden die Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus und wirtschaftliche Berufe Bergheidengasse und das Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium Polgarstraße, beide aus Wien, vor den Vorhang gebeten. Für Niederösterreich konnte sich die Volksschule Leopoldsdorf bei Wien über die Folgeauszeichnung freuen. Ebenso erhielten die Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Linz (OÖ), das Private Oberstufenrealgymnasium Volders St. Karl und die Hauptschule Zirl (T), die Hauptschule Wolfurt (Vlbg.) sowie die Höhere Bundes Lehranstalt für Landwirtschaft Ursprung – Elixhausen (Sbg.) und die steirische Hauptschule Ratten zum zweiten Mal das Österreichische Umweltzeichen.
„Bei allen Projekten merkt man die Begeisterung und das Engagement, mit denen Umwelt- und Qualitätsbewusstsein vermittelt werden. Mit ihren innovativen und kreativen Ideen zur Umsetzung der Umweltzeichen-Kriterien tragen die Schulen und ihre Verantwortlichen maßgeblich zu einer nachhaltigen Schulentwicklung bei. Ich hoffe, dass wir zukünftig noch viele weitere Schulen in die Liste der Umweltzeichen-Trägerinnen aufnehmen können“, so Umweltminister Niki Berlakovich abschließend.
08.06.2009, Umweltzeichen

